Tesla Aktie

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Tesla verkauft so viele Autos wie nie zuvor

Die Tesla Aktie bleibt auch im neuen Jahr, was sie seit jeher ist: Ein Papier für treue Fans und risikofreudige Zocker ohne Furcht vor Kursverlusten.

Trotz Chipkrise: Tesla meldet Absatzrekorde für 2021

Gleich zum Jahresauftakt ging es steil bergauf. Kurz zuvor hatte der Elektroautobauer einen neuen Auslieferungsrekord verkündet: Mehr als 308.000 Fahrzeuge gelangten demnach im Schlussquartal vom Hersteller zum Kunden und damit deutlich mehr als von Analysten erwartet. Sie hatten im Schnitt lediglich mit 263.000 Auslieferungen für den Zeitraum von Oktober bis Ende Dezember gerechnet. Im Gesamtjahr lieferte Tesla gut 936.000 Stück Autos aus – das sind 87 Prozent mehr als im Vorjahr und zugleich ein neuer Unternehmensrekord.

Damit konnte Tesla die Erwartungen von Analysten und Anlegern klar übertreffen und wurde sogleich mit einem Kurssprung der Aktie belohnt. Die Marktkapitalisierung durchbrach die Schallmauer von 1 Billion US-Dollar. Das war zuvor nur einer Hand voll Unternehmen aus dem Silicon Valley gelungen.

Guter Draht ins Silicon Valley

Anders als andere Autobauer wurde Tesla im zurückliegenden Jahr von der Chipkrise weniger hart getroffen. Das hat mehrere Gründe. Zum einen hat der US-Hersteller – im Gegensatz zu vielen Konkurrenten – seine Chipbestellungen im Frühjahr 2020 nicht panisch storniert. Viele Autobauer fürchteten in der ersten Welle der Corona-Pandemie langfristige Produktionsausfälle und cancelten ihre Aufträge bei Zulieferern. Nun werden sie vielfach auf dem falschen Fuß erwischt, weil sich die Wirtschaft und damit auch die Nachfrage nach Fahrzeugen weitaus schneller erholen konnte als befürchtet – aber wegen Lieferengpässen und Materialmangel kommt man mit der Produktion nicht mehr hinterher.

Ganz anders bei Tesla: Nicht nur wurden hier die Chipbestellungen aufrechterhalten, auch profitiert der Hersteller von seinen ganz eigenen Computersystemen, die bei Bedarf so umgeschrieben werden können, dass sie auch mit anderen Chips auskommen, die weniger von der Lieferproblematik betroffen sind. Der direkte Draht ins Silicon Valley ist dabei sicherlich auch hilfreich.

Der Kursanstieg zum Jahresauftakt war allerdings nur von kurzer Dauer, ebenso schnell ging es wieder bergab. Seit Beginn des Jahres hat die Tesla Aktie mittlerweile zweistellig an Wert verloren, liegt im Vergleich zum Vorjahreswert aber noch 25 Prozent im Plus.

Tesla-Fabrik in Grünheide kurz vor Produktionsstart erneut Ziel von Umweltklagen

Im brandenburgischen Grünheide nahe Berlin schreitet unterdessen das Genehmigungsverfahren für Teslas ersten Produktionsstandort in Europa voran. Umweltverbände hatten kürzlich mit Blick auf die Verträge zur Wasserversorgung der Tesla-Fabrik Klage eingereicht, weil diese ohne vorherige umweltrechtliche Prüfung abgeschlossen wurden. Mit einer gerichtlichen Entscheidung wird im Februar gerechnet, Behördenvertreter sehen das Projekt jedoch nicht gefährdet.

Tatsächlich ist das Fabrikgelände so gut wie fertig, doch noch immer laufen dort keine Autos vom Band – sehr zum Ärger von Tesla-Chef Elon Musk, der eigentlich schon im vergangenen Sommer mit der Produktion am deutschen Standort hatte beginnen wollen. Verzögerungen im Genehmigungsverfahren bremsten Tesla jedoch immer wieder aus, auch mit der Inbetriebnahme bis zum Jahreswechsel wurde es bekanntlich nichts.

Nun aber sieht es danach aus, als könnte es bald losgehen mit der Produktion, die den gesamten europäischen Markt beliefern soll. Im Jahr 2022 dürfte der Elektroautohersteller dann voraussichtlich erstmals mehr als 1 Million Fahrzeuge verkaufen.

