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Hievt Sie diese Aktie auf die Meta-Ebene?

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Julien Eichinger / stock.adobe.com
Inhaltsverzeichnis

Noch vor einigen Jahren waren Parallelwelten verpönt. Computerspiele oder Echtzeit-Rollenspiele waren Eltern schon immer ein Dorn im Auge, wenn der Nachwuchs sich kaum mehr blicken ließ. Heute sind Parallelwelten ein Geschäftsmodell, das Fantasie versprüht. So wie das Metaverse. Hier können Nutzer alle Dinge machen, die heute auf Facebook oder WhatsApp ablaufen – nur noch viel mehr. Durch die Verknüpfung digitaler Dienstleistungen soll eine digitale Welt entstehen – das Metaverse.

Zuletzt verknüpften Anleger mit den Plänen zwar eher Unsicherheit als Fantasie, doch sollte man sich vor Augen führen, wie das Unternehmen heute aufgestellt ist. Aus diesem Grund haben wir Facebook für Sie ganz genau unter die Lupe genommen. Vorab aber ein Kurzportrait. Meta Platforms wurde 2004 unter dem Namen Facebook als erstes soziales Netzwerk gegründet und sollte anfangs nur die Studenten der Harvard University vernetzen.

Mittlerweile sind rund 3 Mrd Nutzer registriert. Mittlerweile gehört Facebook zu den meist besuchten Websites weltweit. Mit den Übernahmen von WhatsApp und dem Fotodienst Instagram wurde das eigene Produktportfolio aufgewertet. Seine Zukunft sieht Meta als Anbieter virtueller Realitäten.

Was bringt das Metaverse?

Meta blieb 2021 auf Erfolgskus und steigerte seinen Umsatz um 37,2% auf 118 Mrd $. Unterm Strich verbesserte sich der Gewinn um 35,1% auf 39,4 Mrd $. Nach Veröffentlichung der Zahlen brach der Aktienkurs um fast ein Viertel ein. Verantwortlich dafür waren nicht die Rekordergebnisse, sondern die schwächeren Wachstumsprognosen, die stagnierenden aktiven Nutzer auf den sozialen Plattformen sowie die milliardenschweren Investitionen in das Metaverse.

Hinter diesem Begriff verbirgt sich die Vernetzung der realen Welt mit einer digitalen Realität. Teilweise wird das Metaverse auch als eine Weiterentwicklung des Internets verstanden, bei der sich Nutzer mittels eines persönlichen Avatars frei bewegen können. Was wie eine abwegige Zukunftsidee klingt, nimmt bereits erste Formen an. So hat Meta konkrete Pläne vorgestellt, welche die Nachteile des Homeoffices abschaffen sollen.

Viel Zukunft, viel Risiko

Mit einem digitalen Meetingraum soll es künftig möglich sein, anderen Nutzern über die virtuelle Schulter auf ihren PC-Bildschirm zu schauen und dann Arbeitsanweisungen zu geben. Zudem sollen in einem zweiten Schritt die Sprachbarrieren fallen. In diesen virtuellen Meetingräumen kann jeder Nutzer in seiner Muttersprache kommunizieren.

Die Software übersetzt das Gesprochene dann in eine beliebige Zielsprache. Die Pläne sind ambitioniert. Was für Meta spricht, sind die Milliarden, die für diese Projekte bewegt werden. Zudem ist Meta Innovationsführer bei VR-Brillen und virtuellen Realitäten. Zunächst bedeutet dieser Strategieschwenk aber vor allem eins: Kosten. Die Pläne sind kein Selbstläufer. Eine Dividende gibt es nicht. Seien Sie wachsam!