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SEPA-Überweisung: Abwicklung an maximal einem Bankgeschäftstag

Die SEPA-Überweisung gewährleistet seit Jahresbeginn 2008 einen einheitlichen europäischen Zahlungsraum. Die Abkürzung SEPA steht für den Begriff „Single Euro Payments Area“ (dt. Einheitlicher Europäischer Zahlungsverkehrsraum) und ist ein Projekt des Bankensektors, welches für europaweite einheitlichen Transaktionen in Euro-Ländern Sorge trägt.

Der Kunde soll mit dieser neuen Überweisungsform keinen Unterschied mehr zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen ausmachen können. Der SEPA-Zahlungsraum erstreckt sich über alle EU-Mitgliedsstaaten und gilt gleichfalls für Liechtenstein, die Schweiz, Norwegen, Island und seit 2009 auch für Monaco.

Einheitliche Regelung der Dauer von SEPA-Überweisungen seit 2012

Die Dauer einer Überweisung ist zwar von Kreditinstitut zu Kreditinstitut unterschiedlich geregelt, dennoch gibt es gewisse Richtlinien, an die sich die Banken zu halten haben.

Die längste zulässige Dauer einer Überweisung in Euro bis zum Eingang des Geldes auf dem Konto des Empfängerinstituts darf im Allgemeinen einen Bankgeschäftstag nicht überschreiten (§ 675s BGB), auch dann, wenn die betroffenen Konten unterschiedlichen Kreditinstituten angehören.

Mit dem Beschluss zur Erleichterung des grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrs dürfen die Banken keinen Unterschied mehr zwischen In- oder Auslandsüberweisungen machen. Diese Regelung ist seit dem 01.01.2012 im Gesetz verankert. Vorher durften die Banken sich mit der Überweisung des Geldes noch bis zu drei Tage Zeit lassen.


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Fristbeginn der Überweisungsdauer

Der Tag der Auftragserteilung ist gleichzeitig der Fristbeginn für die Dauer der SEPA-Überweisung – sofern es sich dabei um einen Bankgeschäftstag handelt. Bankgeschäftstage sind alle Werktage außer Samstag, an denen die am Überweisungsvorgang beteiligten Kreditinstitute geöffnet haben.

Tätigen Sie Ihre Überweisung beispielsweise an einem Samstag, kann die Transaktion erst am darauffolgenden Montag erledigt werden.

„Wer schreibt, der bleibt“ – und zwar einen Tag länger

Zu beachten ist jedoch, dass Banken auch in Zukunft eine Verlängerung der Transaktion um einen weiteren Geschäftstag erhalten, wenn die Überweisung in Papierform eingereicht wird. Die seit 2012 festgelegte kurze Frist gilt demnach nur für das Online-Banking sowie für Transaktionen, die an einem elektronischen Terminal getätigt wurden.

Aktualisierung der Kontodaten: Hier brauchen Sie etwas Geduld

Anhand der übertragenen Datensätze aktualisieren die beteiligten Banken die Kontodaten ihrer Kunden. Diese Aktualisierung wird bei manchen Banken in Echtzeit durchgeführt. Der Großteil der Banken gleicht jedoch die Kontodaten erst in der darauffolgenden Nacht an.

Aufgrund dessen kann der Kunde den Eindruck gewinnen, dass der Geldtransfer langsamer abgewickelt wurde, als dies tatsächlich der Fall ist, da er erst einen Tag nach dem Überweisungsvorgang den neuen Kontostand sehen kann.

1. August 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.