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Die Top 10 Unternehmen der Spieleindustrie

Hinter jedem Computerspiel stecken Grafiker, Programmierer, Storywriter, etc. Mittlerweile werden aber auch Synchronsprecher aus Film und Fernsehen, ganze Orchester für die Spielemusik und professionelle Autoren für die Hintergrundgeschichte engagiert.

Dieses Geschäft auf professionelle Beine zu stellen und die Story in den Vordergrund zu schieben, hat sich für die Unternehmen bezahlt gemacht. Weltweit macht die Spieleindustrie so jedes Jahr einen Umsatz von mehr als 100 Mrd. US-$. Wir haben für Sie die Top 10 Unternehmen der Spieleindustrie, gemessen an ihren Einnahmen, zusammen gestellt.

Platz 10: GungHo Online Entertainment (Einnahmen 2015: 1,26 Mrd. €)

GungHo ist im europäischen Markt relativ unbekannt. Das Unternehmen betreut in Japan die Server für das beliebte Rollenspiel Spiel „Ragnarok Online“. Aktuell konzentriert sich der japanische Spielehersteller auf den mobilen Spielemarkt mit seinem Flaggschiff „Puzzle & Dragon“, welches über 90% des Unternehmensumsatzes ausmacht.

Platz 9: Ubisoft Entertainment (1,46 Mrd. €)

Das französische Unternehmen Ubisoft Entertainment wurde 1986 in Rennes gegründet und verfügt mittlerweile über Niederlassungen in 20 Ländern. Mit „Zombi“ veröffentlichte Ubisoft zuerst ein Computerspiel, das auf George A. Romeros Roman „Dawn of the Dead“ und damit auf einer Zombie-Apokalypse beruht. Seitdem hat das Unternehmen zum Beispiel das Strategiespiel „Die Siedler“ oder der Egoshooter „Far Cry“ als Computerspiele auf den Markt gebracht.


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Platz 8: King Digital Entertainment (1,7 Mrd. €)

Ebenfalls als Marke vergleichsweise unbekannt aber auch Nutznießer von kostenlosen Online- und Mobilegames ist der englische Spielemacher King.com. Das erfolgreichste Spiel der Firma kann auf vielen Smartphones gefunden werden und führte eine lange Zeit die Bestseller-Statistik im App Store an: „Candy Crush Saga“. Mittlerweile hat das Unternehmen einen Marktwert von etwa 5 Mrd. €.

Platz 7: Namco Bandai (2,05 Mrd. €)

Namco Bandai gehört als japanisches Unternehmen zu den ältesten am Markt (in den 1950er Jahren gegründet). Erst 2006 folgte allerdings die Fusion der beiden Unternehmen Namco und Bandai. Mit Videospielehits aus dem Beat’em up Genre wie „Tekken“ sicherte sich Namco Bandai seinen Platz in der Welt der Konsolenspiele.

Platz 6: Electronic Arts (3,25 Mrd. €)

Bekannt ist die Firma Electronic Arts wohl vornehmlich für ihre Sportsimulationen auf Computer sowie allen Konsolen. Die „FIFA“-Reihe, „Madden NFL“, „Tiger Woods PGA Tour“ oder „NBA Live“, die alle der Tochter EA-Sports entspringen, feiern jährlich große Erfolge. Eigens für FIFA gibt es diverse nationale und internationale Ligen mit professionellem Wettkampfcharakter und Turniere mit hohen Geldpreisen.

Platz 5: Activision-Blizzard (3,32 Mrd. €)

Blizzard steht seit der Entwicklung von „Diablo“ für düstere Strategie- und Hack & Slay Spiele. Neben der „Diablo“ Reihe gehört auch der in Korea sehr populäre Titel „Starcraft“ zum Portfolio. Im Ego-Shooter Bereich prägte das Spiel „Quake“ eine ganze Generation und mit „Call of Duty“ wurde eine der erfolgreichsten Shooter-Game Reihen entwickelt. Insbesondere im Bereich der Online-Rollenspiele nimmt Activision-Blizzard mit World of Warcraft eine Vormachstellung ein.

Platz 4: Nintendo (3,92 Mrd. €)

Wer Nintendo hört denkt meist direkt an den Gameboy, „Tetris“ und „Super Mario“. Die Entwicklung des japanischen Marktführers schlug mit der Entwicklung des NES Anfang der 1980er Jahre so richtig ein. Spiele wie „Zelda“ oder „Super Mario“ lassen auch heute noch Erinnerungen an stundenlange Videospielabende aufkeimen. Wer als Unternehmen eine eigene Konsole herstellt und dafür Spiele entwickelt, hat unumstritten einen sicheren Platz bei hohen Absatzzahlen. Aktuell kämpft Nintendo um einen wettbewerbsfähigen Platz bei den Spielekonsolen neben Sonys Playstation und Microsofts X-Box.

Platz 3: Microsoft (7,25 Mrd. €)

Unter dem Label von Microsoft Game Studios veröffentlich und vermarktet Microsoft eine Vielzahl von Games aus allen möglichen Branchen, darunter der Ego Shooter „Halo“, das Strategiespiel „Age of Empires“ oder der aus frühere Zeit bekannte „Flight Simulator“. Ebenfalls mit einer eigenen Konsole, der X-BOX, schafft sich Microsoft einen eigenen Absatzmarkt für Konsolenspiele. Auch hier stellt sich Microsoft für diverse Konsolen- und PC-Spiele breit auf.

Platz 2: Tencent (7,73 Mrd. €)

Tencent dürfte nur Kennern ein Begriff sein. Der chinesische Spielehersteller und größter Internetkonzern Chinas ist auch auf den Gebieten Instant Messaging, Onlinewerbung und E-Commerce aktiv. Der Online-Spielemarkt ist die Hauptursache für Tencents hohe Platzierung in diesem Ranking, da chinesische Online-Spieler mehr Geld für Spiele ausgeben und der dortige Markt nach wie vor sehr schnell wächst.

Platz 1: Sony Computer Entertainment (9,89 Mrd. €)

Ähnlich wie Nintendo konzentriert sich auch Sony auf das Geschäft einer Spielekonsole (Playstation) mit dazugehörigen Spielen. Die Playstation bricht mit jedem neuen Release (derzeit Playstation IV) alle Verkaufsrekorde. Die Leistung der Konsole sowie die grafischen Eigenschaften sind mittlerweile zur Benchmark geworden, an denen sich andere Hersteller messen. Sony vereint unter seiner Dachmarke eine Menge Entwicklungsstudios, die u.a. für die Spiele „Gran Turismo“, „Uncharted“ oder die „Final Fantasy“ Serie verantwortlich sind.

10. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Christian Klein. Über den Autor

Christian Klein hat durch eine Ausbildung in der Finanzbranche und ein anschließendes Studium mit Schwerpunkt BWL weitreichende Erfahrungen im Wertpapierhandel sammeln können. Aus persönlichem Interesse setzt er sich weiterhin mit Finanzpolitischen Themen sowie detaillierten Analysen auseinander. Als privater Anleger mit mehr als zehn Jahren Erfahrung befasst er sich mit technischer Analyse und deren Zusammenhang im täglichen Marktgeschehen.