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Alphabet setzt auf Cloud-Ausbau in Deutschland

Google ist unangefochtener Marktführer – im Suchmaschinengeschäft. Hier wird dank der im Umfeld der Suchergebnisse platzierten Werbeanzeigen auch ein Großteil von Umsatz und Gewinn des Mutterkonzerns Alphabet erwirtschaftet. Doch das Wachstum liegt woanders.

Google Cloud bisher mit geringen Marktanteilen

Als besonders zukunfts-, wachstums- und gewinnträchtig gilt seit Jahren das Cloud-Geschäft. Andere große Tech-Konzerne haben sich längst entsprechend positioniert, Amazon hat sich mit seiner Cloud-Dienstleistungssparte Amazon Web Services (AWS) vorerst die Marktführerschaft gesichert und dominiert rund 30 Prozent des Geschäfts.

Mit einigem Abstand, aber stetig näher aufrückend, folgt Microsoft: Der Software-Dino bedient inzwischen rund 20 Prozent des weltweiten Cloud-Markts. Damit teilt sich die Hälfte des Kuchens unter den beiden Platzhirschen auf. Alphabets Dienst Google Cloud kommt auf Rang 3 dagegen auf gerade einmal knapp 10 Prozent der weltweiten Marktanteile.

Alphabet investiert Milliarden ins Cloud-Geschäft

Zwar konnte der Bereich auch unternehmensintern zuletzt kräftig zulegen, so wies Alphabet für das zurückliegende dritte Quartal ein Umsatzplus für die Cloud-Sparte um satte 45 Prozent aus auf rund 5 Milliarden US-Dollar. Allerdings lag das im Rahmen der Erwartungen, die Analysten zuvor gestreut hatten. Unterm Strich stand zudem ein operativer Verlust in Höhe von fast 650 Millionen Dollar.

Doch längst hat man auch beim Google-Mutterkonzern das Langzeitpotenzial des Cloud-Geschäfts erkannt – und plant in den kommenden Jahren milliardenschwere Investitionen in diesen Bereich. Allein am Standort Deutschland – einem der wichtigsten Cloud-Märkte der Welt – soll bis 2030 rund 1 Milliarde Dollar investiert werden.

UBS hebt Kursziel für Alphabet Aktie kräftig an

Neben einer Stärkung des Standorts Frankfurt, unter anderem durch den Aufbau eines neuen Rechenzentrums im benachbarten Hanau, soll eine gänzlich neue Cloud-Region im Großraum Berlin entstehen – offenbar wegen bestehender hoher Nachfrage von Seiten der dort ansässigen Unternehmen. Nach Tesla rückt nun also mit Google schon der zweite US-Tech-Gigant mit größeren Projekten in Richtung deutsche Hauptstadt vor. Für seine Cloud-Pläne in Deutschland kooperiert Google unter anderem mit T-Systems von der Deutschen Telekom.

Dass sich die Investitionen in das Cloud-Segment für Google auszahlen werden, davon sind auch Analysten überzeugt. So hat erst kürzlich die Schweizer Großbank UBS ihre Kaufempfehlung für die Google Aktie bekräftigt und zugleich das Kurspotenzial von 3.190 auf 3.925 US-Dollar deutlich nach oben geschraubt. Erst Ende November hatte die Alphabet Aktie erstmals die Marke von 3.000 Dollar geknackt und damit ein neues Allzeithoch markiert, die Marktkapitalisierung des Konzerns nähert sich damit allmählich der Schwelle von 2 Billionen Dollar an, die Konkurrenten wie Microsoft und Apple allerdings bereits hinter sich gelassen haben.

Analysten trotz Rally und Rekordhoch weiter zuversichtlich

Die UBS-Experten gehen davon aus, dass im Aktienkurs – der seit Beginn des Jahres um mehr als 60 Prozentpunkte zulegen konnte – das volle Potenzial des Cloudgeschäfts noch nicht eingepreist ist. Auch wenn es noch eine Weile dauern und Investitionen brauchen dürfte, gehen die Schweizer Analysten davon aus, dass sowohl die Umsätze als auch die Margen im Cloud-Segment im kommenden Jahr kräftig anziehen dürften. Sie begründen diese Einschätzung nicht zuletzt mit größeren Aufträgen, die Google Cloud an Land ziehen konnte, darunter auch solche von deutschen Großkonzernen wie der Deutschen Bank oder der Lufthansa.

Mit ihrem optimistischen Ausblick sind die Analysten der UBS indes nicht allein: Die große Mehrheit der Branchenbeobachter empfiehlt trotz andauernder Rally die Alphabet Aktie weiterhin zum Kauf, im Schnitt lieg das Kursziel dabei etwas über 3.300 Dollar.

