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Wie viel Rendite eine Immobilie bringen sollte

Die Rendite einer Immobilie gibt an, wie viel der Investor mit seinem Kauf verdient. Man vergleicht dazu jährliche Ausgaben und Einnahmen.

Um die Nettorendite zu errechnen, muss man zudem alle Zusatzkosten berücksichtigen.

Mindestens 4 Prozent Netto-Mietrendite bei Immobilien

Auf der Ausgabenseite befinden sich die Anfangsinvestition und monatliche Zinskosten und Abtragszahlungen bei der Fremdfinanzierung.

Hinzu kommen Zusatzkosten, die nicht auf den Mieter umgelegt werden können. Das sind beispielsweise Makler-, Instandhaltungs- und Hausverwaltungskosten.

 

Dem stehen auf der Habenseite monatliche Mieteinnahmen gegenüber sowie der erzielte Preis beim Wiederverkauf, wenn es denn später dazu kommen sollte.


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Die Faustformel ist dabei Folgende: man multipliziert die jährliche Kaltmiete plus Zusatzkosten zum Beispiel durch Fremdfinanzierung mit 100. Dann teilt man diesen Betrag durch den Kaufpreis der Immobilie.

Generell gilt: eine jährliche Netto-Mietrendite von mindestens 4 oder 5 Prozent sollte der Investor beim Immobilienkauf schon erzielen. Sonst lohnt es sich eher, das Geld anderweitig anzulegen.

Mehr zum Thema: Gewinnbringend in Immobilien investieren

Verkauft man die Wohnung oder das Haus schließlich wieder, muss man natürlich noch die jährliche Wertsteigerung in die Renditenrechnung mit einbeziehen.

Real seit den 70ern Geld verloren

Bei erheblichen Wertsteigerungen wie seit den 70er Jahren in Deutschland kann da schon mal eine Gesamtrendite von über 100 Prozent herauskommen.

Aber natürlich muss man diese mit der Inflationsrate vergleichen, die laut Studien in diesem Zeitraum ganze 135 Prozent betragen hat.

Real haben Hauskäufer also durch den Immobilienerwerb Geld verloren.

Und dennoch scheint eine Geldanlage in Immobilien vor allem in wirtschaftlich unsicheren Zeiten interessant zu sein. Anleger betrachten sie als lohnenswerte Alternative zum gerade eher riskanten Aktienkauf.

Sie schaffen sich dabei einen Sachwert und eine Altersvorsorge.

Und wenn der Kredit beim Eintritt ins Rentenalter abgezahlt ist, stehen dem Eigentümer die gesamten Mieteinnahmen als Extraeinkommen zur Verfügung. Eine verlockende Aussicht – gerade in Zeiten sinkender Renten.

Beim Eigenheim winkt die Konsumrendite

Selbst wenn der Wert der Immobilie real in die Höhe geht, kommt diese Wertsteigerung jedoch nur dann zum Tragen, wenn der Eigentümer das Gut auch wieder verkauft.

Für Viele ist das aber gar nicht der Sinn der Sache. Sie wollen im Alter mietfrei wohnen. Das bringt dem Besitzer nämlich eine weitere Rendite: die sogenannte Konsumrendite der Immobilie.

Damit bezeichnet man das Gefühl, in seinen eigenen vier Wänden zu wohnen und dort tun und lassen können, was man will. Geld bringt das nicht, aber Zufriedenheit schon. In der Sprache der Ökonomen: Nutzen.

2. Januar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Lisa Louis
Von: Lisa Louis. Über den Autor

Lisa Louis ist freie Journalistin in Paris. Sie hat internationale Volkswirtschaftslehre in Deutschland und Frankreich studiert. Mit ihrem Wissen hilft Sie Lesern bei grundsätzlichen Fragen der Geldanlage und der Privaten Vorsorge.