MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Goldreserven: Die Absicherung der Staaten und Spekulationen am Markt

„Das ist Gold, Mr. Bond. Schon mein ganzes Leben lang hab ich seine Farbe geliebt, seinen Glanz, seine göttliche Schwere.“ So sagt Gerd Fröbe in der Rolle des Bösewichtes im James Bond-Film „Goldfinger“, als er versucht, die Goldreserven der USA zu stehlen.

Doch wie groß sind die Goldreserven der USA, Deutschlands und anderer Länder eigentlich? Und wie beeinflussen diese Goldreserven auch uns als Privatanleger?

Funktion der Goldreserven

Durch die Goldreserven stellt ein Land sicher, dass es auch in Krisenzeiten weiterhin zahlungsfähig bleibt. Auch wenn die Währung eines Landes sehr stark an Wert verlieren würde, kann durch die Goldreserven eine komplette Zahlungsunfähigkeit des Landes vermieden werden. Gold ist als währungsunabhängiges Zahlungsmittel weltweit akzeptiert. Andere Edelmetalle wie Silber oder Platin konnten nie den Status von Gold als Absicherungsmittel erreichen. Auch neue Ansätze einer unabhängigen Währung (wie der Bitcoin) werden bisher eher belächelt und nicht als echte Alternative zu Gold in Betracht gezogen.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Goldreserven: Die USA haben am meisten Gold als Absicherung

Die größten Goldreserven haben die USA. Mit 8133,5 Tonnen (Stand Dezember 2013) haben die USA mehr als das Doppelte an Goldreserven wie das auf Platz 2 liegende Deutschland. Auch wenn die Dollar-Gold-Deckung schon seit Längerem aufgegeben wurde, festigen die großen Goldreserven der USA weiterhin die Position des US-Dollars als Leitwährung.

Goldreserven Deutschlands: Rückholung und Verschwörungstheorien

Deutschland hat mit 3387,1 Tonnen (Stand Dezember 2013) die zweitgrößten Goldreserven weltweit. Allerdings lagerten bis vor kurzem nur knapp ein Drittel der deutschen Goldreserven auch in Deutschland.  Der Rest der deutschen Goldreserven befindet sich in Frankreich, England und der größte Teil in den USA.  Bis 2020 soll ein Teil der im Ausland lagernden Goldreserven zurück nach Deutschland geholt werden.

Verzögerungen bei dieser Rückholaktion haben Spekulationen und Verschwörungstheorien um die Existenz und Echtheit des deutschen Goldes im Ausland Tür und Tor geöffnet. Die Deutsche Bundesbank stellt angesichts solcher Spekulationen in einer Pressemitteilung  vom Januar dieses Jahres klar, dass die Anlaufphase der Goldverlagerung erfolgreich abgeschlossen worden sei.

Goldreserven Chinas: Angst vor einer Kaufwelle der Chinesen war unbegründet

China, mittlerweile eine der bedeutendsten Wirtschaftsmächte der Welt, hat zwischen 2003 und 2009 seine Goldreserven von knapp 600 Tonnen auf 1054,1 Tonnen erhöht. In der Länderrangliste für Goldreserven hat China damit die Schweiz überholt. Spekulationen, dass China seine Goldreserven weiterhin um große Mengen erhöhen würde und so den Weltmarktpreis für Gold in die Höhe treibt, haben sich als falsch erwiesen.

Die Goldreserven der Volksrepublik China liegen seit 2009 auch aktuell (Stand Dezember 2013) bei 1054,1 Tonnen und somit liegt China auf Platz 5 der Rangliste hinter Italien (2451,8 Tonnen) und Frankreich (2435,4 Tonnen).

Goldreserven: Privatanleger sollten sich nicht verrückt machen lassen

Goldreserven dienen nicht nur Staaten als Sicherheiten. Richtig in Gold zu investieren ist auch für Privatanleger ein wichtiges Thema beim Vermögensaufbau. Wer in Gold investiert ist oder über ein solches Investment nachdenkt, sollte sich aber nicht durch Gerüchte und Spekulationen um die Goldreserven zu vorschnellen Entscheidungen verleiten lassen. Nur harte Fakten zählen, auch beim Investment in das weiche Edelmetall.

19. Februar 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rüdiger Dalchow. Über den Autor

Seit 1995 ist er selber aktiv an den Märkten tätig und hat dabei sowohl Hochs als auch Tiefs erlebt. Aus dieser Erfahrung heraus ist es sein Ziel, dem privaten Anleger oftmals zu kompliziert dargestellte Zusammenhänge an der Börse möglichst einfach, aber dennoch effektiv näherzubringen. Seit 2011 führt sein Blog www.aktienhandel-einsteiger.de mit interessanten Fachartikeln und Interviews durch das Aktiendickicht.