GRATIS Online-Webinar: Energie-Unabhängigkeitsgipfel - bis zu +6.011 % Gewinn mit nur DREI Unternehmen | 10.10., 18 Uhr

Meta/Facebook haben wir die tiefsten Tiefs schon gesehen?

Meta/Facebook haben wir die tiefsten Tiefs schon gesehen?
Julien Eichinger / stock.adobe.com
Inhaltsverzeichnis

Letztens hatten wir uns hier Meta/Facebook im Chart angeschaut und überlegt, wo die Kurse wieder nach oben drehen könnten. Genau an der antizipierten Stelle ist es auch geschehen. Heute stehen die Kurse von Meta schon wieder 30 US-Dollar höher.

Meta Platforms im Tageschart

Nach der gerissenen Kurslücke und dem Start bei knapp unter 250 US-Dollar fielen die Kurse weiter. Das zwischenzeitliche Tief bei knapp 185 US-Dollar markierte die erste Strecke nach unten. Das sehen Sie im ersten Rechteck im Chart. Daraufhin folgte eine Gegenbewegung. Die Kurse konnten bis fast 240 US-Dollar steigen.

(Quelle: Tradingview.com)

Als mögliche zweite Strecke nach unten zeichnete ich Ihnen dasselbe Rechteck noch einmal ein. Allerdings nahm ich da das Zwischenhoch als Ausgangspunkt. Oft haben derartige Kursbewegungen dieselbe Distanz. So war es auch hier.

Wir erreichten die Zone um 175 US-Dollar und das zweite Rechteck wurde als Distanz abgehakt. Es ging dann noch einen kleinen Tick tiefer. Intraday ist solch ein kurzer Rutsch nicht aussagekräftig. Im Gegenteil, hier wurde vermutlich noch ein paar Stopps abgefischt. Wer geglaubt hat, Meta könne nicht tiefer als 170 US-Dollar fallen, wurde eines Besseren belehrt. Und zwar genau um 1 US-Dollar.

Danach ging es am selben Tag wieder nach oben und die Kurse beendeten den Tag ziemlich genau zwischen meinen beiden eingezeichneten gestrichelten Linien. Damit war die zweite Strecke der Abwärtsbewegung für Meta beendet.

Jetzt springen die Kurse auf einmal wieder nach oben. Viellicht auch als Folge des Stoppfischens. Ziehen wir jetzt einen parallele Trendlinie zwischen den Hochs und Tiefs der letzten Wochen, ergibt sich ein eindeutiges Bild: Die Kurse von Meta haben jetzt direkt den Platz bis etwa 230 US-Dollar zu steigen. Dann stoßen sie an die obere Trendlinie an.

Das bedeutet im Umkehrschluss, die 230 ist die erste wichtige Marke, die die Bullen aus dem Weg räumen müssen. Steigen wir über diesen Wert, warten noch 2 Gegner auf die Käufer: die letzten Hochs und die Punkte, die wir für den Trendkanal benutzt haben.

Wir müssten also nach der 230 auch die 237 und die 247 US-Dollar knacken, um Meta ansatzweise das Tor aufzustoßen, damit es Richtung alte Hoch steigen kann. Das sehe ich derzeit einfach nicht.

Mit dem Wandel von Facebook zu Meta setzt Mark Zuckerberg alles auf eine Karte und die heißt Metaversum. Doch das entsteht nicht über Nacht. Viele Anleger sind davon natürlich überrascht worden und steigen nicht direkt wieder als Käufer ein.

Die ganze Entwicklung zum Metaverse wird auch noch Jahre dauern. Ich sage nicht, dass Zuckerberg auf das falsche Pferd setzt. Von mir aus darf ein Metaverse kommen – vermutlich werden es sowieso mehrere. Meta ist nicht die einzige Firma, die an dieser Idee arbeiten. Entscheidend wird nur sein, wessen Metaversum sich am Ende in einigen Jahren oder Jahrzehnten durchsetzt.

Und genau, weil das noch ein wenig länger dauern wird, als der durchschnittliche Facebook-Aktionär – der jetzt plötzlich Meta-Aktionär geworden ist – es abwarten kann, erwarte ich, dass die Aktie bestenfalls noch eine Weile seitwärts laufen wird. Und diese Weile kann lang sein.