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Diese 10 Länder haben beim Eisenerzabbau die Nase vorne

Ob für den Bau von Autos, Gebäuden oder Brücken – ohne Eisenerz geht nichts. Schließlich ist das Gemisch aus Eisenverbindungen und Gestein essentiell für die Produktion von Eisen und Stahl, die ein wichtiger Bestandteil vieler Industrien (vornehmlich Bau- und Mobilitätsbranche) sind.

Eisenerz kommt in vielen Ländern der Welt natürlich vor und wird dort abgebaut. Für manche Länder ist der Eisenerzabbau sogar ein entscheidender Treiber der Wirtschaft. Die größten Konzerne, die ihr Geschäft mit dem Abbau und dem Export von Eisenerz machen, sind Rio Tinto und BHP Billiton. 10 Länder waren beim Eisenerzabbau im Jahr 2014 ganz vorne mit dabei.

10. Kanada (45 Mio. Tonnen pro Jahr)

In Kanada befinden sich riesige Eisenerzvorkommen, die aber aufgrund der Bedingungen (Kälte, Schnee, Eis) schwer abzubauen sind. Dafür ist das Eisenerz sehr rein und dementsprechend sehr beliebt.

9. Iran (49 Mio. Tonnen)

Der Iran liegt auf dem neunten Platz der Länder mit dem höchsten Eisenerzabbau und verfügt über ein Vorkommen von 2,7 Mrd. Tonnen Eisenerz.


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8. USA (54 Mio. Tonnen)

Auf rund 11,5 Mrd. Tonnen Eisenerz belaufen sich die Reserven der USA, 54 Mio. Tonnen davon wurden im Jahr 2014 abgebaut. Auch andere Rohstoffe wie zum Beispiel Gold werden in den USA gefördert, einige der größten Rohstoff-Konzerne der Welt haben dort ihren Sitz.

7. Südafrika (67 Mio. Tonnen)

In Südafrika gibt es immer wieder schwere Unglücke in Erzminen und auch mit den sinkenden Eisenerzpreisen hat das Land zu kämpfen. Die Fördermengen sind aber nach wie vor steigend, im Jahr 2014 wurden 67 Mio. Tonnen abgebaut.

6. Ukraine (82 Mio. Tonnen)

In Europa hat die Ukraine hinsichtlich des Eisenerzabbaus die Nase vorne. 82 Mio. Tonnen wurden im Jahr 2014 gefördert, das Gesamtvorkommen im Land wird auf rund 30 Mrd. Tonnen geschätzt. Gemessen an den Reserven hat die Ukraine also auf jeden Fall noch Luft nach oben. Sie konnte ihr Fördervolumen im Vergleich zu früher aber bereits steigern (2008 z.B. wurden nur 73 Mio. Tonnen abgebaut).

5. Russland (102 Mio. Tonnen)

Der größte Teil des Eisenerzes wird in Russland im Süden Zentralrusslands gefördert, da die Eisenerzvorkommen im Uralgebirge weitestgehend erschöpft sind. Immerhin noch 102 Mio. Tonnen hat das Land im Jahr 2014 produziert und liegt somit auf dem fünften Platz der Länder mit dem größten Eisenerzabbau der Welt.

4. Indien (130 Mio. Tonnen)

In Indien ist die Nachfrage nach Eisenerz seit Jahren steigend (Stand 2016), die Produktion jedoch rückläufig, wodurch immer mehr importiert wird. Schmuggel und illegaler Abbau sorgen für Förderbeschränkungen oder die Schließung von Minen und vom Abbau von 220 Mio. Tonnen in den Jahren 2009 und 2010 sind im Jahr 2014 nur noch 130 Mio. Tonnen übrig geblieben.

3. China (193 Mio. Tonnen)

Der Rohstoff Eisenerz ist besonders in China ein beliebtes Spekulationsobjekt. Das Land produziert jährlich 193 Mio. Tonnen und ist somit auf dem dritten Platz der Länder mit dem meisten Eisenerzabbau zu finden.

2. Brasilien (339 Mio. Tonnen)

Im Jahr 2015 hat sich in Brasilien eine Umweltkatastrophe ereignet, als der Damm einer Eisenerzmine brach und eine Fläche so groß wie Portugal verseucht hat. 339 Mio. Tonnen produziert das Land jährlich, das Eisenerz wird nach Japan, Italien, Österreich und Deutschland exportiert.

1. Australien (724 Mio. Tonnen)

Australien hat das größte Eisenerzvorkommen der Welt und ist mit 724 Mio. Tonnen pro Jahr das Land mit dem größten Eisenerzabbau. Der Abbau macht einen großen Teil der australischen Wirtschaft aus, mehr als 90% des Eisenerzes werden in Western Australia gefördert.

14. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.