Limit: Wie viele Aktien und/oder Anleihen darf ein Anleger erwerben?

Ein diversifiziertes Portfolio ist das A und O. Beschränkungen existieren nicht, doch Anleger sollten ihre Investitionen trotzdem begrenzen.

Geht man von der Perspektive der Emittenten aus, so lautet die Antwort schlicht und ergreifend: Es gibt theoretisch keine Einschränkung.

Es gibt keine Kontrollbeschränkungen für Anleger – in Bezug auf den Betrag, die Anzahl der Wertpapiere, oder die Nummer der Emittenten für Aktien und Anleihen.

Dennoch bestehen selbstverständlich praktische Beschränkungen dafür, als Kleinanleger effektiv zu handeln – im Gegensatz zu professionellen und institutionellen Anlegern.

Für letztere besteht natürlich die Möglichkeit, finanzielle Aktiva in Millionen- oder Milliardenhöhe und von hundert bis zu tausend verschiedenen Emittenten zu verwalten.

Bestenfalls sollte ein einzelner, nicht professionell agierender Anleger seine direkten Aktieninvestitionen auf circa 15 Unternehmen begrenzen.

Dadurch verfügt er über ein diversifiziertes Portfolio, verliert aber trotzdem nicht den Überblick.

Offene Investmentfonds bieten sich durch ihre professionelle Verwaltung und ihre Diversifikation als Alternative zu direkten Investitionen an.

Sie sind vor allem für Kleinanleger geeignet, die in Anleihen investieren.

Schließlich ist ein Anleger beim Ankauf bestimmter Wertpapiere nur durch den eigenen Kontostand eingeschränkt.

Außerdem ist natürlich entscheidend, wie viele Anteile überhaupt emittiert werden und zudem noch ausstehen.

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Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.

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