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Welche Versicherungen Studenten abschließen sollten

Immer Ärger mit dem Papierkram. Eigentlich ist es ziemlich toll, ein eigenes Leben zu beginnen – die erste Wohnung zu beziehen, sich einen Alltag einzurichten, Entscheidungen zu treffen. Einer der nervigsten Aspekte des Erwachsenwerdens und der plötzlichen Unabhängigkeit ist allerdings der leidige Papierkram. Verträge, Steuererklärungen und Versicherungen würden die meisten Studenten am liebsten auf einen großen Stapel werfen, mit dem sie dann nie wieder etwas zu tun haben.

Doch mit dem Studentenleben beginnt eben auch die Verantwortung für deine Finanzen und Versicherungen. Legen Sie am besten einen Ordner an, in dem Sie alle wichtigen Unterlagen sammeln und sortieren, damit Sie diese immer griffbereit haben und den Überblick bewahrst. Alle wichtigen Infos zu Versicherungen für Studenten finden Sie in dieser Übersicht!

Welche Versicherungen sind zwingend notwendig?

Eine Pflichtversicherung ist in Deutschland die Kranken- und Pflegeversicherung. Jeder muss eine haben. Sie brauchen gar nicht zu versuchen, sich davor zu drücken, denn selbst wenn Sie durch eine Unachtsamkeit mal durchs Raster gefallen sind, werden Sie noch nachträglich zur Kasse gebeten.

Das Positive für Studenten: Normalerweise sind Sie zu Beginn deines Studiums noch über Ihre Eltern mitversichert – zumindest wenn Sie unter 26 Jahre alt sind und nicht mehr als 450 Euro im Monat verdienen. Sobald Sie sich selbst versichern müssen, können Sie aber wenigstens von den Studententarifen profitieren.

Wenn Sie ein Auto haben, müssen Sie auch dieses pflichtmäßig versichern. Dabei geht es nicht um Voll- oder Teilkasko, sondern um die KfZ-Haftpflichtversicherung. Das heißt, die Versicherung springt ein, wenn Sie einen Schaden an einem anderen Fahrzeug verursachen, nicht jedoch für Schäden am eigenen Auto. Hierbei gilt es abzuwägen, wie wertvoll das Auto ist und ob sich Voll- oder Teilkasko dafür lohnen.


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Freiwillige Versicherungen für Studenten

Eine Haftpflichtversicherung ist für ein Auto wie gesagt Pflicht, für Sie selber aber nicht. Dabei kann es schon ziemlich hilfreich sein, abgesichert zu sein, wenn Sie selbst mal einen Schaden verursachen.

Für einen vergleichsweise kleinen Jahresbeitrag können Sie dadurch oft horrende Summen begleichen und verhindern, dass Sie ein Leben lang abzahlen. Im Erststudium sind Sie normalerweise noch über deine Eltern versichert. Wenn Sie heiraten oder ein zweites Studium beginnen und natürlich dann, wenn Sie ins Berufsleben einsteigen, müssen Sie sich selbst versichern.

Auch die Hausratsversicherung ist freiwillig. Sie können natürlich eine Wohnung insgesamt gegen Brand, Überschwemmung durch Waschmaschinen und Einbruch versichern, aber auch einzelne Wertgegenstände wie zum Beispiel ein Fahrrad oder einen Computer.

Da man als Student normalerweise nicht besonders viele wertvolle Einrichtungsstücke besitzt, stellt sich die Frage, ob sich eine Hausratsversicherung wirklich lohnt. Da Fahrräder in Studentenstädten geklaut werden, ehe man sich versieht, kann sich diese Versicherung schon eher mal auszahlen, wenn Sie ein sehr wertvolles Fahrrad besitzen.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung wird von Versicherungs- und Finanzberatern auch regelmäßig ans Herz gelegt. Das Verlockende: Bei diesen Versicherungen bezahlen Sie als junger Mensch deutlich weniger als im fortgeschrittenen Berufsleben.

Und mal wieder sollten Sie abwägen: Üben Sie einen Beruf aus, für den Ihr Körper stets voll funktionstüchtig sein muss oder sind Sie eher der Schreibtischtäter? Treiben Sie in Ihrer Freizeit Extremsportarten oder fällt Ihnen zu Hause höchstens mal die Decke auf den Kopf? Wie sähe eine Alternative für Ihr Leben aus, wenn Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben können?

Wichtig ist auch, dass Sie bei Berufsunfähigkeits- und Unfallversicherungen verschiedene Anbieter vergleichen, denn die unterscheiden sich bei Preisen und Konditionen manchmal schon.

Und wie genau geht man jetzt vor?

Passen Sie gut auf bei Versicherungsvertretern, die drehen einem nämlich gerne mal mehr Versicherungen an als Sie überhaupt brauchen. Bevor Sie ein Versicherungspaket abschließen, setzen Sie sich mit Ihren Eltern in Verbindung und finden Sie heraus, ob Sie nicht bereits über sie mitversichert sind.

Lesen Sie sich außerdem die Paragrafen in den Versicherungsverträgen ganz genau durch, um zu erfahren, ob die jeweilige Versicherung überhaupt in den Fällen einspringt, in denen  Sie diese am nötigsten brauchen.

19. April 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Nadine Gottmann
Von: Nadine Gottmann. Über den Autor

Nadine Gottmann interessiert sich seit jungen Jahren für die Bereiche Finanzen, Versicherungen und Volkswirtschaft.