GRATIS Online-Webinar: Energie-Unabhängigkeitsgipfel - bis zu +6.011 % Gewinn mit nur DREI Unternehmen | 10.10., 18 Uhr

Wann drehen die Märkte eigentlich wieder nach oben?

Inhaltsverzeichnis

8 Prozent Minus beim S&P 500. Fast 13 Prozent Minus beim NASDAQ 100. Der Dow Jones verliert knapp 7 Prozent. Nicht heute, aber seit den letzten Hochs bzw. Allzeithochs haben die US-Indizes mehr als gewohnt korrigiert.

Der DAX steht bei einem Minus von nicht einmal 5 Prozent verhältnismäßig stabil da – für den Moment. Dass wir heute kleinen Verfall haben, ändert an der Lage offensichtlich auch nichts. Es ging seit Anfang des Jahres auf breiter Front nach unten.

Üblicherweise verhält sich das restliche Jahr in der Regel so, wie die ersten Handelstage des Jahres verlaufen. Wir können uns also gedanklich darauf vorbereiten. Wenn es ein ganz „normales Jahr“ wird, sehen wir in den meisten Fällen eher weiter fallende Kurse. Vielleicht geht es tendenziell nur zur Seite. Wenn die ersten Tage des Jahres so schlecht sind, kommt einfach selten ein großes Plus am Ende dabei heraus.

Wie verläuft dieses Muster beim S&P 500

Testen wir einmal, ob das wirklich stimmt. Wir nehmen die ersten 3 Wochen des Jahres beim S&P 500. Auf Sicht der letzten 25 Jahre beendete der S&P 500 die ersten 21 Tage genau 14 Mal im Plus und 11 Mal im Minus. Übrigens haben wir seit 2017 nur positive Jahresauftakte erlebt.

Von den 11 negativen Jahren, waren 3 davon nicht einmal 1 Prozent im Minus nach drei Wochen. Diese habe ich noch herausgefiltert. Bleiben uns 8 Jahre aus den letzten 25 Jahren, in denen der S&P 500 mindestens 1 Prozent in den ersten 3 Wochen verlor. Und so sieht der durchschnittliche Verlauf des S&P 500 in diesen Jahren dann aus.

Wir haben zwischendurch gute Phase, aber letztlich gibt es im Schnitt wenig neue Jahreshochs. Die bullische Nachricht: Von den 8 Jahren gab es nur zweimal einen Crash, bei dem die Kurse mindestens weitere 30 Prozent verloren, nachdem sie bereits schlecht ins Jahr gestartet waren.

Im Durchschnitt verlor der S&P 500 auf Jahressicht 1,2 Prozent – da sind die negativen ersten 3 Wochen bereits miteingerechnet. Tendenziell können wir also zusammenfassen, dass wir die Erwartungen für dieses Jahr eher zurückschrauben müssen.

Nehmen wir nur die Jahre, in denen der S&P 500 – so wie 2022 – in etwa 8 Prozent in den ersten 21 Tagen verlor, haben wir als Ergebnis die Jahre 2008, 2009 und 2016. Diese endeten einmal stark negativ (-31,08 Prozent) und zweimal deutlich positiv (34,76 und 18,40 Prozent).

Das sind jetzt natürlich nur 3 Jahre, die ähnlich begannen, wie dieses Jahr. Aus den letzten 25 Jahren. Darauf können wir uns natürlich nicht verlassen. Es bleibt eine nette Zahlenspielerei. Wenn wir uns diese als Vorlage nehmen, haben jetzt eine Chance von 33 Prozent, dass es einen Crash gibt und die Kurse am Ende des Jahres immer noch niedrig sind. Oder aber in 67 Prozent der Fälle, stehen wir am 31. Dezember im Schnitt gut 20 Prozent höher als jetzt. Dazwischen gibt es nichts, was in der Geschichte ähnlich war. Umso gespannter können wir nun das restliche Jahr verfolgen.

Fazit:

Die Kurse drehen am 9. März wieder nach oben. Das sagt der Durchschnitt der letzten 25 Jahre. Ganz egal, ob wir nur die 3 katastrophalen Charts nehmen oder die negativen 11 Jahresauftakte. In den meisten Fällen geht es jetzt noch eineinhalb Monate zur Seite und dann steigen die Kurse ab 9. März wieder bis Jahresende. Nur, wenn wir besonders schwache Jahre nehmen, wäre Anfang Mai ein guter Zeitpunkt, die Gewinne mitzunehme bzw. sein Depot abzusichern.

So einfach wird es vermutlich im echten Leben nicht werden. Nur weil die Kurse im Durchschnitt an diesem Tag wieder stiegen, können wir nicht blind einsteigen. Ich kenne jemanden, der hat am 9. März Geburtstag. Insofern behalte ich den Tag einmal im Hinterkopf und werde Sie dann rechtzeitig daran erinnern.