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Notenbanken: Aufgaben und Ziele

Eine Notenbank ist eine Institution, welche für die Geld- und Währungspolitik eines bestimmten Währungsraumes oder eines Staates verantwortlich ist.

Eine der Hauptaufgaben einer Noten- oder auch Zentralbank ist es, dafür zu sorgen, das Preisniveau und den Geldwert stabil zu halten. So hat beispielsweise die Bundesbank mit der Einführung des Euro die Geldpolitik an die Europäische Zentralbank (EZB) abgegeben.

Notenbanken und ihre Aufgaben

Welche Aufgaben einer Notenbank im Einzelnen zugewiesen sind, hängt von der rechtlichen Regelung des jeweiligen Landes ab.

So kann es sein, dass die Zuständigkeiten der verschiedenen Notenbanken stark voneinander abweichen. Dennoch ist es möglich, 4 grundsätzliche Notenbankfunktionen herauszustellen.

Währungsreserve in der Hinterhand

Eine Zentralbank hält die Währungsreserve eines Währungsraumes. Zu den Währungsreserven zählen der Bestand an Gold und die Goldforderungen sowie konvertible Devisen.


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Konvertible Devisen sind umtauschbare Währungen und umfassen die Forderungen in Fremdwährungen in Form von Bargeld, Bankguthaben, Wertpapieren und Auslandskrediten.

An der Spitze der Bankenhierarchie: Die Geschäftsbank der Geschäftsbanken

Die Zentralbank steht an der Spitze des Bankensystems eines Landes. Somit bietet sie den Geschäftsbanken die Möglichkeit, sich bei ihr Geld zu verschaffen, um den normalen Zahlungsverkehr am Laufen halten zu können. Diesen Vorgang nennt man Refinanzierung. Darüber hinaus können Geschäftsbanken ihre überschüssigen Liquiditätsreserven auf Girokonten der Zentralbank anlegen.

Außerdem gilt die Zentralbank als letzte Refinanzierungsstelle. In wirtschaftlichen Krisensituationen soll die zuständige Notenbank Liquidität zur Verfügung stellen, um einen Vertrauensverlust in das Kreditwesen und das Bankensystem zu verhindern.

Die Notenbank als Kreditgeber: Hausbank für den Staat

Neben den Geschäftsbanken gehört auch der Staat zu den Kreditnehmern bei der Zentralbank. In vielen Fällen gewährt die Bank dem Staat Kredite und unterstützt den öffentlichen Sektor somit bei der Finanzierung seiner Aufgaben.

Darüber hinaus fungiert die Notenbank als Hausbank des Staates, das heißt der Staat führt seine Guthaben überwiegend bei der Zentralbank, ähnlich wie private Anleger dies bei ihrem Kreditinstitut tun.

Notenemission: Namensgeber und Monopolfunktion der Notenbanken

Der Bankennotenumlauf ist ein besonderes Merkmal der Notenbank, welcher sie ihren Namen verdankt. Die Zentralbank hat die alleinige Befugnis und somit das Monopol, Banknoten zu emittieren und in Umlauf zu bringen.

Außerdem liegt es in der Verantwortung der Notenbank die Qualität des Bargeldes aufrechtzuerhalten. Im Klartext bedeutet das, Falschgeld auszusondern und beschädigte Münzen und Geldscheine zu ersetzen.

Hand in Hand mit dieser Funktion geht die Unmöglichkeit einer Notenbank binnenwirtschaftlich illiquide zu werden. Dies ist nur in einer Fremdwährung möglich, da die Zentralbank keine Herstellungsgewalt über fremde Zahlungsmittel hat.

Instrumente der Notenbanken zur Aufgabenerfüllung

Damit die Notenbank ihre Aufgaben und Ziele erfüllen kann, stehen ihr verschiedene Instrumente zur Verfügung.

So kann eine Notenbank beispielsweise Zinshöhen sowie Geldmengen steuern, um aktiv Einfluss auf die Währungs- und Geldpolitik innerhalb und außerhalb des Währungsraums nehmen zu können.

4. April 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Lisa Louis
Von: Lisa Louis. Über den Autor

Lisa Louis ist freie Journalistin in Paris. Sie hat internationale Volkswirtschaftslehre in Deutschland und Frankreich studiert. Mit ihrem Wissen hilft Sie Lesern bei grundsätzlichen Fragen der Geldanlage und der Privaten Vorsorge.