Staatsanleihen kaufen: Zinsen, Auswahlkriterien & Risiken

Deutsche Flagge auf Finanzdiagrammen mit Kurven und Zahlen.
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Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Definition: Staatsanleihen sind von Regierungen ausgegebene Schuldtitel, die regelmäßige Zinszahlungen (Kupons) und die Rückzahlung des Nennwerts am Laufzeitende garantieren.
  • Arten: Das Spektrum reicht von Bubills (Geldmarktpapiere bis 12 Monate) über Bundesschatzanweisungen (2 Jahre) und Bundesobligationen (5 Jahre) bis hin zu langfristigen Bundesanleihen (bis 30 Jahre). Zudem gibt es grüne und inflationsindexierte Bundeswertpapiere.
  • Renditen: Diese resultiert aus den festen Zinsen sowie Kursveränderungen während der Haltedauer. Sie wird maßgeblich von der Bonität des Staates und dem aktuellen Marktzinsniveau bestimmt.
  • Vorteile: Bundeswertpapiere bieten höchste Sicherheit, garantierte Kapitalrückzahlung zum Nennwert am Laufzeitende und eine sehr hohe Liquidität für den täglichen Börsenhandel.
  • Nachteile: Zu beachten sind vor allem das Zinsänderungsrisiko bei vorzeitigem Verkauf sowie das Inflationsrisiko. Wichtig für Anleger aus dem Euroraum: Bei deutschen Bundeswertpapieren besteht kein Währungsrisiko.

Was ist eine Staatsanleihe?

Staatsanleihen sind Finanzinstrumente, die von Regierungen ausgegeben werden, um Geld zu leihen und damit staatliche Ausgaben zu finanzieren oder bestehende Schulden zu tilgen. Wenn ein Staat eine Anleihe herausgibt, verspricht er den Investoren, den geliehenen Betrag nach einer bestimmten Laufzeit zurückzuzahlen und während dieser Laufzeit regelmäßige Zinszahlungen zu leisten. Diese Zinsen, auch Kupon genannt, werden meist jährlich ausgezahlt.

Der Nennwert der Anleihe ist der Nominalbetrag, auf den die Zinszahlungen berechnet werden und der am Ende der Laufzeit an den Anleger zurückgezahlt wird. Wichtig zu wissen: Der tatsächliche Kaufpreis bei der Emission (Emissionskurs) kann vom Nennwert abweichen, etwa durch Aufschläge (Agio) oder Abschläge (Disagio). Die Laufzeiten können von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahrzehnten reichen. Während dieser Zeit sind die Papiere an der Börse handelbar, wobei ihr Kurs täglich schwankt.

Die Risiken, die mit Staatsanleihen verbunden sind, hängen maßgeblich von der Kreditwürdigkeit des ausgebenden Landes ab. Wenn ein Staat finanziell instabil ist und seine Schulden nicht bedienen kann, besteht die Gefahr eines Zahlungsausfalls. Die führenden Ratingagenturen nutzen Skalen mit rund 20 bis 22 Abstufungen (z. B. AAA bis D bei Standard & Poor’s), um die Kreditwürdigkeit detailliert abzubilden und Investoren Orientierung zu bieten.

Was sind Bundeswertpapiere?

Bundesanleihen sind eine spezielle Art von deutschen Staatsanleihen, die durch ihre lange Laufzeit und hohe Sicherheit gekennzeichnet sind. Es gibt jedoch verschiedene Arten von Bundeswertpapieren, die sich in ihrer Laufzeit unterscheiden und unterschiedliche Bezeichnungen tragen:

1. Bundesschatzanweisungen:

  • Laufzeit: 2 Jahre (Ursprungslaufzeit)
  • Merkmale: Diese Anleihen haben die kürzeste Laufzeit unter den deutschen Staatsanleihen und sind daher weniger anfällig für Zinsänderungen im Vergleich zu langfristigen Anleihen. Sie bieten eine sichere und kurzfristige Anlagemöglichkeit.

2. Bundesobligationen:

  • Laufzeit: 5 Jahre.
  • Merkmale: Diese Anleihen bieten eine mittelfristige Anlagemöglichkeit. Sie sind eine gute Wahl für Anleger, die ihr Kapital für einen mittleren Zeitraum sicher anlegen möchten, mit einem moderaten Zinsniveau.

