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Peloton: Wachstumsstory des Fitnessgeräteherstellers löst sich in Luft auf – Anleger fliehen aus der Aktie

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Rückläufige Umsätze und hohe Verluste. Das ist die herbe Kost, die die Peloton-Anleger erst einmal klar verdauen müssen. Die Reaktion auf die Zahlen fiel eindeutig aus. Die Peloton-Papiere rauschten um ein Viertel in den Keller. Entsprechend desaströs sieht die Langfristentwicklung aus. Auf Sicht der letzten 12 Monate liegt die Aktie mittlerweile über 80% in der Verlustzone.

Kaum ein Anleger traut sich derzeit an die Aktie des defizitären Fitness-Spezialisten heran. Dabei hat die neue Konzernführung durchaus Ideen, wie das Unternehmen wieder in die Erfolgsspur zurückkommen kann. Der Fokus soll künftig stärker auf wiederkehrenden Umsätzen liegen.

Peloton im Portrait

Das Unternehmen wurde 2012 in New York gegründet. Nachdem der Firmengründer John Foley keine anfangs keine Investoren für sein Geschäftsmodell begeistern konnte, hat er Peloton zunächst über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter und Privatinvestoren finanziert. Das erste Fitnessgerät kam 2014 auf den Markt. Das erfolgreichste Produkte ist ein hochwertiges Spinning-Bike, das für über 2.000 Euro verkauft wird. Dazu benötigen Nutzer eine monatliche Mitgliedschaft, um Zugriff auf die Kurse zu bekommen. In den letzten Jahren hat Peloton sein Sortiment um ein Laufband und eine standalone App erweitert.

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