 

Autor: David Gerginov (11.12.2021)

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Alphabet Inc. Class A
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Briefkurs2443,5 €
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Performanz
Hoch 52 Wochen2668,5 €
Tief 52 Wochen1422,2 €
1 Jahr69,68 %
3 Jahre163,13 %
5 Jahre209,46 %

Unternehmensprofil der Alphabet Inc.

Dass bei Alphabet noch immer häufig Google in Klammern als Zusatz zu finden ist, kommt nicht von ungefähr: Immerhin ist Google nicht nur der frühere Name des Unternehmens, sondern auch nach wie vor die stärkste Marke im Portfolio. Die weltweit größte Suchmaschine ist das Aushängeschild der Alphabet Holding und zugleich die meistaufgerufene Website der Welt. Ihr globaler Marktanteil im Online-Suchmaschinengeschäft liegt bei mehr als 70 Prozent. Diese stark konzentrierte Marktmacht führt dazu, Google sich immer wieder kartellrechtlichen Vorwürfen ausgesetzt sieht.

Kerngeschäft: Werbung mit Zielgruppenpassung

Die über Google geschalteten Anzeigen machen einen großen Anteil am Gesamtumsatz aus. Dabei haben Anzeigenkunden einerseits die Option, ihre Werbung direkt bei Google im Kontext bestimmter Suchanfragen zu platzieren und somit potenzielle Kunden direkt anzusprechen, während sie gezielt nach einem passenden Begriff suchen. Andererseits bietet Google mit seinem Werbedienst AdSense die Möglichkeit, Werbebanner kontextbasiert auf Partnerwebseiten einzubinden.

Gerade die passgenaue Zielgruppenansprache, die durch die Auswertung großer Datensätze erst möglich wird, macht Google als Partner für Werbetreibende so attraktiv. Mittelfristig plant das Unternehmen, auch im Werbemarkt jenseits des klassischen Internet stärker präsent zu sein und seine Dienste beispielsweise auch Print- oder Rundfunkmedien anzubieten.

Holdingstruktur der Alphabet Inc. seit 2015

Die frühere Google LLC wurde im Zuge einer grundlegenden Umstrukturierung des Unternehmens als Tochtergesellschaft in die übergeordnete Holding eingegliedert und steuert als solche den Löwenanteil zum Umsatz der Holding bei; im 3. Quartal 2020 waren es 46 Milliarden Dollar – bei einem Gesamtumsatz von 46,7 Milliarden Dollar.

Die Alphabet Inc. wurde im Oktober 2015 gegründet und zunächst von den Google-Gründern Larry Page und Sergey Brin geleitet. Im Dezember 2019 zogen sich die beiden aus der operativen Unternehmensführung zurück. Seither fungiert Sundar Pichai als CEO. Pichai hatte zuvor innerhalb der Holding die Google LLC als Chef verantwortet.

Risikoprojekte in Tochterunternehmen

Als Grund für den radikalen Umbau wurden unter anderem mehr Transparenz und längerfristige Planungsmöglichkeiten benannt. So sollten etwa risikoträchtige Zukunftsprojekte, die größere Investitionen erfordern, klarer von der Kernmarke Google abgegrenzt werden.

Die Alphabet Holding umfasst eine Vielzahl von Tochterunternehmen, wobei die Internetdienste weiterhin unter dem Namen Google firmieren. Weitere Tochtergesellschaften befassen sich unter anderem mit Künstlicher Intelligenz, Biotechnologie oder Drohnen. Waymo entwickelt selbstfahrende Autos, weitere Forschungsprojekte laufen unter dem Namen X.

Börsengigant aus dem Silicon Valley

Alphabet zählt zu den klassischen Technologiegiganten mit Sitz im Silicon Valley, genauer im kalifornischen Mountain View. Neben Apple und Amazon zählt es zu den wertvollsten Unternehmen der Welt. Zeitweise hatte der Börsenwert von Alphabet selbst Apple überholt und war somit für kurze Zeit das teuerste börsennotierte Unternehmen weltweit. Die Marktkapitalisierung liegt bei mehr als 1 Billion US-Dollar.

Alphabet erzielte im Geschäftsjahr 2019 einen Gesamtumsatz von knapp 162 Milliarden Dollar und einen Jahresgewinn von 34,3 Milliarden Dollar. Auf Google entfielen 160,7 Milliarden Dollar des Gesamtumsatzes, davon wurden fast 135 Milliarden Dollar über Werbeanzeigen generiert. Weltweit beschäftigt die Holding knapp 120.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ein Großteil davon ist nach wie vor für einen der Geschäftsbereiche von Google tätig.

