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Nominalzins und Effektivzins – Das ist der Unterschied

Der Unterschied zwischen Nominalzins und Effektivzins liegt oft nicht auf der Hand. Dabei sind es gerade grundlegende Definitionen, die für pfiffige Anleger besonders wertvoll sind.

Kredit aufnehmen: Die Basics

Sei es das erste Eigenheim oder eine lukrative Geschäftsidee, häufig stellt man sich die Frage nach der richtigen Finanzierung. Das Zauberwort lautet: Kredit. Doch, wer nicht im Vorfeld über Tilgungsplan und Zinsverhalten informiert ist, der missachtet oft das Risiko.

Es ist üblich, dass mit jeder Aufnahme eines Kredites bei Ihrer Bank Zinsen anfallen. Damit ist der Preis gemeint, den Sie an Ihre Bank abzweigen müssen, wenn Sie sich eine bestimmte Geldsumme leihen.

Die zurückzuzahlende Gesamtsumme setzt sich also aus dem geborgten Betrag, der Kreditsumme, und den Zinsen zusammen. Der Zinsbetrag wird in Prozent angegeben. Das ist die noch nicht getilgte Restschuld eines Kredites pro Jahr.

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Das Beispiel einer Kredittilgung

Ein Beispiel: Frau Meier nimmt einen Kredit über 10.000 Euro in ihrem Geldinstitut auf. Der Zinssatz beträgt vier Prozent. Nach dem oben genannten Prinzip müsste Frau Meier also im ersten Jahr 800 Euro Zinsen kalkulieren.

Die Tilgung würde zum Beispiel mit 2.000 Euro pro Jahr voranschreiten. Das hat sich Frau Meier vorgenommen.  Das würde bedeuten, im zweiten Jahr würden weniger Zinsen anfallen, denn die Gesamtrestschuld hat sich verringert.

Die Regel würde also lauten: Mit jedem Jahr in dem die Tilgung abläuft, müsste der Anteil der Zinsen sinken. Mehr Geld bleibt dann, um den eigentlichen Kreditbetrag abzubezahlen.

Zwischen Nominalzins und Effektivzins

Äußerst wichtig ist die strategisch richtige Herangehensweise an einen Kredit. Es gibt zahlreiche Angebote von Banken, die einmal mehr und einmal weniger auf die Bedürfnisse von sicherheitsorientierten Anlegern eingehen. Immer müssen Sie sich die Frage stellen, ob bei diesem Angebot die Gesamtkosten einschätzbar sind oder nicht.

Die Kreditzinsen werden als Effektivzins und als Nominalzins angepriesen. Der Nominalzins beschreibt die Kosten für den Kreditnehmer in der Art, wie sie im obigen Beispiel veranschaulicht wurde. Die laufenden Zinskosten sind im Nominalzins enthalten.

Der Effektivzins misst nach anderem Maß und umfasst Zusatzkosten und Bankgebühren. Natürlich sind dies ebenfalls Kosten, die zu bezahlen sind, haben allerdings nichts mit dem eigentlichen Kredit zu tun. Der Nominalzins betitelt also denreinen Kredit.

Informieren Sie sich über das Anfallen von möglichen Zusatzkosten und Gebühren bei Ihrer Bank und wägen Sie ab. Versteckte Kosten erkennt man leider nur zu oft auf den zweiten Blick, bei genauerem Hinsehen.

Wenig Risiko und viel Sicherheit?

Auch über den Grad der Tilgung gilt es sich im Vorfeld zu informieren. Interessante Fragestellungen sind hierbei: Was sind Ihre Ziele? Wie gestaltet sich die Tilgung des Kredites während seiner Laufzeit?

Wenn Sie als Anleger mehrere Angebote im Blick haben sollten Sie sich diese genau ansehen. So bietet die Tilgung Ihres Kredits keinen Grund für schlaflose Nächte und Sorgenfalten.

26. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.