 

Autor: David Gerginov (20.01.2022)

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Tesla-Aktie auf Rekordfahrt

An der Tesla-Aktie scheiden sich auch weiterhin die Geister. Während Skeptiker auf die extrem ambitionierte Bewertung und den steigenden Wettbewerb verweisen, führen Befürworter der Aktie die Vorreiterstellung und das hohe Wachstum ins Feld. Die Durchschnittsschätzungen aller Analysten konnte der Elektroautohersteller im zurückliegenden Quartal deutlich übertreffen. Ob dies allerdings dem Kurs weiteren Auftrieb verleiht, wird sich erst noch zeigen müssen.

Tesla knackt Milliarden-Marke beim Gewinn

Dabei mangelte es auch im abgelaufenen zweiten Quartal nicht an Superlativen: Der Umsatz von Tesla kletterte massiv um 98% auf 11,96 Milliarden Dollar in die Höhe. Damit wurden die Konsensschätzungen der Analysten um 560 Millionen Dollar übertroffen. Beim Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen erreichte der Autobauer 2,5 Milliarden Dollar (+106%). Das war gut 20% mehr als im Vorfeld erwartet wurde.

Am Ende stand dann ein Gewinn von 1,1 Milliarden Dollar beziehungsweise 1,45 Dollar je Aktie in den Büchern. Auch das lag signifikant sowohl über dem Vorjahreszeitraum (+232%), als auch deutlich (+19%) über den Prognosen der Analysten in den Banken.

Abgaszertifikate weiter von hoher Bedeutung

Tesla profitierte weiterhin stark vom Handel mit Abgaszertifikaten. Zum Hintergrund: Gesetzliche Vorgaben sorgen dafür, dass andere Autohersteller die Abgaszertifikate zukaufen müssen, um ihre Emissionsbilanz zu verbessern. Daher kaufen Autohersteller mit Fokus auf Verbrennermotoren weiterhin Zertifikate von Elektroautoherstellern hinzu. Hier kommt Tesla als Verkäufer ins Spiel. Im zweiten Quartal spielte der Verkauf der Zertifikate einen Umsatz von 354 Millionen Dollar in die Kassen.

Da die Erlöse eine nahezu hundertprozentige Gewinnspanne haben, sind sie für Tesla äußerst lukrativ, allerdings ging die Bedeutung zuletzt stark zurück. Für Sie zum Vergleich: Im Vorjahresquartal erzielte der Zertifikate-Handel noch einen Beitrag von 428 Millionen Dollar. Langfristig dürfte die Bedeutung weiter spürbar zurückgehen.

Neuer Rekord bei Absatzzahlen beim E-Autohersteller Tesla

Auch bei der Produktion und Auslieferung der Elektrofahrzeuge erreichte Tesla im zweiten Quartal neue Höchstwerte: Das Unternehmen brachte 201.304 Fahrzeuge an die Kundschaft und stellte 206.421 Stück her – so viele wie seit Firmengründung 2003 noch zugleich so viel wie noch nie in einem einzigen Quartal zuvor. Offenbar konnte Firmenboss Elon Musk die Lieferschwierigkeiten bei Halbleitern gut umschiffen, auch wenn die Produktion vorübergehend gedrosselt werden musste.

Rückschlag bei Semi-Truck

Einen Rückschlag musste der Konzern hingegen bei seinem Vorzeigeprojekt, dem rein elektrisch betriebenen Sattelschlepper, verkraften. Das Modell, das bereits 2017 präsentiert wurde, wird jetzt wohl erst im kommenden Jahr ausgeliefert werden können. Als Gründe nannte Musk Engpässe bei Lieferanten und ein Mangel an Batterien.

Tesla Produktionsziele angehoben – Berlin weiter im Plan

Wie gewohnt zeigt sich Tesla bei seinen Zukunftsplänen siegessicher und packt bei seinen Produktionszielen noch einen drauf. Die Auslieferungen sollten im laufenden Geschäftsjahr ursprünglich um 50% ansteigen. Jetzt hält Tesla sogar einen noch stärkeren Zuwachs für möglich. Unterdessen soll bis Ende des Jahres die Produktion in Grünheide bei Berlin anlaufen, auch wenn weiter bürokratische Hürden den Prozess begleiten.

Weiter hohe Schwankungen zu erwarten

Ob diese Aussagen die Aktie weiter anschieben, darf allerdings bezweifelt werden. Schon heute ist Tesla der teuerste Autobauer der Welt. Der Börsenwert von 620 Milliarden Dollar zeigt, wieviel positive Erwartungen hier bereits eingepreist sind. Das sehen auch die Analysten so. Von 37 Experten, die sich mit der Aktie beschäftigen, stufen 15 die Papiere als Kauf ein. Immerhin 13 Analysten sehen in der Tesla-Aktie nur eine Halteposition, während 9 Banker zum Verkauf raten. Auf anhaltend hohe Schwankungen müssen sich Anleger daher auch weiterhin einstellen.

 

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