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Optionsschein Nachschusspflicht

Eine Nachschusspflicht gibt es bei Terminkontrakten. Dann kann es vorkommen, dass am Fälligkeitstag der Investor weiteres Geld bezahlen muss.

Optionsschein-Nachschusspflicht gibt es nicht

Die gute Nachricht ist: Bei Optionsscheinen gibt es nichts dergleichen. Woher auch immer dieses Gerücht stammen mag – das maximale Risiko bei gekauften Optionen ist der bereits gezahlte Kaufpreis. Eine Optionsschein-Nachschusspflicht ist deshalb ausgeschlossen, egal, wie schlecht die Märkte sich für einen bewegen.

Future mit Nachschusspflicht

Das Gegenteil ist bei Futures der Fall. Hier gibt es immer eine Nachschusspflicht. Das Risiko bei Futures ist dadurch deutlich größer als bei Optionsscheinen.

Futures werden auf einen fixen Termin abgeschlossen. Zu Beginn des Handels einigen sich Käufer und Verkäufer darauf, am Fälligkeitstag eine feste Anzahl zu handeln. Grundlage dafür ist jeweils ein Basiswert wie beispielsweise Indizes, Aktien, Währungen oder Rohstoffe. Alles Wichtige über Optionen im Überblick


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Am Fälligkeitstag wird dann zum jeweils aktuellen Preis abgerechnet. Erst dann steht fest, wer von dem Handel profitiert. Dadurch erhöht sich das Risiko für beide Seiten.

Risiko bei Optionsscheinen

Auch wenn die Optionsschein-Nachschusspflicht kein Thema ist, gibt es dennoch Risiken beim Kauf von Optionsscheinen. Optionen sind besser als Optionsscheine: 3 unschlagbare Gründe

Wie oben geschrieben, besteht das Verlustrisiko darin, dass der Optionsschein letztlich auf den Wert Null fällt. Das ist auch keine Seltenheit, sondern muss einkalkuliert werden. Weil das Risiko bei Optionsscheinen aber im Vergleich zu Futures zu gering ist, übertreiben es Anleger oft. Dann wird ein viel zu hoher Hebel verwendet oder nicht auf den Zeitwert geachtet.

Ist das geschehen, befindet man sich schon so weit im Hintertreffen, dass ein Gewinn schier unmöglich ist. Überlegtes Investieren ist also auch hier wichtig. Ein zu lockerer Umgang wird einen langfristig immer Geld kosten.

Der Gedanke hinter den Übermut scheint harmlos. Schließlich kann man ja nicht mehr verlieren, als man eingesetzt hat. Dieses Verhalten erinnert aber eher an Glücksspiele wie Lotto oder Roulette. Ein profitabler Handelsplan sieht anders aus.

Gut kalkulieren

Man hat ein klar begrenztes Risiko bei Optionsscheinen. Dies verleitet dazu, gerne einmal zu „zocken“. Vielleicht geht die Idee sogar auf und man gewinnt ein bisschen. Langfristig werden solche Ansätze aber nach hinten losgehen. Der Vorteil bei dem Handel mit Optionsscheinen: Nachschusspflicht gibt es nicht.

Wer gleichzeitig einen kühlen Kopf bewahrt und realistische Hebel bei seiner Auswahl der Optionsscheine verwendet, wird viel leichter Erfolg haben. Besonnenheit ist auch hier das oberste Gebot der Stunde, bevor man den „Kaufen“-Knopf drückt.

1. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.