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Ab hier wird es kritisch für die DAX-Bullen

Ab hier wird es kritisch für die DAX-Bullen
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Inhaltsverzeichnis

Die Stundenkerzen im DAX hangeln sich nahe am Abgrund entlang. Das letzte Tief liegt bei 14.111 Punkten. Darunter sollten wir auf keinen Fall mehr fallen. Anziehend wirkt allerdings sicherlich noch das offene Gap bei 13.914 Punkten.

Insofern tanzen wir derzeit auf des Messers Schneide. Impulse nach oben sind Fehlanzeige. Aber es gab auch noch keinen Bruch nach unten. Der VIX steigt heute allerdings schon wieder auf über 20 Punkte oder um 9 Prozent. Sicherheit im Gesamtmarkt sieht anders aus.

DAX im 2-Stunden-Chart

Hier sehen Sie den Drahtseilakt, den der DAX gerade vollführt. Sobald diese Trendlinie nach unten durchbrochen wird, kommt das letzte Tief bei 14.111 ins Spiel.

(Quelle: Tradingview.com)

Nach oben brauchen wir jetzt ordentlich Power. Die 14.800 Punkte sollten endlich einmal nachhaltig überwunden werden, damit es Platz für grüne Kerzen gibt. Doch danach sieht es aktuell wirklich nicht aus. Es würde wohl an ein Wunder grenzen, wenn wir in den kommenden Tagen mit der 15.000er Marke liebäugeln könnten.

Aber komplett auf short würde ich jetzt auch nicht gehen. Der DAX kann unnötig lange seitwärts laufen und die Trader mürbe machen. Das kann er sogar richtig gut. Entscheidend ist es jetzt vielmehr, Geduld zu bewahren. Wir müssen abwarten, für welche Richtung sich der Markt entscheidet.

Schauen wir auf die Saisonalität, laufen solche Jahre meist seitwärts. Am Ende ist nicht viel passiert und trotzdem ging es zwischendurch gerne einmal auf und ab.

Tesla erreicht auch das 2. Ziel

Das Descending Broadening Wedge – oder den größer werdenden fallenden Keil – hatte ich Ihnen gezeigt. Das statische Ziel lag demnach bei ca. 1.087 US-Dollar. Die Kür und das 100-Prozent-Ziel war bei etwa 1.136 US-Dollar.

(Quelle: Tradingview.com)

Das haben wir jetzt wie angekündigt erreicht. Sogar relativ schnell. Und schon geht es wieder abwärts. Gehen wir einmal davon aus, dass ich nicht der einzige bin, der das ausgerechnet hat und danach traden kann.

Es war also strategisch gut, den Take Profit bei rund 1.130 US-Dollar einzuloggen und Gewinne mitzunehmen. Ob das Ziel dann perfekt erreicht wird, ist letztlich nicht so wichtig. Wir hatten sogar einen kleinen Überschuss. Wichtiger ist, dass Sie aus dem Trade auch herauskommen und Ihr Broker schnell genug reagiert und Ihren Auftrag auslöst.

Insofern, kratzen sich nicht den letzten Cent aus so einem Trade, sondern sichern Sie sich lieber ab, zu den Gewinner zu zählen. Wir hätten die 1.136 US-Dollar auch nachbörslich kurz berühren können. Das Ziel wäre dann auch erreicht. Wäre Ihre Order dann aber ausgeführt worden? Das hängt vom Broker ab.

Wie es jetzt mit Tesla weitergeht, werden wir sehen. Alle Augen richten sich gerade auf Twitter, weil Elon Musk dort jetzt ordentlich eingekauft hat und mit 9,2 Prozent größer Einzelaktionär ist. Die Hoffnung für viele im Hintergrund ist jetzt gar nicht der Kursgewinn, sondern mehr Meinungsfreiheit und weniger Zensur auf Twitter. Wir werden sehen, ob Elon hier in diese Richtung arbeitet.