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Wann findet dieser MDAX-Wert sein optimales Einstiegs-Niveau?

Am Ende einer schwachen Börsenwoche sorgte der „Hexensabbat“ für unruhige Stimmung unter den Anlegern:

Zur Mittagszeit liefen Termin-Kontrakte auf Aktien und Indizes an den Terminbörsen aus – heute war der letzte Handelstag aller 4 Derivate-Typen. Börsianer nennen dies den „großen Verfall“.

Während eines „Hexensabbats“ versuchen v. a. Fonds- und Vermögens-Verwalter die jeweiligen Kurse auf genau die Preise nach oben bzw. nach unten zu treiben, mit denen sie an der Terminbörse engagiert sind.

Und genau das ist der Grund, dass heute die Aktienkurse und Indizes deutlich schwankten.

Das traf diesmal auch auf den MDAX zu. Der Index der mittelgroßen Unternehmen bewegte sich zunächst leicht im Plus, fiel zeitweise deutlich ins Minus, bevor er sich dann wieder berappelte.


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Weit hinten im Index rangierte dabei erneut die Krones-Aktie.

Negative Analysten-Kommentare

Negative Analysten-Stimmen schickten in dieser Woche das Krones-Papier auf einen rasanten Sinkflug:

Im Vergleich zur Vorwoche notiert es rund 10% niedriger. Gleich 2 Analyse-Häuser senkten ihre Einstufungen des Getränke-Abfüllanlagen-Herstellers.

Nachdem bereits am Dienstag die Schweizer Großbank UBS die Krones-Aktie von „Hold“ auf „Reduce“ herunterstufte, zog gestern das Analysehaus Kepler Cheuvreux nach.

Deren Analyst Hans-Joachim Heimbürger monierte neben der sinkenden Eigenkapital-Rendite v. a. den Umstand, dass das Margensteigerungs-Potenzial von Krones nahezu aufgebraucht sei.

Heimbürger befürchtet einen weiter harten Preiskampf und einen v. a. in China noch schärferen Wettbewerb.

Unattraktiv bewertet?

Heimbürger senkte seine Gewinn-Schätzungen für Krones für die Jahre 2017 und 2018 um 3% je Aktie – damit liegt er um 8 bzw. 12% unterhalb der Konsens-Prognosen.

Sein Fazit daher: Die Krones-Aktie sei derzeit unattraktiv bewertet.

Tatsächlich ist die Aktie im historischen Vergleich mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 17 derzeit solide bewertet.

Seit dem Allzeithoch von November 2015 bei 115,80 € musste sie deutlich Federn lassen. Aktuell notiert sie bei rund 81 € und damit so niedrig wie seit Januar 2015 nicht mehr.

Nicht wenige Analysten erwarten daher allmählich ein Ende der monatelangen Talfahrt. Sie sehen: Auch im Krones-Fall sind sich die Experten nicht einig. Sicher ist aber, dass es eine Aktie ist, die man weiterhin beobachten sollte.

16. September 2016

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Philipp Ley
Von: Philipp Ley. Über den Autor

Philipp Ley ist ausgebildeter Wirtschaftsjournalist mit Stationen u. a. bei n-tv, Financial Times Deutschland, Rheinischen Post und der Aktien-Analyse. In den vergangenen zwölf Jahren hat er zudem als Kommunikations- und Investor-Relations-Berater zahlreiche Geschäftsberichte erstellt: für kleinere aufstrebende Unternehmen ebenso wie für Börsenschwergewichte.

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