3. Bundesanleihen:

  • Laufzeit: 7, 10, 15, 20 oder 30 Jahre.
  • Merkmale: Bundesanleihen decken den langfristigen Bereich ab und bieten in der Regel höhere Zinsen als kurz- oder mittelfristige Papiere, um die längere Kapitalbindung zu entschädigen. Dank der erstklassigen Bonität Deutschlands (AAA-Rating) gelten sie weltweit als Referenzpunkt für Sicherheit am Kapitalmarkt.

Privatanleger können Bundesanleihen über die Börse kaufen und verkaufen, wo sie jedoch Kursschwankungen unterliegen. Unabhängig von der Art der Anleihe erhalten die Investoren bei Fälligkeit den Nominalwert zurück, was die Bundesrepublik Deutschland garantiert.

Anleger, die nach Sicherheit streben, können aus einer Vielzahl von festverzinslichen Papieren wählen. Aktuell am Markt verfügbare Bundesanleihen mit verschiedenen Laufzeiten und Kupons sind beispielsweise:

BundesanleihenFälligkeitKuponISIN
Bund715.11.20302,40 %DE000BU27006
Bund1015.08.20342,60 %DE000BU2Z031
Bund1515.05.20412,60 %DE000BU2F009
Bund3015.08.20542,50 %DE000BU2D004

Staatsanleihen kaufen: Wie hoch sind die Renditen?

Die Rendite von Staatsanleihen

Die Renditen für Staatsanleihen unterscheiden sich international deutlich. Im Februar 2026 liegen die Renditen für 10-jährige Papiere in den USA (ca. 4,12 %), Italien (ca. 3,48 %), Griechenland (ca. 3,25 %) und Spanien (ca. 3,10 %) auf einem moderaten Niveau. In Japan sind die Renditen indessen auf ca. 1,20 % gestiegen. Für deutsche Bundesanleihen belaufen sich die Werte aktuell auf ca. 2,38 %, während österreichische Titel bei rund 2,65 % liegen.

Die Rendite bis zur Fälligkeit ist der erwartete Gesamtertrag der Anleihe. Sie umfasst sowohl die Zinszahlungen (Kupons) als auch die Kursveränderungen der Anleihen. Um die Rendite vollständig zu verstehen, ist es daher wichtig, beide Aspekte zu betrachten.

Die Zinsen von Staatsanleihen

Sofern es sich nicht um eine Nullkuponanleihe handelt, erhalten Anleger regelmäßige Zinszahlungen auf ihre Anleihe. Die Höhe der Zinsen hängt vor allem von zwei Faktoren ab:

  • Bonität des Staates
  • Laufzeit der Anleihe

Je höher die Bonität bzw. die Kreditwürdigkeit der emittierenden Staaten, umso niedriger sind die Zinsen der Staatsanleihen. Je niedriger die Bonität, umso höher sind die Zinsen, da die Anleger dadurch eine Kompensation für das höhere Risiko erhalten, das sie eingehen, wenn sie eine Anleihe zur Geldanlage kaufen.

Der zweite wichtige Einflussfaktor ist die Laufzeit. In einem normalen Marktumfeld gilt: Je länger die Laufzeit einer Anleihe, desto höher sind die Zinsen, da Anleger länger auf ihre Geldanlage verzichten und das Zinsänderungsrisiko steigt. Es gibt jedoch Ausnahmen wie die inverse Zinskurve, bei der die Zinsen für kurze Laufzeiten aufgrund spezifischer Marktbedingungen höher sind als für lange Laufzeiten.

Die Kurse von Staatsanleihen

Da man Staatsanleihen auch an der Börse kaufen und verkaufen kann, ist es für Anleger nicht zwingend notwendig, diese bis zum Ende der Laufzeit zu halten. An der Börse gehandelte Staatsanleihen werden nicht zum Nennwert, sondern zu einem bestimmten Kurs gehandelt. Dieser steht üblicherweise für den Prozentsatz des Nennwertes.

Werden Staatsanleihen an die Börse gehandelt, so ist für Anleger weniger der Zinssatz relevant, sondern vielmehr die Rendite der Anleihe, denn diese gibt an, wie hoch der jährliche Ertrag gemessen am aktuellen Anleihenkurs bis zum Ende der Laufzeit ist.

