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Kanadische Staatsanleihen: So risikoreich ist der Anleihen-Poker

Erstklassige Staatsanleihen aus dem Ausland in fremder Währung erhöhen die Risikostreuung eines jeden Depots. Wie genau eine solche Risikoverteilung aussehen soll, ist individuell sehr verschieden. Kanadische Staatsanleihen können dazu beitragen, das Gesamtrisiko auszugleichen.

Erster Schritt: die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Kanadas

Kanada grenzt geographisch über eine lange Grenze an die USA. Traditionell sind beide Wirtschaftsräume sehr eng miteinander verbunden. Dabei setzt der nördliche Nachbar der Vereinigten Staaten vor allem auf seine riesigen Rohstoff-Vorkommen.

Die Staatsverschuldung gemessen am BSP liegt nur ein wenig höher als die in Deutschland. Das Rating der Kanadischen Staatsanleihen zum Beispiel von Moodys ist mit der Bestnote “AAA” genauso gut wie das von Deutschland.

Renditen im Vergleich mit Deutschland

Kanada hat nur eine geringe Anzahl von Anleihen begeben, die an deutschen Börsen handelbar sind. Hier eine Auswahl:

Vergleicht man die Renditen der kanadischen Staatsanleihen mit denen von Deutschland, so sieht man kleine Renditevorteile in Kanada. Für eine Anleihe mit Restlaufzeit ca. 5 Jahre erhalten Sie eine Rendite von ca. 1,7 %, eine Bundesanleihe mit vergleichbarer Laufheit bringt es auf ca. 0,4 % Rendite.

Immerhin ein Vorteil von rund 1,3 Prozentpunkten. Oder anders ausgedrückt: Eine 5 jährige Kanadische Anleihe bringt ca. 4 mal mehr Zinsen als eine Deutsche.


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Chancen und Risiken der “fremden” Wähung – der zweite Schritt

Haben wir uns bisher das Rückzahlungsrisiko (Bonitätsrisiko) von Kanada analysiert, so gehört zur vollständigen Analyse einen solchen Investments auch der Blick auf die Währung, den Kanadischen Dollar. Immerhin wird sein künftiger Verlauf sehr stark die tatsächlich zu erreichende Rendite der Investition bestimmen.

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Stand: 12.06.2014

In den letzten rund 15 Jahren kostete Euro zwischen ca. 1,2 und 1,7 Kanada Dollar. Wer also als Euroäischer Anleger im Sommer 2012 Kanadische Staatsanleihen gekauft hätte, der würde heute einen Verlust aus der Währungsbewegung von rund 25 % realisieren. Diesen Verlust kann ein höherer Zinsertrag auf keinen Fall abfangen.

Dagegen hätte man von Ende 2009 bis Mitte 2010 innerhalb weniger einen Jahres einen Zusatzgewinn von über 20 % durch Währungsgewinne eingefahren.

Die künftige Währungsenwicklung bestimmt Erfolg oder Misserfolg der Investition

Die Entwicklung des Währungspaares Euro / Kanada Dollar wird von verschiedenen Faktoren abhängen, sehr stark auch von der künftigen Zinspolitik der entsprechenden Notenbanken.

Historisch gesehen reagiert die Zentralbank Kanadas sehr ähnlich wie die Notenbank der USA, weil die Wirtschaftsräume sehr eng miteinander verwoben sind.

Während in den USA das Ende der Niedrigzinspolitik beschlossen scheint, ist in Europa noch kein Ende in Sicht. Auch die Devisenkurse haben das bereits erkannt.

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Stand: 12.06.2014

Nach einem 4 Jahres-Hoch des Euro gegen den Kanada Dollar ist der Euro auf dem Rückzug. Ein weiterer Rückgang in Richung 1,40 oder sogar noch weiter ist nicht ausgeschlossen.

Zumindest gab es Ende März eine eindeutige Trendumkehr. Bei einem weiteren Rückgang innerhalb eines Jahres bis ca. 1,35 würde jedem “Euro-Investor” eine Zusatzrendite von rund 10 % zu Gute kommen.

Tipp: Investieren Sie nur Geld in Fremdwährungsanleihen, das wirklich frei ist. Selbst wenn bei Fälligkeit der Anleihe der Devisenkurs ungünstig steht, können Sie weiter mit der gleichen Summe in Kanadischen Dollar investieren. Verkaufen Sie dann, wenn der Devisenkurs für Sie günstig ist, warten Sie nicht alleine auf die Fälligkeiten der Wertpapiere.


Börsen ABC: Ratings - Fakten und Hintergründe
 


27. Mai 2010

Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.