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Spread Trading: Hohe Rendite bei minimalem Risiko?

Sicher haben auch Sie schon mal vom so genannten ‚Spread Trading‘ gehört.

Was genau dahintersteckt und wie Sie diese Handelsstrategie für sich nutzen können, haben wir für Sie zusammengefasst.

Mehr dazu: Spread Trading (Video-Einführung in die Thematik)

Spread Trading: So funktioniert’s

Das Prinzip, das der Handelsstrategie des Spread Trading zugrunde liegt, ist eigentlich sehr simpel:

Ganz allgemein gibt ein Spread (vom engl. „Ausdehnung“ oder „Bandbreite“) die Differenz zwischen zwei Kursziffern an.

Beim Spread Trading wählt der Anleger nun zunächst zwei Werte aus, die in seiner Spread-Position zusammengezogen, also verglichen, werden sollen.

Interessanterweise kann das jede beliebige Anlageform sein, also egal ob Aktien, Rentenpapiere, Rohstoffe oder verschiedene Währungen.

Auch die Kombination von zwei unterschiedlichen Wertpapierformen ist möglich.


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Die beiden Futures ergeben dann die beiden Seiten des Spreads, sie werden auch als „legs“ bezeichnet.

Anleger, die sich der Spread Trading-Strategie bedienen, machen sich nun Unregelmäßigkeiten im historischen Verhältnis der beiden Werte zunutze.

Spread Trading: Beispiel

Dazu ein konkretes Beispiel, um das Ganze etwas zu verdeutlichen: Zu den Klassikern im Spread Trading gehört sicherlich die Kombination von Gold und Platin.

Historisch gesehen war Platin stets teurer als Gold.

Im Jahre 2011 hat sich das aber für eine kurze Zeitspanne geändert und durch den Gold-Boom des letzten Jahres war Gold mitunter fast 200 Dollar mehr wert.

Ein Spread Trader hätte jetzt darauf wetten können, dass sich dieser Zustand wieder normalisiert und Platin wieder teurer wird als Gold.

Dazu bräuchte er einen Gold-Platin-Spread, bei dem die Long-Position auf Platin und die Short-Position auf Gold eröffnet wird.

Wenn sich die beiden Kurse in der entsprechenden Zeit dann wieder beim Normalstand einpegeln, steigt der vormals negative Spread ins Positive und erwirtschaftet so die Rendite.

Wichtig: Die Korrelation beachten

Da man oftmals aber eben nicht genau vorhersagen kann, ob es sich wirklich um ein einmaliges historisches Ereignis handelt und wie die zukünftige Entwicklung verlaufen wird, birgt Spread Trading natürlich auch ein gewisses Risiko.

Man sollte als Anleger also keinesfalls plan- und ziellos investieren, sondern sich die so genannte Korrelation zunutze machen.

Die Korrelation ist eine statistische Kennzahl und misst, ob zwei Kurswerte in dieselbe Richtung laufen oder nicht.

Für den Anleger bedeutet der Maximalwert von 1 dabei, dass die beiden Werte in Zukunft tendenziell weiter zusammenhängen.

Der Minimalwert von -1 heiß, dass sie sich genau gegenläufig entwickelt werden, der Spread also extrem auseinandergehen wird.

Oftmals liegen die Korrelationsangaben aber zwischen diesen beiden Extrema.

Dann muss der Anleger entscheiden, wie hoch ein vertretbares Risiko für einen Spread Trade ist.

Mehr dazu: Bear Put Spread! Auf fallende Kurse setzen.

15. Mai 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.