Google, die kritisierte Cash Cow von Alphabet Inc.

Kritiker sehen in Google in erster Linie einen unberechenbaren Datenkraken. Tatsächlich verfügt der Suchmaschinenanbieter über einen immensen Datenschatz, über den sich Nutzerprofile generieren und somit Anzeigenschaltungen personalisieren lassen – eines der zentralen Geschäftsmodelle der ansonsten kostenlosen Suchmaschine. Die Nutzer zahlen mit der Preisgabe von Daten – welche Daten genau gesammelt und wofür von wem wie ausgewertet werden, darüber ist insgesamt wenig bekannt. Mit der Europäischen Union führt das immer wieder zu Konflikten mit Datenschutzvorhaben.

Ein weiterer Kritikpunkt, der sich gegen etliche US-Großkonzerne richtet – und insbesondere gegen die Big Player im Silicon Valley – ist das Ausnutzen von Steuerschlupflöchern. Durch geschicktes Verschieben von Umsätzen und Gewinnen rund um den Globus werden, gemessen an den Milliardenumsätzen, vergleichsweise geringe Steuern abgeführt. Auch hier kommt es regelmäßig zu Auseinandersetzungen, unter anderem mit der Europäischen Union, sowie zu Gesetzesinitiativen, die maßgeblich auf die von den Tech-Giganten genutzten Steuertricks abzielen.

Personalstruktur von Alphabet Inc.

Alphabet beschäftigt weltweit rund 120.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die meisten davon arbeiten für Google. Rund ein Drittel der Gesamtbelegschaft ist weiblich, in Führungspositionen beträgt die Frauenquote 26,7 Prozent (Stand: 2020).

CEO Sundar Pichai

Sundar Pichai gehört dem Unternehmen bereits seit 2004 an und war an der Entwicklung zahlreicher Google-Produkte beteiligt. Unter anderem verantwortete er Google Chrome, Gmail und Google Maps. Im Oktober 2014 wurde er zum Produktchef von Google ernannt.

Im Zuge der grundlegenden Umstrukturierung 2015 übernahm Pichai den Posten als CEO von Google, während die Unternehmensgründer Larry Page und Sergey Brin in die Leitung der neu geschaffenen, übergeordneten Alphabet Holding wechselten. 2019 gaben Page und Brin ihren Rückzug aus dem operativen Geschäft bekannt. Seither ist Pichai zusätzlich Chef der Alphabet Holding.

Der indisch-stämmige Manager ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Geschichte des Unternehmens

Die beiden Stanford-Absolventen Larry Page und Sergey Brin entwickelten Mitte der 1990er Jahre eine erste Suchmaschine mit dem Namen BackRub, die jedoch bei den damals etablierten Internetportalen auf wenig Resonanz stieß. Die seinerzeit dominierende Online-Suchmaschine hieß AltaVista und stammte aus dem Hause Yahoo.

Die Google Inc. wurde 1998 gegründet und feierte ihren Siegeszug um die Jahrtausendwende. Hauptgrund hierfür war, dass AltaVista und andere Suchmaschinenanbieter ihre Webseiten zu umfangreicheren News-Portalen ausbauten, während die Google-Startseite spartanisch gehalten wurde – ein großer Vorteil in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren, als das Internet noch per Modem angesteuert werden musste, vergleichsweise langsam lief und Internetprovider pro Minute abrechneten.

Google konzentrierte sich zunächst ganz auf das Suchmaschinengeschäft und stieg bereits im Jahr 2000 zum Weltmarktführer auf. Schon 2003 begann das Unternehmen nach der Übernahme von Applied Semantics damit, kontextbasierte Werbeeinblendungen zu entwickeln – der Grundstein für AdSense war gelegt, bis heute eines der zentralen Geschäftsmodelle von Google.

Neue Geschäftsfelder und der Schritt aufs Parkett

Im Jahr 2004 expandiert das Unternehmen, kauft Unternehmen auf und entwickelt gemeinsam mit diesen neue Geschäftsfelder. Unter anderem basieren auf den Akquisen aus diesem Jahr die späteren Kartendienste Google Maps und Google Earth, mit deren Daten das Unternehmen inzwischen ein eigenes Navigationssystem anbietet. Auch der kostenlose E-Mail-Service Gmail wird 2004 erstmals getestet.

