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Kurse runter, Chancen hoch? Konsolidierung am Aktienmarkt

Für Anleger gibt es kaum eine angenehmere Phase am Aktienmarkt als ein intakter Aufwärtstrend. Am liebsten hätten die meisten von ihnen gar keinen anderen. Dennoch ist die Börse keine Einbahnstraße.

Und so kommt es vor allem nach einer längeren Phase steigender oder fallender Notierungen zu einer Abkühlung der Nachfrage. Der lateinische Begriff Konsolidierung bedeutet in etwa so viel wie Stabilisierung.

An der Börse wird eine Konsolidierung nicht durchweg negativ gesehen. Denn durch die Konsolidierung wird die Bildung von Blasen oder Hypes verhindert, was fatale Folgen haben könnte. Die Konsolidierung führt zu einem moderateren und vorsichtigerem Verhalten der Marktteilnehmer, was für Anbieter und Käufer gleichermaßen gilt.


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Konsolidierung an der Börse als Folge eines überhitzten Marktes

Die Situation ist gar nicht so selten: Vielfach steigen oder fallen die Kurse an den Börsen besonders stark, ohne dass dies mit der Realität in der Wirtschaft in einem begründeten Zusammenhang steht. Die Gründe hierfür sind oft mit dem gesunden Menschenverstand nicht zu erklären: Häufig sind sie der Gier und noch profaner auf den Herdentrieb zurückzuführen.

Die Vorstellung, ohne eigene Hände Arbeit reich werden zu können, hat rund um den Globus gläubige Anhänger und führt zu manch irrationalen Handlungen. Und das führt zu Käufen von Aktien, selbst wenn die Kurse mit den fundamentalen Bewertungen längst nicht mehr mithalten können. Genau dann kommt es in der Regel zu einer Konsolidierung. Bei diesem Vorgang kann man also auch von einer Abkühlung eines überhitzten Marktes sprechen.

Was eine Konsolidierung für Anleger bedeutet

Für mittel- bis langfristig orientierte Anleger hat eine Konsolidierung, die in aller Regel nur eine kurze Dauer währt und meist mit der Fortführung des vorherigen Trends endet, keine sehr große Bedeutung. Demnach gibt es auch keinen Grund für Investoren, auf ein solches Börsenphänomen mit entsprechenden Transaktionen zu reagieren.

Auch wenn man eine Konsolidierung an der Börse im Nachhinein im Kursverlauf ganz klar erkennen kann, sind derartige in Echtzeit nur sehr schwer zu identifizieren. Es ist nämlich gar nicht so einfach, eine Konsolidierung von einem Trendwechsel – den Übergang von einem Aufwärts- in einen Abwärtstrend – (während es vor sich geht) zu unterscheiden.

Wie gesagt, hinterher ist man immer schlauer und die Geschehnisse lassen sich eindeutig zuordnen. Daher ist es für Anleger ratsam, die sich mit Vorliebe an Trends orientieren, immer deren Bestätigung abzuwarten.

Bevor mit entsprechenden Käufen oder Verkäufen darauf reagiert wird, empfiehlt sich in einem solchen Fall etwas Geduld. Denn wer möchte sich schon selbst vorwerfen, z.B. aus einem intakten Aufwärtstrend ausgestiegen zu sein? Darüber hinaus bieten Konsolidierungsphasen auch immer Gelegenheiten zum Einstieg.

18. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.