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Diese Aktie ist mehr als lecker und cremig

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Haben Sie den Sommer genossen? Einer Umfrage zufolge, sind die Deutschen nach dem Sommer 2022 so entspannt wie zuletzt 2019 – und das trotz Inflation und Heiz-Angst. Doch zurück zu den angenehmen Themen: Zum Sommer gehört für viele Menschen auch das Grillen. Mit dabei sind nicht selten leckere Soßen und Dips.

Wie sich damit gutes Geld machen lässt? Wir erklären es Ihnen! Kraft Heinz Co. gehört seit der Fusion im Juli 2015 zu den weltweit 5 größten Lebensmittelkonzernen und ist in Nordamerika die Nummer 3. Zu den bekanntesten Produkten gehören neben den Stammmarken Kraft und Heinz auch Philadelphia-Frischkäse, Velveeta-Käse und Wurstwaren der Marke Oscar Mayer. Die 8 wichtigsten Marken erzielen Jahresumsätze von mehr als 1 Mrd $.

Durchwachsenes Zahlenwerk von Heinz

Das Zahlenwerk von Kraft Heinz zeigte sich durchwachsen. Im Kernmarkt Nordamerika war der Umsatz im 2. Quartal rückläufig. Das erfreulicher laufende Auslandsgeschäft reichte aufgrund des geringen Anteils nicht aus, um die Verluste im Heimatmarkt wettzumachen. So lag der Quartalsumsatz mit 6,6 Mrd $ um 0,9% unter dem Vorjahreswert. Im Zuge der höheren Beschaffungspreise sank der Rohertrag überproportional um 13,4%. Die Verbesserung des Nettogewinns war in erster Linie auf Sonderfaktoren zurückzuführen. So erreichte der Gewinn 265 Mio $, nach einem Verlust von 27 Mio $ im Vorjahr.

Bereinigt um Einmaleffekte meldete Kraft Heinz einen Gewinn pro Aktie von 70 Cent, verglichen mit 78 Cent im Vorjahresquartal. Das Management wies darauf hin, dass Desinvestitionen die Ergebnisse nicht unwesentlich belasteten. Diese kosteten 9,3% Umsatz. Hinzu kamen negative Währungseffekte, steigende Rohstoffkosten sowie Lieferengpässe. Organisch betrachtet sahen die Zahlen tatsächlich besser aus. Die Bilanzkennziffern fielen angesichts der rückläufigen Verschuldung ebenfalls besser aus. Davon profitiert Kraft Heinz auch in Form von rückläufigen Zinsaufwendungen.

Was Ketchup mit Dividende zu tun hat

Zusammen mit den jüngsten Preissteigerungen sowie operativen Kostensenkungen dürfte dies zu einer Trendwende in der Gewinnentwicklung beitragen. Aufgrund der fehlenden Wachstumsstory erscheint das Kurspotenzial begrenzt. Mit Blick auf das solide Geschäftsmodell und die attraktive Dividendenrendite ist die Kraft-Heinz-Aktie jedoch als sicherer Hafen in unruhigen Zeiten interessant – frei nach dem Motto „Für Ketchup reicht es immer!“ Von den 4,2% Dividendenrendite lässt sich die ein oder andere Flasche Ketchup kaufen. Legen Sie sich die Aktie gerne ins Depot!