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Wirtschaft: Die Funktionsweise der Ökonomie

Die Funktionsweise der Wirtschaft klar und deutlich darzustellen, ist sehr schwierig, denn die Konzepte zum Thema sind vielfältig und variieren in ihrer Komplexität.

Um sich über die Grundzüge der Wirtschaftslehre im Klaren zu sein, sollte man im Groben über Knappheit und Mikro- und Makroökonomie Bescheid wissen. Diese Lehrbereiche spielen im weiteren Verlauf dieser Einführung eine wichtige Rolle.

Die Funktionsweise der Wirtschaft: Knappheit im ökonomischen Sinne

Kommen wir zuerst zum Konzept der Knappheit. Rein logisch kann man Knappheit mit den bereits erwähnten Ressourcen in Zusammenhang bringen, die nur in bestimmter Anzahl vorhanden sind. Im Gegenzug sind unsere menschlichen Bedürfnisse, unser Konsumverhalten, unendlich.

Dadurch müssen Menschen sowie Staaten Entscheidungen fällen, in welcher Art und Weise die zur Verfügung stehenden Ressourcen genutzt werden. Die Entscheidung an sich hängt von gesellschaftlichen Faktoren ab. Das heißt, jede Gesellschaft setzt andere Schwerpunkte und vertritt unterschiedliche Werte.

In der Ökonomie beschäftigt man sich nun mit den Beweggründen für die gefällten Entscheidungen. Außerdem geht man der Frage nach, wie die vorhandenen Ressourcen am besten und effizientesten genutzt werden können.

Wirtschaft unter der Lupe: Mikro- und Makroökonomie

Die zwei Hauptblickwinkel, von denen aus eine Wirtschaft beobachtet werden kann, sind die Mikro- und die Makroökonomie. Diese beiden Richtungen zu differenzieren ist gar nicht so kompliziert. In der Makroökonomie beschäftigt man sich mit Staaten und deren Umgang mit Land, Arbeit und Kapital. Das wirtschaftliche Wachstum zukünftiger Generationen steht dabei im Mittelpunkt.

Eine Gesellschaft als Ganzes zu betrachten ist wie das Beobachten einer sogenannten unsichtbaren Hand. Eine Metapher, die sich seit Adam Smiths Buch „Der Wohlstand der Nationen“ (1776) verankert hat. Konkret ist damit die Kraft des Marktes gemeint, der die Wirtschaft eines Staates am Laufen hält.

In der Mikroökonomie beschäftigt man sich mit ähnlichen Phänomenen, jedoch auf einem anderen Level. Der Fokus liegt auf Individuen und auf einzelnen Unternehmen innerhalb dieser Wirtschaft. Im Gegensatz zu einer großökomischen Perspektive analysiert man in der Mikroökonomie Aspekte menschlichen Verhaltens in einem kleineren Maßstab.

Was geschieht beispielsweise, wenn Preise sinken oder ansteigen? Wie reagieren Individuen und Unternehmen auf diese Veränderungen? Außerdem: Wie wird überhaupt ein Preislevel für ein bestimmtes Produkt oder einen bestimmten Service festgelegt?

Mikro- und Makroökonomie sind auf besondere Weise miteinander verbunden. Das gewonnene Verständnis, dass man durch die Analysen beider Bereiche gewinnt, kann Staaten und Individuen Hilfestellung geben.

Planwirtschaft oder Marktwirtschaft?

Doch wer leitet die oben beschriebenen Prozesse und Veränderungen ein? Auch hier gibt es zwei Konzepte, die sich gegenüberstehen, zwei zu definierende Wirtschaftsordnungen. In der Planwirtschaft werden die Entscheidungen über Ressourcen zentralisiert beschlossen.

Konkret ist damit die Regierung eines Staates gemeint, die über die vorhandenen Ressourcen wacht. In der Marktwirtschaft werden die Entscheidungen von freigesetzten Kräften bestimmt. Die unsichtbare Hand bestimmt den Trend. Jedoch ist der Handlungsspielraum in beiden beschriebenen Fällen nicht unbegrenzt.

5. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.