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Apple und Arista Networks: Von Krise keine Spur

Inhaltsverzeichnis

Im vergangenen Geschäftsjahr stieg Apples Umsatz um 33% auf 365,8 Mrd. $. Der Gewinn kletterte um 65% auf 94,7 Mrd. $.

Apple erzielt nach wie vor einen Großteil des Umsatzes mit iPhones

Dank der zahlreichen neuen Modelle, die im vergangenen Jahr erschienen sind, stieg der Umsatz in dieser Sparte um 39%. Mit 68,4 Mrd. $ hat sich die Sparte Services zum zweitgrößten Umsatzbringer entwickelt. Apple baut diese Sparte immer weiter aus und bietet seinen Kunden verschiedene Cloud-Lösungen, fungiert als Streaming-Anbieter für Musik und TV-Inhalte und bietet Abo-Modelle für alles – von Spielen bis hin zu Online-Fitness-Coachings.

Die Sparte konnte um 27% wachsen. Das Segment Wearables, Home and Accessories konnte um 25% wachsen. Hierzu gehören neben der erfolgreichen Apple Watch auch die TV-Streaming-Box Apple TV und die zahlreichen Kopfhörermodelle, die unter den Marken Apple und Beats verkauft werden.

Apple profitiert von eigenen Chipentwicklung

Die Sparten Mac (+23%) und iPad (+34%) konnten von der Einführung der Apple-eigenen M1-Prozessoren profitieren. Die selbstentwickelten Mikrochips sind deutlich leistungsstärker und gleichzeitig energiesparender als die Produkte der Konkurrenz.

Mit den Performancemodellen M1 Pro und M1 Max und dem komplett überarbeiteten MacBook Pro spricht Apple wieder die professionelle Kundengruppe an, die bereit ist, in hochpreisige Hardware zu investieren. Aktuell verdichten sich die Informationen um den Eintritt in den Markt für Automobile und Mobilität. Apple möchte die ersten Autos 2025 auf die Straße bringen, die dann vollständig autonom unterwegs sein werden.

Unternehmensporträt

Apple ist einer der weltweit führenden Elektronikkonzerne. Das Unternehmen designt, produziert und vermarktet Hardware- und Softwarelösungen für den privaten und geschäftlichen Gebrauch. Das bekannteste Produkt ist das iPhone. Die Geräte des Konzerns gehören in allen Kategorien von der Smartwatch bis zum Hochleistungs-PC zur Premiumklasse. Der Konzern nimmt in internationalen Markenrankings regelmäßig Spitzenpositionen ein.

Arista Networks profitiert von der Digitalisierungswelle

In den ersten 9 Monaten konnte Arista Networks den Umsatz um 27% auf 2,1 Mrd. $ steigern. Die Sparte Product konnte um 30% wachsen, die kleinere Service-Sparte konnte ein Wachstum von 16% erzielen. Der Gewinn ist um 31,4% auf 602 Mio. $ geklettert. Das Unternehmen profitiert in vollem Umfang von der Digitalisierungswelle, die infolge der Corona-Pandemie ausgelöst wurde.

Im vergangenen Quartal erhielt das Unternehmen den Auftrag, ein neues kognitives Unternehmensnetzwerk für die Standorte der australischen Börse in Sydney, Melbourne und Perth zu entwickeln. Das neue Netzwerk verwendet die Switching-Plattform der Arista 720XP-Serie, die speziell entwickelt wurde, um die Latenzzeiten im Hochfrequenzhandel zu minimieren. Mit dem Arista C-360 präsentierte das Unternehmen einen Access Point, der den neuen WLAN-Standard Wi-Fi 6e unterstützt.

Wi-Fi 6e nutzt neben dem 2,4 GHz und dem 5 GHz-Band auch das 6 GHz-Band. Damit ist eine Verdopplung der Geschwindigkeit von kabellosen Netzwerkgeräten möglich. Mit diesem Access Point spricht Arista vor allem Unternehmen an, die ihre Büros fit für den post-pandemischen Alltag machen wollen und auch bei hoher Mitarbeiterdichte Echtzeitanwendungen und Video-Verbindungen in hoher Qualität ermöglichen wollen.

Aktiensplit und Aktienrückkäufe wirken positiv auf den Aktienkurs

Um für Kleinanleger attraktiv zu bleiben, hat Arista seine Aktie im Verhältnis 4:1 gesplittet. Das Unternehmen rechnet im 4. Quartal mit einem Umsatz zwischen 775 Mio. und 795 Mio. $ und plant eigene Aktien im Wert von 1 Mrd. $ zurückzukaufen.

Unternehmensporträt

Arista Networks hat sich für das Zeitalter des Cloud- und Echtzeit-Computing positioniert. Kernprodukt sind extrem leistungsfähige Hochgeschwindigkeits-Netzwerk-Switches, so etwas wie Schaltstellen auf Datenautobahnen für Großrechneranlagen. Kronjuwel ist das auf Linux basierende offene Betriebssystem EOS.