Zinsen, Kurse und Rendite unterliegen bei Anleihen einem komplexen und zum Teil paradoxen Zusammenspiel, wie folgende Tabelle sehr vereinfacht darstellen soll:

Entwicklung MarktzinsEntwicklung AnleihenkursEntwicklung AnleihenrenditeErläuterung
Steigt der Marktzins, sinken die Anleihenkurse und die Renditen steigen.
Sinkt der Marktzins, steigen die Anleihenkurse und die Renditen sinken.
Bei konstanten Marktzinsen bleiben Kurse und Renditen konstant.

Je länger die Laufzeit von Staatsanleihen, desto stärker reagieren die Kurse auf Zinsänderungen am Kapitalmarkt.

Was sind die Vorteile von Staatsanleihen?

Staatsanleihen bieten Anlegern verschiedene Vorteile, die sie zu einer attraktiven Option für die Geldanlage machen:

1. Sicherheit und Stabilität

Staatsanleihen, insbesondere solche von Ländern mit hoher Bonität wie Deutschland, gelten als sehr sichere Anlagen, da der Staat als Emittent hinter der Anleihe steht und somit ein geringes Ausfallrisiko besteht. Ratingagenturen wie Moody’s, Standard & Poor’s und Fitch bewerten die Kreditwürdigkeit der Staaten in rund 21 bis 22 Stufen (z. B. von AAA bis D bzw. C bei Moody’s).

2. Regelmäßige Zinszahlungen

Anleger erhalten bei Staatsanleihen regelmäßige Zinszahlungen, die sogenannten Kupons. Diese festen Zinszahlungen bieten eine planbare und konstante Einnahmequelle, was besonders für Anleger interessant ist, die eine stabile Ertragsquelle suchen.

3. Kapitalrückzahlung zum Nennwert

Am Ende der Laufzeit einer Staatsanleihe wird der Nennwert an den Anleger zurückgezahlt. Der Nennwert ist der Betrag, auf den die Anleihe lautet und der unabhängig vom ursprünglichen Kaufpreis am Zweitmarkt (der über oder unter 100 % liegen kann) erstattet wird. Dies bietet Planungssicherheit hinsichtlich der Rückzahlungssumme, sofern der Staat nicht in Zahlungsschwierigkeiten gerät.

4. Liquidität

Staatsanleihen werden an Börsen gehandelt. Das heißt, Anleger können sie an jedem Handelstag während der Börsenöffnungszeiten kaufen und verkaufen. Dies verleiht der Anlageform eine hohe Flexibilität, da Investoren in der Regel nicht bis zum Laufzeitende warten müssen, um ihr Kapital durch einen Verkauf wieder verfügbar zu machen.

5. Diversifikation des Portfolios

Staatsanleihen eignen sich hervorragend zur Diversifikation eines Anlageportfolios. Während Papiere mit kurzen Restlaufzeiten primär die Volatilität des Portfolios senken, können langlaufende Anleihen (hohe Duration) bei fallenden Marktzinsen ein effektiveres Gegengewicht zu fallenden Aktienkursen bilden. In Krisenzeiten profitieren Langläufer oft stärker vom sogenannten ‚Flight-to-Quality‘, was zu einer deutlichen negativen Korrelation mit Aktien führt, während Kurzläufer sich eher wertstabil wie Geldmarktinstrumente verhalten.

6. Inflationsschutz durch verschiedene Laufzeiten

Klassische Staatsanleihen bieten keinen direkten Schutz vor Kaufkraftverlust, da feste Zinszahlungen bei steigenden Preisen an Wert verlieren. Eine theoretische Lösung bieten inflationsindexierte Anleihen (Linker). Anleger sollten jedoch beachten, dass die Deutsche Finanzagentur die Neuemission dieser Bundeswertpapiere bereits im Jahr 2024 eingestellt hat. Bestehende Linker sind nur noch über den Sekundärmarkt in begrenzter Auswahl (vier ausstehende Anleihen) verfügbar, um die reale Rendite des Anlegers zu sichern.

