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Riester-Banksparplan berechnen – Zulagen machen die Würze

Riester Banksparpläne haben attraktive Vorteile. Dennoch sind sie relativ wenig verbreitet und werden vielfach nur unwillig angeboten. Zum einen leiden sie unter dem ramponierten Image anderer Riester-Produkte. Stichwort: Hohe Kosten, niedrige Zinsen oder gestrichene Zulagen. Zum anderen bringen sie Banken und Finanzvertrieben kaum Geld. Denn Abschluss- und Vertriebskosten sowie Provisionen entfallen hier. Will man jedoch einen Riester-Banksparplan berechnen, zeigt sich im Ergebnis: Es sind vor allem die staatlichen Förderungen, die diese Form der Altersvorsorge attraktiv machen.

Riester-Banksparplan – Berechnen von Renditevorteilen

Schon die beispielhafte Rückrechnung für 30- und 15-jährige Laufzeiten bezogen aufs aktuelle Jahr 2014 macht deutlich, dass Zulagen und Vergünstigungen die Rendite selbst einer niedrigen Grundverzinsung deutlich erhöhen.

Der Effekt macht sich gerade bei kürzeren Laufzeiten bemerkbar. Deshalb ist ein Riester-Banksparplan auch im Alter von 50-Plus rentabel.

Im Vergleich zu anderen Vorsorgeprodukten müssen keine hohen Anfangskosten über Jahre mühsam wieder eingeholt werden. Deshalb sind sie auch fürs fortgeschrittene Alter interessant.

Aber selbst Jugendliche, die mit mal einem Riester-Sparplan anfangen, machen keinen Fehler – wenn sie ihren Vertrag auflösen, fallen keine Kosten an. Das ist auf jeden Fall günstiger als bei einer Lebensversicherung. Nur die Fördergelder sind dann zurückzahlen. Und die bleiben hier wegen der fehlenden Kosten und Gebühren voll erhalten.

Förderleistungen und Voraussetzung

Da bei Riester Banksparplänen der Einstieg quasi kostenfrei ist, kann man eigentlich nichts falsch machen. Die staatlichen Zuschüsse wie Grundzulage, Kinderzulage und Steuerersparnisse lassen sich bequem mitnehmen und ansammeln. Da stören auch Verwaltungsgebühren von höchstens 10 € bis 15 € im Jahr kaum. Viele Spar- und Genossenschaftsbanken verzichten sogar ganz darauf.


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Zu den Förderleistungen zählen: Die Kinderzulage von 300 €, wenn der Nachwuchs ab 2008 geboren ist – für ältere Kinder gibt es jeweils 185 € pro Jahr. Abgesehen davon bekommt jeder Sparer jährlich maximal 154 € Grundzulage. Ab 2017 wird diese Grundzulage voraussichtlich auf 165 € angehoben. Obendrein lassen sich bis zu 2.100 € pro Jahr steuerlich als Sonderausgaben absetzen.

Will man etwa allein die Auswirkungen der Grundzulage und Steuervorteile beim Riester-Banksparplan berechnen, muss man zunächst Folgendes beachten: Voraussetzung für die volle Grundzulage ist eine Sparrate von mindestens 4% des persönlichen Einkommens.

Bei geringeren Beträgen fällt auch die Grundzulage niedriger aus. Der Sockelbetrag einer Sparrate beträgt 60 € im Monat.

Riester-Banksparplan berechnen: Beispiel 1

So muss beispielsweise ein Single mit 30.000 € Jahreseinkommen jährlich mindestens 1.200 € (4%) einzahlen. Diese Sparraten sparen zugleich Steuern. Der Sonderausgabenabzug bringt eine Entlastung von 365 €.

Allerdings muss davon die Zulage von 154 € abgezogen werden. Unterm Stich bleibt eine Steuerersparnis von 211 €. Somit beläuft sich der Förderanteil auf 30,42%, mit dem sich Staat an der Altersvorsorge beteiligt.

Riester-Banksparplan berechnen: Beispiel 2

Bei höheren Einkommen fällt der Wert entsprechend höher aus. Angenommen der Single hat ein Einkommen von 40.000 € im Jahr. Dann ist es für ihn attraktiver, gleich den vollen Sonderausgabenabzug in Anspruch zu nehmen.


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Also zahlt er 2.100 € jährlich ein. Die Steuerersparnis beträgt hier 756 €. Wird nun die Zulage abgezogen, bleibt ein Steuervorteil von 602 €. Zulagen und Steuerersparnis ergeben also einen staatlichen Förderanteil von 39%.

Damit lässt sich auch die Rendite eines Riester-Banksparplans über 30 Jahre berechnen. Angenommen die Steuererstattung von 602 € wird jeweils in einen Sparplan eingezahlt, der sich mit durchschnittlich 2% p.a. verzinst. Dann hat der genannte Single aus dem zweiten Beispiel 110.448 € auf seinem Sparkonto. Das entspricht inklusive der Förderungen und Vergünstigungen einer Rendite von immerhin 3,89%.

Rentenbesteuerung nicht vergessen

Einziger Wehmutstropfen bei der Sache: Zwar fördert der Staat die Vorsorge steuerlich, doch bei der Auszahlung will er einen Teil in Form der nachgelagerten Besteuerung wieder zurück. Zu versteuern ist der Ertragsanteil, ähnlich wie bei einer Lebensversicherung. Und ab Renteneintritt übernimmt eine Versicherung den Vertrag und zahlt über die Bank eine lebenslange Sofortrente aus.

Allerdings ist ein Riester-Banksparplan transparenter, flexibler und ergiebiger als eine Lebensversicherung. Dies liegt außer den Förderungen vor allem an den fehlenden Nebenkosten wie etwa Abschlussgebühren.

Kosteneffizienter als andere Versicherungen

Was die Zinsen angeht, so kommt es bei der Auswahl also unter anderem darauf an, welcher Zins zugrunde gelegt wird und ob es irgendwelche Abschläge gibt. Je näher das Angebot am Referenzzins liegt, desto besser.

Doch nicht nur die Boni und Zuschläge peppen die Rendite auf – entscheidend ist eben, dass keine Kosten am Ertrag nagen. Dadurch brauchen sich Riester Banksparpläne nicht hinter anderen Versicherungen zu verstecken, deren Gebühren sowie offenen und versteckten Kosten erst nach Jahren aufgeholt werden.

2. November 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.

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