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Zentralheizung: Das sind die Vorteile

Die Heizkostenabrechnung nach den entsprechenden Verteilerschlüsseln erfordert einigen Aufwand vom Vermieter.

Im Vergleich zur Zentralheizung entfällt dieser beim Einsatz der Etagenheizung.

Hier gibt es einen separaten Zähler in jeder Wohneinheit.

Dennoch sind Anschaffung, Betrieb und Wartung einer Etagenheizung kostspielige Unterfangen.

Da der Durchfluss recht gering ist, ist zudem die Warmwasser-Zapfmenge eher niedrig.

Dies gilt vor allem bei ohnehin knapp bemessener Geräteleistung und wenn mehrere Zapfstellen zur gleichen Zeit betätigt werden.

Bei großen Mietshäusern sinkt daher die Effizienz dieser Anlagen.

Für ein Eigenheim ist die Gasetagenheizung eine recht teure Alternative zur Zentralheizung, denn es müssen auf jeder Etage Heizkessel installiert werden.


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Bei größeren Mietshäusern und Eigenheimen ist die Zentralheizung daher oft die bessere Wahl.

Zentralheizung: Die Funktionsweise

Bei der Zentralheizung wird in einer zentralen Heizstelle Wasser erwärmt.

Dieses wird über ein Rohrsystem durch das Gebäude gepumpt.

Durch Konvektion geben die Heizkörper dann die Wärme an die umgebende Luft ab.

Betrieben wird dieses Heizungssystem mit Leitungswasser.

Wichtig für den Erhalt der Funktionstüchtigkeit ist die regelmäßige Entlüftung des Systems über die entsprechenden Entlüfter, um den Wasserkreislauf in Gang zu halten und Korrosion vorzubeugen.

Gerade bei Modernisierungen und Neubauten ist die Energieeinsparverordnung maßgeblich dafür, wie effizient die Anlagen arbeiten müssen.

Immissionsobergrenzen sowie Abgasverluste sind präzise festgelegt. Sie werden vom Schornsteinfeger überprüft. Bei Bedarf werden die Daten an die zuständige Behörde weitergeleitet.

Zentralheizung bietet heute Alternativen zu Öl und Gas

Seit die Zentralheizung in den 1970er Jahren zum Standard in Deutschland geworden ist, sind Öl und Gas die meist genutzten Energiequellen.

Mittlerweile sind allerdings einige Alternativen auf dem Markt: Eine der bekanntesten ist die Holzpelletheizung. Hier wird mit in Form gepressten Holzresten geheizt. Dabei finden moderne und effiziente Heizkessel Verwendung.

Zudem ist der Brennstoff günstig, da es sich um Abfälle aus der holzverarbeitenden Industrie handelt. Mittlerweile gibt es auch Anlagen, die mit sogenannten Biomischpellets betrieben werden können.

Diese können aus allen erdenklichen landwirtschaftlichen Erzeugnissen bestehen. Hier können beispielsweise Heu, Stroh oder Schalen von Hülsenfrüchten zum Einsatz kommen.

Oft werden klassische Öl- und Gasheizanlagen heutzutage auch mit regenerativen Energiequellen gekoppelt. So kann beispielsweise eine Solaranlage eingebunden werden.

Das ist nicht nur klimafreundlich, sondern spart auch Energiekosten. Dies ist gerade bei steigenden Öl- und Gaspreisen ein Pluspunkt.

Zentralheizung für größere Mietshäuser und Eigenheime

Die Zentralheizung ist nach wie vor bei Mietshäusern und Eigenheimen vorteilhaft. Die Anschaffung ist vergleichsweise günstig. Betrieb und Unterhalt sind unkompliziert und verursachen daher im Vergleich zur Etagenheizung geringere Kosten.

Allerdings empfiehlt sich bei Modernisierungsmaßnahmen oder Neubauten, alternative Brennstoffe oder die Koppelung mit regenerativen Energiequellen in Betracht zu ziehen.

16. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.