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Die 5 größten Diamanten der Welt

„Diamonds are a girl’s best friends“ sang schon Marilyn Monroe in der Musical-Verfilmung „Blondinen bevorzugt“ von 1953. Diamanten sind unvergänglich und behalten ihren Wert.

Die härteste Währung der Welt fristet bei der Geldanlage zwar immer noch ein Nischendasein, doch dienen Diamanten trotz teilweiser starker Preisschwankungen sehr wohl als Anlageobjekt. Wer langfristig investieren möchte, kann sich sicher sein: Diamonds are forever.

Die Top 5 der größten Diamanten der Welt lässt die Faszination für diese unvergänglichen Edelsteine aufleben.

5. „Großmogul“: 793 Karat

1650 wurde der fünftgrößte Diamant der Welt mit 793 Karat (ein Karat entspricht 0,2g) in der indischen Kollur-Mine in Golkonda entdeckt. Der „Großmogul“ wurde nach dem indischen Mogul-Kaiser Shah Jahan benannt, dem Erbauer des weltbekannten Taj Mahal, und gehörte zu den Insignien des Kaisers.

Mythen und Verschwörungstheorien ranken sich um den bläulich schimmernden Diamanten. Zum Beispiel soll der Stein im 17. Jahrhundert zu einer spitzkegeligen Rose geschliffen worden sein. Diese Behauptung ist jedoch nicht zu belegen, da der „Großmogul“ seit der Eroberung Delhis durch den Schah von Persien im Jahr 1739 als verschwunden gilt.

4. „Incomparable“: 890 Karat

Der lupenreine Diamant in der Farbe „fancy brownish yellow“ ist der größte facettierte gelbe Diamant.


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Der Rohdiamant mit einem Gewicht von 890 Karat wurde in den 1980er Jahren in Mbugi Mayi in der Demokratische Republik Kongo von einem spielenden Mädchen in einem Schutthaufen gefunden. Der bekannte Diamantenproduzent De Beers kaufte den „Incomparable“, um ihn dann an die Juwelenhändler der Zale Company weiter zu veräußern.

Hier wurde der Stein geschliffen. Allerdings verursachten die unregelmäßige Form und kleine Risse beim Schliff große Schwierigkeiten. Es entstand ein großer Diamant und 14 kleinere Diamanten von allerhöchster Qualität. Ein erstaunliches Detail: die Farben der kleinen Diamanten reichen von einem hellen Gelb zu einem Braunton hin zu farblos.

Der Versuch der Versteigerung des Diamanten 1988 endete in einem Fiasko. Der Mindestpreis von 20 Mio.$ wurde nicht erreicht, die Auktion wurde ohne Verkauf beendet.

3. „Stern von Sierra Leone“: 968,90 Karat

Der drittgrößte Diamant wurde 1972 in der Dominica Mine in Sierra Leone ausgegraben.

Harry Winston, der Diamantenhändler, dessen Name nur mit den edelsten und wertvollsten Schmuckstücken in Verbindung gebracht wird, kaufte den „Stern von Sierra Leone“ und teilte ihn in 17 Steine, 13 davon waren sogar lupenrein. Der größte lupenreine Stein wiegt 53,96 Karat, 6 der Teilstücke wurden zu einer Brosche (Stern von Sierra Leone-Brosche) zusammengefügt.

2. „Excelsior“: 995,20 Karat

Ein afrikanischer Minenarbeiter entdeckte den Stein im Jahre 1893 im südafrikanischen Jagersfontein, während er mit einer Schaufel Kies auf einen Lastwagen heben wollte. Der Arbeiter hielt seinen Fund vor dem Aufseher geheim und übergab ihm direkt seinem Vorgesetzten. 500 Pfund und ein Pferd waren der Lohn für den Fund.

Die blau-weiße Farbe ist ebenso typisch für die Jagersfontein-Diamanten wie die schwarzen inneren Einschlüsse, die ihre Reinheit trüben. Der Name „Excelsior“ (in etwa: „erhaben“) lässt sich auf die Form des Rohdiamanten zurückführen, flach auf der einen Seite, spitz auf der anderen Seite.

Der Diamant wurde in 21 Steine gespalten. Die Steine wogen nach dem Schliff zusammen nicht mehr als 373,75 Karat, was einen Gewichtsverlust von knapp 63% ausmachte. Dennoch wurde das Ergebnis als Erfolg gewertet.

Heute befindet sich der Stein im Besitz von Robert Mouawad, einem bekannten Schmuck- und Uhrenunternehmer, dessen Familie einer der weltweit erlesensten Sammlungen von Diamanten besitzt – so auch den Excelsior-Diamanten.

1. „Cullinan“: 3.106,7 Karat

Der größte je gefundene Rohdiamant mit einem Gewicht von 3.106,7 Karat wurde 1905 in der Premier-Mine in Südafrika ausgegraben. Das Juwel namens „Cullinan“ (benannt nach dem Minenbesitzer Thomas Cullinan) wurde in 105 Steine aufgespalten. Der Kauf und Verkauf von Teilen dieses seltensten und wertvollsten Diamanten gerät immer wieder zum Spektakel.

Der Diamant ging 1907 als Geburtstagsgeschenk der ehemaligen britischen Kolonie Südafrika an den britischen König Edward VII. Der Stein wurde zur weiteren Bearbeitung nach Amsterdam gebracht. Die Spaltung gestaltete sich aufgrund des Härtegrades des Diamanten schwierig, jedoch gelang schlussendlich die Spaltung in 96 kleine und 9 große Diamanten.

Die großen Diamantstücke wurden zu Kronjuwelen geschliffen und sind seitdem Teil der britischen Kronjuwelen. Diese werden im Londoner Tower aufbewahrt.

29. Juni 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sonja Hüsken. Über den Autor

Schon vor ihrem Studium der Volkswirtschaftslehre beschäftigte sich Sonja Hüsken intensiv mit dem Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft und der Frage nach der richtigen Vorsorge. Immer im Fokus: Der Mehrwert der Information für den Leser.