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Aktienkennzahlen verschaffen Anlegern besseren Durchblick

Beim Vergleich von Wertpapieren gibt es eine ganze Reihe von Schwierigkeiten. Anleger, die sich nur auf Prognosen selbsternannter Experten verlassen, erleben oft böse Überraschungen.

Wer sich allerdings bei Aktienkennzahlen wie dem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), dem Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV), dem Kurs-Cash-Flow-Verhältnis (KCV) und dem Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) auskennt, ist klar im Vorteil.

Aktien zählen zu den beliebtesten Geldanlagen. Wegen der nahezu unüberschaubaren Anzahl möglicher Aktieninvestments fällt es Privatanlegern nicht immer leicht das richtige Wertpapier auszuwählen. Bevor Anleger ihr Geld in eine Gesellschaft investieren, sollten sie diese genau betrachten. Diese Betrachtung kann mithilfe spezieller Kennzahlen erfolgen.


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Der größte Vorteil dieser Kennzahlen ist es, sich einen Rückschluss über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zu verschaffen. Darüber hinaus können Aktienkennzahlen wie beispielsweise das KGV oder das KBV Informationen über die zukünftige Entwicklung des Unternehmens liefern. Gleichzeitig können auch Privatanleger Investmentalternativen miteinander vergleichen.

Eine der wichtigsten Kennzahlen – das Kurs-Gewinn-Verhältnis

Der aktuelle und auch der zu erwartende Gewinn einer Aktie ist eines der wichtigsten Kriterien einer Investition. Da jedoch der bloße Betrag (beispielsweise 5 € pro Aktie) wenig bis nichts über die Ertragskraft einer Aktiengesellschaft aussagt, wird beim KGV der Gewinn in Relation zum Kurs gestellt.

Formel  

Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

?
Mit dem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) kann untersucht werden, wie billig oder teuer eine Aktie im nationalen oder internationalen Vergleich abschneidet.
$$\bo\text"KGV" = \text"aktueller Aktienkurs" / \text"Gewinn je Aktie"$$
Ergebnis berechnen

Ein Beispiel: Der Kurs der Aktie der Deutschen Bank beträgt aktuell 24 €, der erwartete Gewinn für 2015 wird mit 3 € angegeben. Hieraus folgt: Das erwartete KGV für 2015 lautet 8. An dem KGV können Anleger ablesen, wie viele Jahre es dauert, bis die Gesellschaft den Kaufpreis ihrer Aktien als Gewinn erwirtschaftet hat. Also: Je niedriger das KGV, umso besser.

Dagegen lautet das erwartete KGV für 2015 der Commerzbank etwa 12. Wenn Anleger also mit dem Gedanken spielen, in ein deutsches börsennotiertes Bankinstitut zu investieren, werden sie nach diesen Informationen zur Aktie der Deutschen Bank greifen.

Auch andere Kennzahlen liefern wichtige Hinweise

Andere Kennzahlen wie das Kurs-Buchwert-Verhältnis liefern Hinweise darüber, ob eine Aktie über- oder unterbewertet ist. Das Kurs-Cash-Flow-Verhältnis, kurz KCV, dagegen gibt das Verhältnis vom Aktienkurs zu Cash-Flow einer Aktiengesellschaft an. Damit lassen sich Rückschlüsse auf die Liquidität einer Aktie vornehmen. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) setzt die derzeitige Kapitalisierung eines Unternehmens ins Verhältnis zum Umsatz.

Wenn Anleger Aktienkennzahlen richtig einschätzen können, sind sie in der Lage, die Ertragskraft und die wirtschaftliche Stellung eine Aktiengesellschaft zu beurteilen. Daneben liefern die Kennzahlen ähnlicher Unternehmen nahezu ideale Vergleichsmöglichkeiten. Allerdings sollten auch Privatanleger immer mehrere Kennzahlen zur Beurteilung ihrer bevorzugten Wertpapiere heranziehen.

4. Dezember 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.