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Zoom legt Milliardenübernahme ad acta

Zoom legt Milliardenübernahme ad acta
prima91 / Adobe Stock
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Die Nachricht war ein Paukenschlag. Der US-Videodienst Zoom kündigte im Juli an, für 14,7 Milliarden Dollar den Cloud-Softwareanbieter Five9 übernehmen zu wollen. Das Unternehmen stellt insbesondere Software für den Gebrauch in Callcentern her. Mit der Übernahme soll das Geschäft auf eine solidere Basis gestellt werden und zusätzliches Wachstumspotenzial erschlossen werden.

Doch die Rechnung hatte Zoom offenbar ohne den Wirt gemacht. Die Five9-Aktionäre haben der Übernahme einen Riegel vorgeschoben und damit den Zusammenschluss vereitelt.

Die Anleger fassten die Entwicklung unterschiedlich auf. Während die Five9-Aktien leicht nachgaben, konnten sich die Papiere von Zoom etwas erholen. Allerdings ist die Aktie auf Zwölfmonatssicht rund 45% im Minus und hinkt dem breiten Aktienmarkt deutlich hinterher. Der technologieorientierte Nasdaq Comp. Index konnte im gleichen Zeitraum etwa um 28% an Wert zulegen.

Zoom und der Corona-Boom

Um den Hintergrund der geplanten Übernahme richtig zu verstehen, sollten Sie als Anleger einen Blick auf die jüngste Geschäftsentwicklung werfen. Denn die Corona-Pandemie hat bei Zoom für eine regelrechte Explosion der Geschäfte gesorgt: Stieg der Umsatz von 61 Millionen Dollar in 2017 bis auf 623 Millionen Dollar in 2020 (Anm: Geschäftsjahr endet immer Ende Januar), so gingen bis Ende Januar 2021 bereits Umsätze von 2,65 Milliarden Dollar durch die Bücher.

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