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Kfz: Diese Steuern und Regeln gibt es

Regeln und Steuern für ein Kfz bestimmen nicht nur den Preis für die individuelle Mobilität, sondern auch ökologische Erwägungen beim Autokauf. Die Steuergesetzgebung in Deutschland orientiert sich in der Sache immer am Steuergegenstand.

Denn dessen unterschiedliche Erscheinungsweise macht Differenzierungen notwendig. Erst wenn die Modifikationen in einem Steuergesetz nicht mehr ausreichen, um unzumutbare Belastungen auszuschließen, werden Ergänzungen am Gesetz vorgenommen bzw. Sonderregelungen getroffen.

Wenn Regeln und Steuern Kfz erfassen, tun sie auch dies nach den unterschiedlichen Modellvarianten, in denen ein Kraftfahrzeug auftreten kann. Die jüngere Entwicklung hat jedoch dazu geführt, dass die Auswirkungen der Kraftfahrzeuge ebenfalls in die Bemessungsgrundlage der Kfz-Steuer aufgenommen wurden.

Regeln und Steuern bei Kfz: Von der individuellen Steuer zur allgemeinen Richtlinie

Die Regeln, nach denen Steuern erhoben werden, sollen nicht nur eine angemessene Beteiligung der Bürger am Gemeinwesen sicherstellen, sondern auch die Entwicklung in der Gesellschaft positiv beeinflussen.

In den letzten Jahrzehnten haben sich die gesellschaftlichen Werte bezüglich des Umweltbewusstseins radikal gewandelt.

Seit Ökologie und Nachhaltigkeit zur Regierungspolitik geworden sind, stellen auch immer mehr Gesetze die Vereinbarkeit des gesellschaftlichen Handelns mit dem natürlichen Umfeld her.

Das betrifft auch die Regeln und Steuern bei Kfz, denn schließlich stellen die Kohlendioxid-Emissionen aus dem Betrieb von Kraftfahrzeugen eine erhebliche Belastung für den Klimaschutz dar.

Mit einer veränderten Kfz-Steuer, die positive Entwicklungen in diesem Bereich belohnt, lenkt der Gesetzgeber Hersteller wie Verbraucher in die Richtung, in der die Politik die Ziele des Umweltschutzes definiert hat.

Regeln und Steuern bei Kfz: Von der Leistung zur Umweltverträglichkeit

60 Jahre wurde in Deutschland die Kfz-Steuer ausschließlich nach Motorenart und Leistung bestimmt. Als Indikator für die Leistung wird auch heute noch der Hubraum eines Fahrzeugs verwendet. Pro angefangene 100 cm³ werden derzeit 2 € für Benzin-Pkw und 9,50 € für Diesel-Pkw als Kfz-Steuer fällig.

Seit einigen Jahren wird jedoch für alle Fahrzeuge, die seit Juli 2009 zugelassen wurden, die Kohlendioxid-Emission als Bemessungsgrundlage für die Kfz-Steuer mit einbezogen. Damit will die Bundesregierung einen geringeren Kraftstoffverbrauch und geringe Schadstoff-Emissionen bewirken.

Die Regeln und Steuern bei Kfz sollen helfen, das Ziel des Kyoto-Protokolls (Rückführung der globalen Schadstoff-Emissionen auf den Stand von 1990) zu erreichen.

Regeln und Steuern bei Kfz: Umweltgerechte Pkw sollen sich auszahlen

So, wie die Regeln und Steuern bei Kfz die individuelle Mobilität in einen gesellschaftlichen Prozess integrieren, steuert der Gesetzgeber mit seinen Vorschriften auch andere wünschenswerte Entwicklungen. Beispiele sind u.a. die Zunahme von erneuerbaren Energien oder die Entlastung von kleinen und mittleren Unternehmen.

Ein wichtiges Prinzip dabei ist, dass die Bürger nicht nur über moralische Appelle, sondern auch durch spürbare monetäre Effekte ihre Handlungsweise umstellen. Deswegen ist die Kfz-Steuer für ein umweltbewusstes Auto erheblich niedriger als für Fahrzeuge alter Bauart.

21. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Daniela Kunath
Von: Daniela Kunath. Über den Autor

Daniela Kunath arbeitet als freie Autorin für verschiedene Projekte. Persönlich interessiert sie sich seit vielen Jahren für den Bereich Finanzen und Investments und gibt dieses Wissen passioniert an interessierte Leser weiter.