E.on – Mit operativer Stärke in unsichere Zukunft

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben die Düsseldorfer mehr verdient als erwartet. Der Energie-Versorger erzielte einen Konzernüberschuss von 1,5 Milliarden Euro – fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern lag drei Prozent unter dem Niveau des Vorjahres und damit bei 2,99 Milliarden Euro. Analysten hatten lediglich mit 2,94 Milliarden Euro gerechnet. Und Eon will weiter auf Kurs bleiben. 2019 peilt der Konzern ein bereinigtes Ebit von 2,9 bis 3,1 Milliarden Euro an. Bis 2020 soll das Ebit jährlich um drei bis vier Prozent wachsen.

RWE erwartet Jobabbau und fordert Milliardenentschädigung

RWE erwartet Jobabbau und fordert MilliardenentschädigungDie Energiewende brachte RWE vergangenes Jahr ins Schwitzen. Der bereinigte Konzernüberschuss ist um fast 40% auf 591 Millionen gesunken. Und auch 2019 sollen die Ergebnisse allenfalls stabil bleiben. Das Nettoergebnis… › mehr lesen

Doch leicht wird es der Versorger nicht haben. Die EU-Kommission prüft die Übernahme der einstige RWE-Tochter Innogy. Vor einem Jahr hatte Konzern-Chef Johannes Teyssen diesen Plan zusammen seinem RWE-Kollegen vorgestellt. Nun steht die die Frage nach einem Plan-B:

Marcus Schult
Von: Marcus Schult. Über den Autor

Finanzen sind sein Leben: Mit dem richtigen Gespür für Wirtschaft- und Finanzthemen ausgestattet liefert der ehemalige ARD-Mann das richtige Know-How.