Anleger können Staatsanleihen mit unterschiedlichen Laufzeiten wählen, um durch regelmäßige Fälligkeiten kontinuierlich Liquidität freizusetzen (sogenannte „Zinstreppe“). Während nominale Anleihen anfällig für steigende Teuerungsraten sind, ist eine solche Zinstreppe zur Inflationsabsicherung mit deutschen Bundesanleihen aufgrund des Emissionsstopps von Linkern seit 2024 kaum noch umsetzbar. Um einen gezielten Schutz zu erreichen, müssen Investoren alternativ auf inflationsindexierte Anleihen anderer Euro-Staaten wie Frankreich oder Italien ausweichen.

7. Transparenz und einfache Handhabung

Das Kaufen und Verkaufen von Staatsanleihen ist relativ einfach und transparent. Informationen zu aktuellen Kursen, Renditen und Bonitätsbewertungen sind leicht zugänglich, und der Erwerb kann bequem über Banken oder Online-Broker erfolgen.

Was sind die Nachteile von Staatsanleihen?

Staatsanleihen und Bundesanleihen gelten als besonders sichere Geldanlage. Dennoch gibt es mehrere Nachteile und Risiken, die Anleger bedenken sollten:

1. Zinsrisiko

Da Staatsanleihen an der Börse gehandelt werden, sind ihre Kurse empfindlich gegenüber Zinsschwankungen. Steigen die Marktzinsen, sinken die Kurse bestehender Anleihen, was zu Verlusten führen kann, wenn die Anleihen vorzeitig verkauft werden müssen. Je länger die Laufzeit einer Staatsanleihe, desto größer das Risiko von Zinsänderungen.

2. Bonitätsrisiko

Obwohl insbesondere deutsche Bundesanleihen als besonders sicher gelten, hängt das Ausfallrisiko von der Kreditwürdigkeit der jeweiligen Staaten ab. Anleihen von Staaten mit schlechterer Bonität bieten zwar höhere Zinsen, sind aber auch risikoreicher.

3. Inflationsrisiko

Die realen Erträge von Staatsanleihen können durch die Inflation aufgezehrt werden. Wenn die Inflationsrate höher als der Nominalzins ist, verlieren Anleger in Kaufkraft.

4. Währungsrisiko

Bei Anleihen, die in Fremdwährungen notiert sind (z. B. US-Dollar), besteht zusätzlich das Risiko, dass sich der Wechselkurs ungünstig entwickelt und somit die Rendite mindert.

5. Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko beschreibt die Gefahr, eine Anleihe aufgrund eines geringen Handelsvolumens nicht jederzeit zeitnah zum fairen Marktwert veräußern zu können. Dies tritt vor allem bei Papieren kleinerer Emittenten oder in extremen Marktphasen auf, in denen die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis (Spread) stark ansteigt.

6. Geringe Rendite

Im Vergleich zu anderen Anlageformen wie Aktien bieten Staatsanleihen und Bundesanleihen oft geringere Renditen, insbesondere bei Anleihen von Staaten mit hoher Bonität wie Deutschland. Diese niedrigen Erträge können für Anleger unattraktiv sein, die höhere Gewinne suchen.

Für welche Anleger eignen sich Staatsanleihen?

Staatsanleihen und Bundesanleihen eignen sich besonders als Geldanlage für konservative Anleger, die Wert auf Stabilität und Kapitalerhalt legen. Sofern es sich nicht um Nullkuponanleihen handelt, erhalten Anleger regelmäßige Zinszahlungen und das Versprechen des Staates, den Nennwert zum Fälligkeitsdatum zurückzuerhalten (vorbehaltlich der Zahlungsfähigkeit des Emittenten). Dadurch ergibt sich ein hohes Maß an Planbarkeit. Staatsanleihen sind daher insbesondere bei einkommensorientierten Anlegern sowie bei Rentnern und Ruheständlern sehr beliebt. Anleihen mit kurzen und mittleren Laufzeiten werden oft für defensive Portfoliobausteine bevorzugt, während lange Laufzeiten anderen Anlagezielen dienen.

Staatsanleihen eignen sich jedoch auch für risikoaversive Anleger und solche, die einen Stabilitätsanker für ein gemischtes Portfolio suchen. Durch die geringe Korrelation mit riskanteren Anlageklassen wie Aktien, sind Staatsanleihen ein probates Mittel zur Risikostreuung im Investmentportfolio, da sie die Volatilität senken können.

