Annuitätendarlehen: Routinierte Abbezahlung

Ein Annuitätendarlehen zeichnet sich dadurch aus, dass es vom Darlehensnehmer in gleich bleibenden Monats-, Quartals- oder Jahresraten (so genannten Annuitäten) abbezahlt wird. Dabei werden Zinsen und Tilgung gleichmäßig bedient.

Als Faustregel bei Annuitätendarlehen gilt, dass der Zinssatz steigt, je länger er vertraglich festgeschrieben wird.

Meist wird der Zinssatz über fünf oder zehn Jahre festgeschrieben. Einige Hypothekenbanken schreiben die Darlehenszinsen auch bis zu zwanzig Jahre und länger fest. Der Vorteil des Annuitätendarlehens liegt darin, dass man die Belastung langfristig planen kann. Bei vorzeitiger Kündigung hat die Bank das Recht eine Vorfälligkeitsentschädigung zu verlangen.

Siehe auch: Anschlussfinanzierung, Disagio, Vorfälligkeitsentschädigung

2. April 2015

Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

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