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Geschäftsbanken in Deutschland: Die Universalbanken

Banken, die universell tätig sind (also alle Bankgeschäfte betreiben), nennt man Geschäftsbanken. Zu ihren Kunden zählen Privatpersonen, Unternehmen, andere Banken und öffentliche Stellen.

Mehr dazu: Universalbanken-Beispiele in Deutschland

Die Geschäftsbanken in Deutschland sind organisierte Kreditinstitute. Im Normalfall sind die größeren Geschäftsbanken Aktiengesellschaften. Dabei ist es jedoch sehr unterschiedlich, ob der Aktienbesitz nun breit gestreut ist oder nur von einem einzigen Unternehmen gehalten wird.

Sollte das Unternehmen, das alleiniger Anteilseigner einer Bank ist, auch eine Geschäftsbank sein, spricht man von einer Mutterbank. Im Umkehrschluss ist die andere Geschäftsbank die Tochterbank.

Geschäftsbanken in Deutschland: Rechtsformen

Eine Geschäftsbank kann auch in anderen Formen einer Kapitalgesellschaft organisiert sein. So gibt es beispielsweise Geschäftsbanken als Gesellschaften mit beschränkter Haftung oder Personengesellschaften.

Es muss sich dabei jedoch um eine Rechtsform des privaten Rechts handeln. Ausgeschlossen ist dabei die Genossenschaft.

Man spricht nur dann von Geschäftsbanken, wenn sie diese Rechtsform besitzen, auch wenn alle anderen Kreditinstitute selbstverständlich auch Geschäfte machen.


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Die Banken, die in ihrer Rechtsform eine Personenhandelsgesellschaft darstellen, nennt man auch Privatbanken. Aber auch die Großbanken sind private Banken.

Geschäftsbanken in Deutschland: Dienstleistungen

Da die Geschäftsbanken auch Universalbanken sind, bieten sie ihren Kunden einige Bankdienstleistungen an. Sie bieten die gewöhnlichen Leistungen wie das Einlagen- und Kreditgeschäft, das Wertpapiergeschäft und das Zahlungsverkehrsgeschäft.

Außerdem bieten sie selbstverständliche Nebenleistungen wie das Depotgeschäft oder die Vermögensverwaltung an.

Bei den Geschäftsbanken in Deutschland ist vor allem die Emission der Wertpapiere ein sehr wichtiges Thema, denn sie dominieren die Wertpapierausgabe in der Bundesrepublik.

Geschäftsbanken in Deutschland: Einteilung

Die Geschäftsbanken werden nach den Kriterien Größe, Wirkungsradius, Firmensitz und Personenbezogenheit eingeteilt. Daher unterscheidet man bei den Geschäftsbanken zwischen Großbanken, Regionalbanken, Auslandsbanken und Privatbanken.

Es gibt die großen deutschen Filialbanken wie die Deutsche Bank, die Commerzbank und die Unicredit Bank.

Außerdem gibt es regional tätige deutsche Filialbanken wie zum Beispiel die Oldenburgische Landesbank, die National Bank und die Südwestbank.

Zu den Geschäftsbanken gehören auch die Direktbanken, wie die ING-DiBa, die Comdirect Bank AG und die Deutsche Kreditbank.

Die Privatbankiers, die in der Rechtsform einer KG oder OHG auftreten, zählen auch zu den Geschäftsbanken. Privatbankiers haben meist das Ziel, vermögende Privatkunden zu betreuen. Ein Beispiel hierfür ist die Berenberg Bank.

Dann gibt es noch Auslandsbanken wie die Targobank, die Santander Consumer Bank und die ABN AMRO sowie private Realkreditinstitute wie die Hypo Real Estate Holding AG.

Auch private Bausparkassen gehören zu den Geschäftsbanken, wie beispielsweise die BHW Bausparkasse AG.

Fazit: Insgesamt sind die Geschäftsbanken sehr nützlich, da sie als Universalbanken fungieren und somit für den Kunden alle Bankgeschäfte unter einem Hut vereinen.

Außerdem ist die Funktion der Geschäftsbanken in Deutschland gerade bei der Emission von Wertpapieren sehr wichtig.

6. Juni 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.