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Artikelserien

Anleihen: Auf einen Blick

von David Gerginov

Die Vorteile und Nachteile von Anleihen als Investition gilt es zu erforschen. Was und wem nutzen Sie und wer sollte besser nicht auf sie zurückgreifen? > Mehr

Hybridanleihen: Chance oder Risikospiel?

von David Gerginov

Wahrlich führen Hybridanleihen ein spannendes Dasein als Zwitter zwischen Anleihe und Aktie. Doch welche Vorteile bieten sie mir? Ist das Risiko nicht zu hoch? > Mehr

Inflationsgeschützte Anleihen: Ein Werkzeug in der Krise?

von David Gerginov

Wie man Ihr Geld effektiv vor der Krise schützen kann, darüber streiten sich viele Experte. Können inflationsgeschützte Anleihen das richtige Werkzeug sein, oder fährt man damit frontal gegen die Wand? > Mehr

Wandelanleihen: Sicherer Hafen, wenn die Währung bröckelt?

von David Gerginov

Helfen Wandelanleihen bei der Sicherung Ihres Depots? Können Sie in diesem Fall vielleicht sogar Steuern sparen? Wir erklären, was hinter dieser interessanten Investmentart steckt. > Mehr

Anleihen

Startschuss für chinesische Anleihen in Landewährung

von Ralf Hartmann

Die erste Renminbi-Anleihe für alle Anleger folgt der Anerkennung als IWF-Reservewährung. Der chinesische Markt bietet enormes Potenzial. > Mehr

Anleihen

Russland: Staatsanleihen sind im Kommen

von Peter Hermann

Erstmals seit 2013, dem Beginn der Krise in der Ukraine, gibt Russland Staatsanleihen aus. Diese bieten Chancen für eine gute Verzinsung. > Mehr

Immer mehr Börsen bieten Segmente für Anleihen an© svort - Fotolia
Anleihen

Konstruktionen für Überrenditen – welches Strategiezertifikat überzeugt?

von Ralf Hartmann

Ein Strategiezertifikat ist per Definition ein Papier mit einer Auswahl bestimmter Titel - auch der Index ist aufs Anlageziel ausgerichtet. > Mehr

Anleihen

Mit dieser Zertifikate-Konstruktion werden Einsätze garantiert

von Ralf Hartmann

Ein Kapitalschutz-Zertifikat ist per Definition eine Anlage, die die Rückzahlung des investierten Geldes in bestimmter Höhe garantiert. > Mehr

Anleihen

Singapur: Zufriedenstellende Zinsen im Fernen Osten

von Peter Hermann

Während deutsche Bundesanleihen derzeit eine negative Rendite von -0,17% aufweisen, gibt es für Anleger bei Singapur Staatsanleihen bis zu 3,5%. > Mehr

Zinsen steigen - Anleihen sinken.© helix – Fotolia.com
Anleihen

Was ist eine Wandelanleihe?

von Peter Hermann

Per Definition sind Convertible Bonds bzw. Wandelanleihen Schuldverschreibungen, bei denen Anleger erhebliche Vorteile nutzen können. > Mehr

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Anleihen: Beliebte Anlageform

Neben den klassischen Aktien sind Anleihen eine äußerst beliebte Anlageform. Doch was steckt dahinter und wie funktionieren sie?

Im Prinzip ist eine Anleihe nichts anderes als eine Art Börsenkredit, also Geld, das ein Anleger einem anderen leiht. Daher auch der Name Anleihe.

Die Herausgeber von Anleihen

Derjenige, der sich das Geld leiht, ist dabei aber in der Regel keine Einzelperson, sondern eine größere Körperschaft. So sind Herausgeber von Anleihen oftmals große Konzerne, Banken oder sogar gesamte Länder.

Wichtig ist dabei, dass sich diese Institutionen natürlich selbst dafür entscheiden, Geld leihen zu wollen. Sie legen also auch fest wie viele Anleihen und zu welchem Preis es geben soll.

Wenn nun ein Anleger Anleihen kauft, wandert der entsprechende Kaufpreis an den Herausgeber. Dafür erhält der Verleiher aber natürlich auch etwas: nämlich die Anleihe.

Anleihen fungieren als Sicherheiten

Diese hat mehrere Funktionen. Erstens fungiert sie natürlich als eine Art Quittung, die verrät, wie viel Geld denn überhaupt verliehen wurde.

Außerdem verbrieft sie die Sicherheit, dass der Anleger sein investiertes Geld irgendwann auch wieder zurückgezahlt bekommt. Es ist ja schließlich nur verliehen.

Anleihen benötigen aber noch zwei weitere essentielle Informationen. Eine Anleihe hat nämlich immer auch eine bestimmte Laufzeit. Das bedeutete, dass der Anleger nach Ablauf dieser Zeit sein „verliehenes“ Geld wieder zurückgezahlt bekommt.

Die zweite wichtige Information ist die Höhe des Zinssatzes. Wie immer gilt auch bei Anleihen: Wer mit fremdem Geld arbeitet, muss dafür im Anschluss einen gewissen zusätzlichen Betrag quasi als Gebühr zurückgeben, eben die Zinsen.

Mit Anleihen weiter handeln

Doch auch während die Laufzeit noch nicht erreicht ist lassen sich mit Anleihen weitere Geschäfte tätigen. So können Anleihen an der Börse zum Beispiel noch während der Laufzeit gekauft und weiterverkauft werden.

Je nach Nachfrage und der Erwartung, die letztlich an den Emittenten gestellt werden, ändern sich auch die Preise für die jeweiligen Anleihen.

Dementsprechend verfügen Anleihen auch über einen Kurs, ganz ähnlich dem normalen Aktienkurs. Der Kurs von Anleihen wird für gewöhnlich in Prozent angegeben und zeigt an, wie viel Prozent des Nennwertes momentan rückgezahlt werden müssten.

Wenn Händler nun damit rechnen, dass sich die Kurse einer Anleihe drastisch erhöhen, versuchen sie, möglichst schnell und günstig an diese Papiere zu kommen.

Dies ist ein geeigneter Zeitpunkt für Sie als Besitzer von Anleihen, diese auch vor Ablauf der eigentlichen Laufzeit weiter zu verkaufen.

Wenn die Laufzeit erreicht ist, wird der ursprüngliche Emittent dann natürlich nicht mehr an Sie auszahlen, sondern an den neuen Besitzer der Anleihe.

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