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Achtung Geisterfahrer: Gold macht neues Jahrestief trotz Rekordinflation!

Inhaltsverzeichnis

Gold auf Jahrestief! Offenbar gibt es die Inflation nicht. Die EMA 200 als Stabilisator ist damit auch Geschichte. Und dabei ist Gold heute nur 1,7 Prozent gefallen. Wesentlich gravierender ging es beim Rohöl nach unten. Dazu weiter unten mehr.

Gold im Wochenchart

Letzte Woche wirkte der Goldpreis noch stabil. Die EMA 200 im Wochenchart in Blau machte es möglich. Das ist jetzt vorbei. Wir notieren darunter und die Wochenkerze sieht bereits sehr deutlich aus. Ob der Freitag noch viel retten kann?

(Quelle: Tradingview.com)

Das bezweifle ich. Wir fahren einfach in entgegengesetzte Richtungen. Während die Inflation weiterhin nicht in den Griff zu kriegen scheint, wird der Goldpreis zum Geisterfahrer. Komplett gegensätzlich verlaufen hier die Kurse.

Wenn wir jetzt das Argument hören, dass die FED Geld aus dem Markt zieht – dann kann das stimmen. Aber wenn deshalb Gold fällt, dann hätte es umgekehrt in den letzten 2 Jahren um 100 Prozent steigen müssen. Schließlich wurde die Geldmenge verdoppelt. Aber das ist auch nicht geschehen.

Es wäre durchaus chic, wenn wir das Verhalten der Kurse beim Gold rational erklären können. Also, abgesehen von der offensichtlichen Manipulation der Banken. Aber genau deshalb ist Gold auch einfach nicht mehr richtig attraktiv als Assetklasse. Da können wir genauso rätseln, wohin die Kurse laufen – völlig losgelöst von den fundamentalen Daten.

Brent Rohöl im Tageschart

Hier sind wir auch unter der EMA 200 – allerdings im Tageschart. Die Lila Make-Or-Break-Linie läuft über den Kursen. Somit ist theoretisch das Tor offen für einen weiter fallenden Ölpreis.

(Quelle: Tradingview.com)

Im Bereich von 86 US-Dollar liegt bereits die nächste Unterstützung. In dieser Zone haben die Kurse im November 2021 ein Hoch ausgebaut. Das wird jetzt zum Support. Das alleine würde auf etwas wackeligen Beinen stehen. Wir haben aber 2018 hier ebenfalls das Jahreshoch gesehen.

Ganz unwichtig scheint diese Marke also nicht. Insofern müssen wir uns als nächstes daran orientieren: Denn wird diese schnell nach unten durchbrochen, zeigt das die Kraft der Bären. Prallen wir daran nach oben ab oder schieben dort eine Weile zur Seite, müssen sich die Kurse neu entscheiden, ob es neue Tiefs gibt.

Wir sind also beim Rohöl ungefähr beim Preis des Mehrjahreshochs zwischen 2016 und 2021. Das müssen Sie sich einmal vorstellen: Wie uns die Mineralölkonzerne am langen Arm verhungern lassen.

In der genannten Zeitspanne von 5 Jahren kann ich mich nicht erinnern, jemals über 2 Euro pro Liter an der Tankstelle gezahlt zu haben. Ganz im Gegenteil. Wir waren locker 40-50 Cent günstiger unterwegs.

Jetzt – zum selben Preis am Weltmarkt – zahlen wir etwa ein Drittel mehr. Schon beeindruckend.