Annuitätendarlehen: Routinierte Abbezahlung

Ein Annuitätendarlehen zeichnet sich dadurch aus, dass es vom Darlehensnehmer in gleich bleibenden Monats-, Quartals- oder Jahresraten (so genannten Annuitäten) abbezahlt wird. Dabei werden Zinsen und Tilgung gleichmäßig bedient.

Als Faustregel bei Annuitätendarlehen gilt, dass der Zinssatz steigt, je länger er vertraglich festgeschrieben wird.

Vorfälligkeitsentschädigung: Ersatz für entgangene Zinsen

Vorfälligkeitsentschädigung: Ersatz für entgangene ZinsenDie Vorfälligkeitsentschädigung ist das Entgelt für die vorzeitige Rückzahlung eines Darlehens während der Zinsfestschreibungszeit. Die Vorfälligkeitsentschädigung wird von den Banken damit begründet, dass für das früher zurückerhaltene Geld (für das… › mehr lesen

Meist wird der Zinssatz über fünf oder zehn Jahre festgeschrieben. Einige Hypothekenbanken schreiben die Darlehenszinsen auch bis zu zwanzig Jahre und länger fest. Der Vorteil des Annuitätendarlehens liegt darin, dass man die Belastung langfristig planen kann. Bei vorzeitiger Kündigung hat die Bank das Recht eine Vorfälligkeitsentschädigung zu verlangen.

Siehe auch: Anschlussfinanzierung, Disagio, Vorfälligkeitsentschädigung

Heiko Böhmer
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.