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Das sind die 10 teuersten Länder der Welt

Das sind die 10 teuersten Länder der Welt
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Inhaltsverzeichnis

Wer über eine Auswanderung nachdenkt oder den nächsten Urlaub plant, sollte das Preisniveau des Ziellandes kennen, um finanziell planen zu können.

Die Datenbank Numbeo sammelt auf Basis von Nutzereingaben die Kosten für Lebenshaltungskosten auf der ganzen Welt und mithilfe dieser Angaben für Miete, Strom, Heizung, Wasser, Lebensmittel, Restaurantbesuche, Benzin und Internetzugang ermittelt, welche die 10 teuersten Länder der Welt sind.

Dafür wurde das Preisniveau in New York mit dem Wert 100 versehen und alle anderen Länder daran gemessen. Die Indexwerte orientieren sich dabei an bestimmten Warenkörben, in denen zahlreiche Kostenpunkte von Miete, über verschiedene Lebensmittel bis hin zu Transportkosten, oder Kosten für die Kindererziehung einfließen.

Dies sind die 10 teuersten Länder der Welt:

10. Dänemark (79,2)

2017 lag Dänemark nur auf Platz 13, aber 2023 sind offenbar die Lebenskosten in diesem Land gestiegen. Überraschend ist, dass eine vierköpfige Familie aus Kopenhagen 3.567€ (exklusive Miete) monatlich ausgibt, was mehr ist, als in manchen Ländern, die sogar höher auf dieser Liste stehen.

9. Norwegen (82,2)

Norwegen ist eines von sechs europäischen Ländern, die zu den teuersten Ländern der Welt gehören. Das Pro-Kopf-Einkommen ist hoch und der Lebensstandard ebenfalls, was sich auf das allgemeine Preisniveau niederschlägt.

8. Jersey (82,6)

Mit ca. 100.000 Einwohnern ist Jersey die Bevölkerungsreichste Kanalinsel der Welt. Jersey ist keine Kronkolonie des Vereinigten Königreichs, sondern als sogenannter Kronbesitz direkt dem britischen Herrscherhaus unterstellt. Jersey ist vor allem für seinen weltbekannten Jersey-Stoff berühmt.

7. Barbados (84,2)

Barbados ist ein Inselstaat im Atlantik und nach wie vor Teil des Commonwealth. Barbados ist bekannt für seine malerischen Strände, seine reiche Geschichte und lebhafte Kultur. Wie fast alle Inselstaaten ist Barbados auf den Import von Gütern angewiesen, was sich auf die Lebenserhaltungskosten niederschlägt.

6. Singapur (85,9)

Singapur ist eine Schnittstelle zwischen Asien und den westlichen Ländern und die Lebenshaltungskosten sind in dem fortschrittlichen und wirtschaftsstarken Land, das den Sprung vom Schwellen- zum Industrieland geschafft hat, hoch. 2.182 € ohne Miete kostet das Leben in Singapur eine vierköpfige Familie im Monat.

5. Island (87,7)

Island muss viele Waren importieren, da im Land selber wenig wächst und wenig produziert wird. Dies treibt die Preise nach oben und lässt Island zu einer teuren Destination werden.

4. Bahamas (93,7)

Touristen, die die Preise in die Höhe treiben und die Notwendigkeit, Waren vom Festland zu importieren, machen die Bahamas zu einem der teuersten Länder der Welt.

3. Kaimaninseln (115,4)

Die Kaimaininseln sind eine Inselgruppe im karibischen Meer und gehören zum britischen Überseegebiet. Hier sind vor allem die Mietkosten im Zentrum der Hauptstadt Georg Town mit umgerechnet 2.539 € für eine Einzimmerwohnung sehr hoch, zusätzlich zu den überdurchschnittlich hohen Lebenshaltungskosten. Eine Familie müsste für die Miete in George Town sogar umgerechnet mit mehr als 5.000 € rechnen.

2. Schweiz (117,3)

Die Schweiz führte das Ranking im Jahr 2015 noch an, war in den darauffolgenden Jahren allerdings nur noch das zweitteuerste Land der Welt. Die Schweiz gilt als eines der Länder mit der höchsten Lebensqualität der Welt und ist wirtschaftsstark und wohlhabend. Die Verschuldung wird immer geringer, ebenso die Arbeitslosenquote und das Pro-Kopf-Einkommen der Schweizer steigt konstant. In der Schweizer Hauptstadt Bern muss eine vierköpfige Familie mit durchschnittlichen monatlichen Lebenshaltungskosten in Höhe von rund 5.367 € exklusive Miete rechnen.

1. Bermuda (141,1)

Das britische Überseegebiet Bermuda, das rund 1.000 Kilometer vor der US-amerikanischen Ostküste liegt, ist das teuerste Land der Welt. Die Lebenshaltungskosten liegen dort fast ein Drittel über denen in New York, was unter anderem daran liegt, dass fast alles importiert werden muss. Im Gegenzug zu den hohen Lebenshaltungskosten gibt es auf Bermuda eine Arbeitslosenquote von fast Null und keine Mehrwert- und Einkommensteuer, was einer der Gründe für das hohe Preisniveau ist.

Zudem findet man nirgendwo so viele Millionäre auf engem Raum wie auf Bermuda. Darüber hinaus gibt es in dem Land zahlreiche Briefkastenfirmen, hinter denen jede Menge Geld steckt. Eine vierköpfige Familie muss in Hamilton, der Hauptstadt Bermudas, mit durchschnittlichen monatlichen Kosten von rund 6.462 € für ihren Lebensunterhalt rechnen, exklusive Miete.