Doch nicht nur aufgrund der Weiterentwicklung seiner langfristigen strategischen Ausrichtung ist 2004 ein bedeutsames Jahr für das junge Unternehmen. Im August 2004 geht die Google Inc. an die Börse. Keine anderthalb Jahrzehnte später wird die Aktie Anlegern der ersten Stunde zu einem Vermögen verholfen und das Unternehmen zu einer der wertvollsten Marken der Welt gemacht haben.

In den darauffolgenden Jahren baut Google sein Geschäft mittels weiterer Zukäufe stetig aus. Zu den bedeutendsten Übernahmen zählen Android im Jahr 2005 und YouTube 2006: Android ist heute das weltweit meistgenutzte Smartphone-Betriebssystem und wird von zahlreichen Herstellern verwendet, darunter Weltmarktführer Samsung. YouTube ist das größte Videoportal und bietet seit einiger Zeit auch einen eigenen Musikstreamingdienst an.

Google: Wertvollste Marke der Welt

Bereits drei Jahre nach seinem Börsengang und nicht einmal zehn Jahre nach seiner Gründung gilt Google 2007 als wertvollste Marke der Welt und verzeichnet zudem die höchsten Besucherzahlen im Internet. Damit überholt das Unternehmen den Computer-Dino Microsoft gleich in doppelter Hinsicht. Eine weitere Direktkonkurrenz bildet im folgenden Jahr der eigene Browser Google Chrome, der dem Microsoft Internet Explorer erhebliche Marktanteile streitig machen kann. Den Titel als weltweit wertvollstes Unternehmen wird Google später an Apple verlieren, bleibt mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 1 Billion US-Dollar im Jahr 2020 weiterhin eines der höchstbewerteten Unternehmen der Börsengeschichte.

Ab 2009 mischt Google mit einer eigenen Beteiligungsgesellschaft am Kapitalmarkt mit und fungiert dabei vor allem als Risikokapitalgeber für Startups in den Segmenten Umwelt, Gesundheit, Biotechnologie sowie Software und Internet – also jene Bereiche, die inzwischen durch eigenständige Tochterunternehmen in der Alphabet Holding vertreten sind.

Smartphones und soziales Netzwerk: Hier liegt die Konkurrenz vorn

Mit dem 2010 erscheinenden Modell Nexus geht Google unter die Smartphone-Hersteller und bietet mit Android erstmals Hard- und Software „aus einem Guss“. Später wird die Smartphone-Reihe in Pixel umbenannt, bleibt aber gegenüber den Platzhirschen Samsung und Apple eher ein Nischenprodukt im Smartphone-Markt und nimmt auch innerhalb von Google einen eher nachrangigen Stellenwert ein. Auch das eigene soziale Netzwerk Google+, das 2011 vorgestellt wird, kann dem Branchenführer Facebook nicht das Wasser reichen.

Ab 2011 ist Google zunehmend im Infrastrukturbereich aktiv und beginnt zunächst in ausgewählten Gebieten der USA, eigene Internetanschlüsse anzubieten. In einem seiner ambitionierten Zukunftsprojekte plant Google zudem, WLAN-Zugänge per Heißluftballon oder Raumtechnik in entlegenen Gebieten der Welt zu ermöglichen und investiert in entsprechende Spezialfirmen.

Für Schlagzeilen sorgt 2014 die Übernahme von Nest, einem Hersteller von Haustechnikgeräten, sowie Deep Mind, einem Spezialisten für Künstliche Intelligenz. Kritiker fürchten das Eindringen von Google in die Privaträume, andere sind begeistert von den komfortorientierten technologischen Innovationen, die ein entsprechend ausgerüstetes „Smart Home“ bieten kann.

Aus Google wird Alphabet

Im darauffolgenden Jahr wird die Unternehmensstruktur komplett neu organisiert: Die Alphabet Holding entsteht, Google firmiert fortan als direkt unterstellte Tochtergesellschaft und wird 2017 von Google Inc. in Google LLC umbenannt. Die im Laufe der Jahre etablierten anderen Geschäftsfelder werden als jeweils eigene Schwesterfirmen aus Google ausgelagert und agieren von nun an stärker unabhängig.

Während seiner nicht einmal 20jährigen Geschichte hat sich Google dynamisch weiterentwickelt und die eigenen Aktivitäten Jahr für Jahr durch entsprechende Übernahmen ausgebaut. Das Kerngeschäft ist aber noch immer dasselbe wie zur Jahrtausendwende: Die weiterhin optisch spartanisch gehaltene Google-Suchmaschine und die damit verknüpften Werbeanzeigen, die im Laufe der Zeit immer stärker perfektioniert wurden, um eine möglichst zielgruppengenaue Ansprache im Sinne der Werbetreibenden zu erreichen.

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