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Agrarrohstoffe: Profitieren vom nachhaltigen Megatrend setzt langen Atem voraus

Die Agrarbranche ist an den Kapitalmärkten erst in den letzten 2 Jahrzehnten so richtig als Investitionsobjekt in den Fokus gerückt. Der Grund dafür liegt in erster Linie in den deutlich anziehenden Preisen für die Agrarrohstoffe.

Und es spricht einiges dafür, dass sich dieser Trend in Zukunft fortsetzen wird. Die Hauptargumente dieses Trends sprechen schließlich für sich und hier steht vor allem die klassische Angebots- und Nachfragesituation im Fokus.

Wachsende Weltbevölkerung braucht immer mehr Nahrungsmittel

Eine wachsende Weltbevölkerung, sich verändernde Ernährungsgewohnheiten und der Klimawandel stellen die Agrarforschung vor immense Herausforderungen, die in der Zukunft nicht abnehmen werden.

So wird die effiziente Nutzung von Acker- und Weideland, Wasser und Nährstoffen überall auf der Welt in der Landwirtschaft eine immer wichtigere Rolle spielen und eines der großen Themen im Rohstoffsektor in den nächsten Jahren und Jahrzehnten werden.

Aufgrund der steigenden Weltbevölkerung ist es davon auszugehen, dass sich die Nachfrage nach bezahlbaren Nahrungsmitteln bis 2050 um bis zu 100% erhöhen wird.

Zahlreiche Belastungsfaktoren treiben die Nachfrage nach oben

Das große Problem hierbei: Durch die stark steigende Weltbevölkerung und die immer neuen vorgesehenen Baulandschaften sinkt der potenzielle Anteil von Acker- und Farmland.


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Dann spielen vor allem noch der Klimawandel und die zunehmende Wasserknappheit mit hinein, welche sich beide negativ auf die Anbauvoraussetzungen von Agrarrohstoffen niederschlagen.

Daneben wollen immer mehr Menschen auf der Welt in den Genuss von qualitativen Speisen kommen, wodurch die Nachfrage nochmals anzieht. So stehen die führenden Volkswirtschaften und aufstrebenden Entwicklungsnationen vor der großen Herausforderung, den Menschen bezahlbare Agrargüter zur Verfügung zu stellen. Und das kostet eine Menge Geld.

Große Investitionen sind unerlässlich

Nach jüngsten Prognosen ist es in den nächsten Jahren erforderlich, dass 3-stellige Milliardenbeträge nachhaltig in den globalen Agrarsektor investiert werden, damit das Angebot mittel- bis langfristig mit der impulsiven Nachfrage mithalten kann.

Die Menschheit hat somit gar keine andere Chance, als die Agrarflächen möglichst effizient zu nutzen und den ökonomischen Anbau von immer mehr Nutzpflanzen stark zu steigern.

So werden insbesondere die Marktführer im Agrarsektor zunehmend von dieser Lage profitieren können, denn diese kontrollieren den Großteil des globalen Marktes. Vor allem bei den Effizienzsteigerungen sollten bedeutende Gewinnmargen zu holen sein.

Weitsicht gefragt

Damit sich diese lukrative Thematik bei der angespannten Nachfrage-Angebots-Situation aber tatsächlich richtig ausspielen kann, sind ein langer Atem sowie Geduld erforderlich. Denn jeder Megatrend läuft in großen Zyklen über viele, viele Jahre und heftige, temporäre Schwankungen sind immer mal möglich. Daher sollten Sie im Agrarsektor immer auch mit Weitsicht investieren.

Checkliste: So investieren Sie in Agrarrohstoffe

  • Unzählige wissenschaftliche Studien beweisen: Mit der Beimischung von Rohstoffen steigern Sie nicht nur Ihre Rendite, sondern reduzieren auch das Risiko für Ihr Gesamtdepot. Daher bilden sie eine sinnvolle Depotbeimischung auch für konservative Investoren.
  • Investieren Sie insgesamt nicht mehr als 20% Ihres Gesamtvermögens im Rohstoffsektor. Investitionen in einzelne Rohstoffe sollten maximal 5% Ihres Vermögens ausmachen.
  • Agrarrohstoffe bieten Ihnen gute Aussichten auf langfristig weiter steigende Preise. Dafür sprechen die stetig steigende Weltbevölkerung, die sinkenden Anbauflächen für Agrargüter und die zunehmenden wetterbedingten Ernteausfälle.
  • Für die langfristige Anlage in Agraraktien sind breit gestreute Fonds oder Zertifikate die beste Wahl.
  • Wenn Sie direkt in die Rohstoffe investieren möchten, bevorzugen Sie die ETCs gegenüber den Zertifikaten. Aufgrund der Hinterlegung mit physischen Rohstoffen bieten Ihnen ETCs zusätzliche Sicherheit (Emittentenrisiko).

7. März 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Oliver Groß. Über den Autor

Oliver Groß ist Chefredakteur des Börsendienstes "DER ROHSTOFF-ANLEGER", mit dem er seinen Lesern die lukrativsten Rohstoffanlagen zum anstehenden Rohstoff-Boom aussucht und empfiehlt.