War der Gold-Absturz nach der Fed-Sitzung nur eine Überreaktion?

Diese Woche kam es zu einem Ausverkauf beim Silber und Gold. Ein bedeutsamer Auslöser für diesen Ausverkauf war die Sitzung der US-Notenbank Fed. Doch war der Gold-Ausverkauf begründet oder war es doch nur eine Überreaktion?

Es gibt erste Anzeichen dafür, dass die Zinspolitik geändert werden könnte – jedoch erst ab Anfang 2023. Da sich Zinserhöhungen stets negativ auf den Goldpreis auswirken, hat die Aussicht auf eine mögliche Zinserhöhung zum Ausverkauf beim Gold geführt. Der Preis rauschte von rund 1.900 Dollar auf 1.750 Dollar ins Tief – und das in sehr kurzer Zeit. Doch auch beim Silber gab es einen massiven Absturz. Allein am Donnerstag fand ein Ausverkauf von mehr als 5% statt!

Wer jedoch mal genauer hinschaut, wird merken, dass dieser Ausverkauf voreilig war. Denn letztlich hat sich am Goldumfeld nichts verändert. Es handelt sich hierbei lediglich um eine kurzfristige Marktreaktion.

Doch auch die Auswirkungen der Fed-Sitzung auf die Aktienmärkte wurden kritisch beäugt. Allerdings kam es beim Aktienmarkt zu keinem Absturz. Vielmehr notieren diese aktuell knapp unter dem Rekordhoch. Diese Tatsache und auch andere Marktindikatoren zeigen, dass wir uns aktuell in einem stabilen Trend bewegen, der auch in nächster Zeit keine deutlichen Rückgänge zu erwarten lässt. Doch auch die aktuelle Umfrage der Fondsmanager in der USA zeigt den aktuell herrschenden Optimismus.

Es wird deutlich, dass Gold diese Woche sicherlich zu stark abgestraft wurde. Denn die Lage an der Börsen ist weiterhin stabil. Vielmehr sollten Anleger diesen Absturz als Chance betrachten und erwägen, nun auf geringem Preisniveau beim Gold einzusteigen.

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Heiko Böhmer
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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