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Experte sicher: Wir erleben derzeit die gefährlichste Börsenlage der Geschichte

Die Warnsignale werden lauter: Zunehmend sehen Experten große Gefahren durch die hohe Bewertung und die zu positive Stimmung an den Börsen. > Mehr

Dodd-Frank-Act: Wichtiger Anleger-Schutz vor dem Aus?

Der Dodd-Frank-Act sollte eine neue Finanzkrise verhindern, steht aber nun vor der Auflösung - was bedeutet das für Anleger?

Falsche Experten-Prognosen gefährden auch Ihr Vermögen

Prognosen liegen oft daneben. Besonders krass fiel das während der Finanzkrise 2008 auf. Solche Falschprognosen gefährden auch Ihr Vermögen:

Rohstoffe aktuell weiter gefährdet

Trotz Anstiegen wackeln die Rohstoff-Preise weiter. Zudem deuten niedrige Preise eine kommende Deflation an; das birgt weitere Risiken... > Mehr

Exportrekord in Deutschland: Gefahr oder Segen?

Es besteht die Gefahr, dass Deutschland durch die hohe Exportquote im nächsten Crash deutlich tiefer abstürzen wird als andere Industrieländer.

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US-Katastrophe in Zahlen: nächster Finanzkollaps droht in Washington

In den USA wird bald der Präsidentschaftswahlkampf vieles überdecken. Aber: Das Schuldenloch ist dramatisch. Die neuen Zahlen untermauern den Befund. Denn: Die USA steuern Tag für Tag auf eine neue Katastrophe zu. Sehen Sie sich die Einzeldaten an. Den Anfang macht schlicht eine volkswirtschaftliche Buchhaltung.

Steuereinnahmen geringer als Ausgaben

Die Steuereinnahmen der USA betrugen im Februar 2012 etwa 103 Milliarden US-Dollar. Demgegenüber standen Ausgaben in Höhe von 335 Milliarden US-Dollar. Das bedeutet: Über 69% der staatlichen Ausgaben in jenem Horrormonat waren nicht gedeckt. Nun könnten die sonstigen Einnahmen des Staates aus eigenen Unternehmensbeteiligungen den Bedarf an Geld decken, nur fand auch dies nicht statt. Weitere Zahlen für Ihre Kalkulation:
  • Das Defizit liegt somit (bei Einnahmen in Höhe von 2,3 Billionen US-Dollar) inzwischen in Höhe von 1,3 Billionen Dollar für das betreffende Haushaltsjahr.
  • Zum Vergleich: die Gesamtschulden betragen gut 15 Billionen US-Dollar, also etwa das 12fache. Das bedeutet auch:
  • Jahr für Jahr müssten die USA fast 10% auf ihre Schulden aufsatteln. Da das Tempo sich aber – siehe oben – noch verschärft hat, dreht sich das Schuldenkarussell immer schneller.
  • Schließlich beläuft sich der Schuldenberg auch auf gigantische 102% vom jährlichen BIP (Bruttoinlandsprodukt). Volkswirte gehen davon aus, dass 80%, maximal 90% Verschuldung möglich sind, ohne einen Staatsbankrott herbeizuführen.
Schon einmal standen die USA vor einem ähnlichen Riesenproblem - nach dem zweiten Weltkrieg. Nur haben die Amerikaner den damaligen Schuldenberg durch ein enormes Wachstum reduzieren können. Das bedeutet: Übersteigt das Wachstum die Aufwendungen für Schulden, reduziert sich auch der staatliche Riesenberg. Nur: dieses Wachstum ist jetzt nicht in Sicht. Selbst diverse staatliche Programme haben keinen nachhaltigen Wachstumsschub in Gang gesetzt - und wenn, dann nur, um eine Blase zu erzeugen. Dies war bei Immobilien der Fall, als die Zinsenpolitik Investitionen förderte, die durch nichts gedeckt waren. Auch Militärprogramme bringen bei weitem nicht so viel wie noch etwa vor 20 Jahren. Mit anderen Worten: Es bleiben faktisch nur Währungsschnitt oder Hyperinflation.GeVestor meint: Wir rechnen nicht in den nächsten Tagen mit einem Bankrott. Nur bereiten Sie sich auf eine Welle der Enttäuschungen vor, spätestens wenn die Präsidentschaftswahlen vorbei sind. Der Kollaps in Washington steht in den nächsten Jahren auf dem Programm. Dann wird der Dollar quasi implodieren. Da der Euro keine massive Gegenkraft darstellt, ist es empfehlenswert, sich frühzeitig mit Edelmetallen einzudecken. Gold und Silber bleiben – in physischer Form – die Favoriten für die nächsten Jahre. Das heißt: kaufen Sie möglichst Barren und Münzen. Auch Anlagen in Form von Fonds eignen sich. Hingegen sind Zertifikate – als Schuldverschreibungen – aus unserer Sicht auch angesichts des Währungsdilemmas nicht geeignet. Im Jahr zwischen Oktober 2010 sowie September 2011 haben die Steuereinnahmen immer 64% der staatlichen Ausgaben finanziert. Das Haushaltsloch wird dementsprechend aktuell deutlich größer.

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