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Microsoft Aktie: Das sagen die Analysten

Microsoft Aktie: Das sagen die Analysten
Volodymyr Kyrylyuk / shutterstock.com
Inhaltsverzeichnis

Für die Microsoft Aktie gab es schon mal bessere Zeiten. Seit Beginn des Jahres hat der Kurs des Tech-Dinos um rund 10 Prozentpunkte nachgegeben. Damit befindet sich Microsoft in guter Gesellschaft: Die Aktienmärkte im Allgemeinen und die Tech-Werte im Besonderen stehen seit einigen Wochen massiv unter Druck.

Microsoft Aktie: Unterstützung hält

Gleich mehrfach hat die Microsoft Aktie im März die Unterstützung bei 275 Dollar getestet, bisher hat sie gehalten. Zuletzt ging es sogar kräftig bergauf: Wie auch viele andere Aktien legte Microsoft in der vergangenen Handelswoche um rund 6 Prozentpunkte zu und behauptete sich zum Schluss knapp über 300 Dollar.

Dennoch ist der Abwärtstrend spürbar: Noch im November hatte die Aktie ihr 52-Wochen-Hoch bei rund 350 Dollar markiert, danach ging es volatil bergab. Doch wohin geht die Reise in der mittelfristigen Zukunft?

Analysten begeistert von Quartalsbilanz

Anfang des Jahres gab es gleich mehrere positive Nachrichten für die Anleger, unter anderem die gigantische Übernahme des Spieleentwicklers Activision Blizzard. Analysten reagierten zudem sehr positiv auf die Quartalszahlen, die Microsoft Ende Januar vorgelegt hat, und bekräftigten daraufhin ihre Kaufempfehlungen.

Gleich drei Experten gaben damals das Kursziel 400 Dollar aus: Das Analysehaus Jefferies, die US-Investmentbank Goldman Sachs sowie die Schweizer Großbank Credit Suisse waren sich einig in ihrer Bewertung der Microsoft Aktie. Doch auch die kanadische Bank RBC, die Schweizer UBS und die britische Barclays Bank sehen mit Kurszielen zwischen 380 und 360 Dollar durchaus Luft nach oben.

JP Morgan tritt auf die Bremse

Etwas zurückhaltender blieb JP Morgan. Zwar bestätigte auch diese US-Großbank ihre Kaufempfehlung, beließ das Kursziel aber bei 320 Dollar. JP Morgan war es auch, die Ende Februar die Auswirkungen der Inflationsdynamik auf das Geschehen an den Aktienmärkten näher untersucht hat.

Von den stark steigenden Teuerungsraten, die in den Vereinigten Staaten zuletzt mit rund 8 Prozent ausgegeben wurden, sind zahlreiche Branchen, Unternehmen und Aktien betroffen. Nach Einschätzung der Analysten von JP Morgan zählt auch die Microsoft Aktie zu den Verlierern des Inflationsgeschehens, ebenso wie andere Technologiewerte, etwa Zoom – der Videodienstanbieter, der während der Pandemie bei Firmen wie Privatkunden besonders gefragt war.

Kriegsauswirkungen noch nicht berücksichtigt

Einschränkend ist allerdings festzuhalten, dass all die Analysteneinschätzungen noch vor Ausbruch des Krieges in der Ukraine erfolgt sind. Die militärische Auseinandersetzung hat im Vergleich zu europäischen Unternehmen zwar auf US-Konzerne bisher etwas geringere Auswirkungen. Doch sollte sich ein neuer Ost-West-Konflikt für längere Zeit zementieren, dürfte das auch an den US-Börsen deutlicher spürbar werden.

Dennoch gelten Microsoft Aktien grundsätzlich als gutes Investment, was das Unternehmen durch seine Bilanzen immer wieder untermauern kann. Besonders positiv heben Analysten dabei unter anderem den freien Cashflow hervor, der im zurückliegenden Quartal bei 8,6 Milliarden Dollar lag – und das trotz hoher Investitionen.