Liegt der vorgesehene Investmentbetrag unterhalb der gesetzlichen Einlagensicherung von 100.000 Euro, so können unter Umständen auch Tages- und Festgeldanlagen denselben Zweck des Sicherheitsbausteins im Portfolio erfüllen und möglicherweise sogar höhere Zinserträge als Bundesanleihen und Staatsanleihen mit hohem Bonitätsranking liefern.

Anleger sollten sich daher gut über die aktuellen Konditionen am Markt informieren und anhand ihres Risikoprofils und Anlagehorizonts abwägen, welche risikoarmen Investitionen ihren Investitionsbedürfnissen am besten entsprechen, bevor sie Staatsanleihen kaufen.

Staatsanleihen oder Anleihen-ETFs kaufen?

Da sich Staatsanleihen besonders gut zur Beimischung als risikoarmen Portfoliobaustein eigenen, sollte man darauf achten, dass die Anleihen zu diesem Zwecke die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Kurze Restlaufzeit: < 36 Monaten, bestenfalls < 24 Monaten
  • Gute Bonität: Investment Grade A- (S&P, Fitch) bzw. A3 (Moody’s) oder besser
  • Kein Wechselkursrisiko: wenn Fremdwährungsanleihen, dann nur mit Wechselkursabsicherung zur heimischen Währung

Wer Anleihen direkt kauft, trägt allerdings auch das Ausfallrisiko des emittierenden Staates. Wer daher eine breite Streuung zum Zwecke der Risikosenkung bevorzugt, kann auch in Anleihen-ETFs investieren. Diese ETFs bilden Anleihenindizes nach und sind eine sehr einfache und bequeme Art, in Staatsanleihen zu investieren.

Beispiele für kurzfristige Anleihen-ETFs:

ETFsEngagementIndexAnzahl PositionenRatingStaaten
iShares Euro Government Bond 1-3yr UCITS ETF (Dist)(ISIN: IE00B14X4Q57)Kurzfristige, auf Euro lautende Staatsanleihen aus der EWU (durchschnittliche gewichtete Restlaufzeit: 1,82 Jahre)Bloomberg Euro Government Bond 1-3 Indexca. 165AAA bis BBB1.Italien

2.Deutschland

3.Frankreich

4.Spanien
iShares Euro Government Bond 0-1yr UCITS ETF (ISIN: IE00B3FH7618)Kurzfristige, auf Euro lautende Staatsanleihen aus der EWU ( durchschnittliche gewichtete Restlaufzeit: 0,56 Jahre)Bloomberg Euro Treasury Bond 0-1 Indexca. 110AAA bis BBB1.Italien

2.Frankreich

3.Deutschland

4.Spanien

5.Belgien

6.Holland

7.Österreich

8.Irland
iShares eb.rexx Government Germany 0-1yr UCITS ETF (ISIN: DE000A0Q4RZ9)Kurzfristige deutsche Staatsanleihen (durchschnittliche gewichtete Restlaufzeit: 0,52 Jahre)eb.rexx® Government Germany 0-1 Indexca. 10AAADeutschland

Staatsanleihen kaufen als attraktive Option für die konservative Geldanlage

Insgesamt bieten Staatsanleihen eine Kombination aus Sicherheit, regelmäßigen Erträgen und Flexibilität, die sie zu einer beliebten Anlageform machen, insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit. Sie bieten zwar eine gewisse Sicherheit und Planbarkeit, sind aber dennoch nicht ohne Risiken, die vor allem durch Zins-, Bonitäts- und Währungsänderungen bedingt sind. Anleger sollten diese Faktoren sorgfältig abwägen und ihre Anlageentscheidungen entsprechend anpassen.

Insgesamt eignen sich Staatsanleihen für konservative Anleger, die Wert auf Sicherheit, Stabilität, Planbarkeit und Kapitalerhalt legen und bereit sind, auf höhere Renditen von riskanteren Anlagen zu verzichten. Sie eignen sich zur Diversifikation und Risikominimierung eines Portfolios. Die Entscheidung über ein Investment sollte stets unter Berücksichtigung der Bonität des Emittenten und des individuellen Risikoprofils getroffen werden. Wer keine einzelnen Staatsanleihen kaufen möchte, kann alternativ auch in Anleihen-ETFs investieren, um eine breite Streuung und Risikosenkung zu erreichen.