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Goldpreis Chart – spannend auch für Kleinanleger

Privatanleger sind oft in Edelmetallen investiert. Allein aus diesem Grund ist ein regelmäßiger Blick auf den Goldpreis Chart interessant. Doch der Kursverlauf von Gold ist schwer einzuschätzen. Schließlich richtet er sich nur nach Produktion und Nachfrage. Vielmehr spielen die Notenbanken eine immer entscheidendere Rolle. Denn Gold ist nicht nur Spekulationsobjekt, sondern auch Krisenwährung.

Je höher der Goldpreis im Chart klettert, desto mehr verlieren die Menschen den Glauben an das Geldsystem. Durch die anhaltende Schuldenkrise und einem Mangel an Lösungen wird das Vertrauen wohl allzu schnell nicht wieder hergestellt werden. In der Tendenz sollte demnach der Goldpreis eher steigen als fallen. Zwischendurch bewegen große Banken immer wieder Milliardenbeträge um den Goldpreis künstlich nach unten zu drücken.

Die 200-Tagelinie im Goldpreis Chart

Unter den Tradern scheiden sich die Geister, ob beim Goldpreis eine Chartanalyse gut umsetzbar ist. Es kommt dabei wohl eher auf das Zeitfenster an. Denn die oft sehr kurzfristigen und starken Bewegungen sind schwer einzuschätzen. Als Investor bleibt einem dann nur der längerfristige Horizont. Vor allem um ruhig schlafen zu können.

Ein Blick auf die 200-Tagelinie im Goldpreis Chart zeigt, dass zumindest diese Linie in der Regel aussagekräftig ist. Vor allem der Aufwärtstrend von 2009 bis Ende 2011 ist konstant über der Durchschnittslinie verlaufen.


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Goldpreis Chart

(Quelle: Guidants.com)

Seitdem die Linie durchbrochen wurde, änderte der Goldpreis Chart seine Bewegung erst in eine Seitwärtsphase. Danach folgte die deutliche Konsolidierung. Danach wurde im Februar 2014 die Linie wieder von unten nach oben durchbrochen. Und scheinbar beginnt erneut eine Seitwärtsphase. Viele Experten sprechen schon davon, dass der Goldpreis Chart seinen Tiefpunkt bereits hinter sich gelassen hat. Die beiden Tiefpunkte bei ca. 1.187 US-$ sind auf jeden Fall ein Argument dafür.

Goldpreis Chart für Anleger

Privatanleger sollten den Goldpreis mittel- bis langfristig betrachten. Wer insbesondere in physisches Gold investieren möchte, für den bieten sich immer wieder Kaufmöglichkeiten. Selbst im vergangen Aufwärtstrend gab es immer wieder Rücksetzer. Der Schlüssel zum Erfolg ist beim Goldpreis Chart jedoch Geduld. Während 2011 bereits ständig die 2.000 US-$ im Gold prophezeit wurden, ist diese Zahl unterdessen in weite Ferne gerückt.

Irgendwann wird diese Marke wohl auch überschritten werden. Für Gold-Anleger spielt der genaue Zeitpunkt eine eher untergeordnete Rolle. Zeitliche Vorhersagen haben beim Goldpreis nämlich eine schlechte Bilanz aufzuweisen. Wer sein physisches Gold als Ruhekissen nimmt und bei günstigen Preisen nachkaufen kann, hat mit der Anlage die meiste Freude.

Schwankungen beim Goldpreis Chart

Der Goldpreis schwankt aus ganz unterschiedlichen Gründen – sei es die Aussage einer Zentralbank oder eine eventuelle Krise irgendwo auf der Welt. Anleger sollten auch auf den Zinssatz achten, schließlich wird Gold unter anderem auch als Inflationsschutz gekauft. Im aktuellen Börsenumfeld ist Inflation eher kein Thema. Vielmehr droht bei niedrigen Zinsen eher eine Rezession. Deshalb scheidet in diesem Fall der Zins als Argument für einen Anstieg im Goldpreis aus.

Da sorgen eher Truppenbewegungen in Krisengebieten für steigende Kurse beim Gold. Was auch immer in den Medien als Grund für Veränderungen im Goldpreis Chart angegeben wird – als langfristiger Investor sollte man gelassen reagieren und sich über niedrige Kurse zum Nachkaufen freuen.

12. Mai 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.