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Aktienkauf nach Börsenschluss: Wichtige Grundlagen

Auf allen großen Aktienmärkten gelten offizielle Geschäftszeiten.

Innerhalb Europas sind die Öffnungszeiten der Börsen in der Regel von 9:00 bis 17:30 Uhr.

Mehr dazu: Die Handelszeiten der deutschen Börse

Es gibt allerdings Möglichkeiten, auch außerhalb der regulären Börsenzeiten Aktien und Wertpapiere zu kaufen und zu verkaufen.

Einerseits gibt es die Vorbörse, die den Aktienkauf bereits in der Stunde vor Eröffnung der Börse ermöglicht. Dies ist somit ab 8 Uhr möglich. Und auf der anderen Seite die Nachbörse, die nach Börsenschluss noch einige weitere Stunden für den Aktienhandel geöffnet ist.

Grundsätzlich gilt alles, was zur Nachbörse gesagt wird auch für die Vorbörse. Der einzige Unterschied besteht in der Tageszeit.

Aber auch Sie als Privatanleger können den nachbörslichen Handel für ihre Handelsaktivitäten nutzen.


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Wie man Aktien an der Nachbörse kaufen und verkaufen kann

Der Aktienkauf nach Börsenschluss funktioniert nur mit einem Broker, der den Handel an der Nachbörse anbietet.

Da die Broker alle eine unterschiedliche Kostenstruktur haben, sollten Sie sich vorher über die Preise der Broker und deren bereitgestellte Handelszeiten informieren. Fragen Sie zusätzlich nach weiteren Besonderheiten, auf die Sie achten müssen. Diese können bei den verschiedenen Banken, die diese Handelsmöglichkeit anbieten, unterschiedlich sein.

Aktienkauf nach Börsenschluss: Auswirkungen auf den Kurspreis

Es gibt mehrere Faktoren an der Nachbörse, die sich auf den Kurspreis einer Aktie auswirken.

Einerseits bestehen dort weniger Liquidität und eine geringere Auswahl an Wertpapieren.

Andererseits sind im nachbörslichen Handel mehr Preisschwankungen möglich.

Preisänderungen haben aber den gleichen Effekt auf einen Aktienkurs wie an der regulären Börse. Das bedeutet: Wenn ein Kurs steigt, bringt das Gewinn für den Anleger.

Dennoch ist es möglich, dass sich der Preis, mit dem die Nachbörse abgeschlossen hat, vom Preis der üblichen Börse unterscheidet.

In Anbetracht dieser Faktoren ist ein limitierter Auftrag an der Nachbörse von Vorteil, oft sogar sehr dringend angeraten.

Aktienkurse an der Nachbörse

Wenn man nach Börsenschluss an den gängigen Börsen Aktien oder Wertpapiere ordert, werden die Aufträge frühestens zum Eröffnungskurs des nächsten Tages ausgeführt und somit erst, sobald die Börse wieder geöffnet ist.

Bietet ein Broker den nachbörslichen Handel an, dann werden auch hier die Kurse aktuell bestimmt und ändern sich stetig entsprechend Angebot und Nachfrage.

Handeln nach Börsenschluss an den internationalen Börsen

In Deutschland kann man also mit dem richtigen Broker von 8 – 22 Uhr Wertpapiere kaufen und verkaufen.

Die Öffnungszeiten der internationalen Börsen und die deutschen Handelszeiten sind meist verschieden.

Dadurch wird der Aktienhandel nach deutschem Börsenschluss an den ausländischen Börsen möglich, sofern der eigene Broker den Zugriff auf diese ermöglicht.

Aktien, die beispielsweise auch in den USA gehandelt werden, kann man dort noch bis 22 Uhr börslich handeln.

Tipp: Beim Kauf von Wertpapieren direkt an ausländischen Börsen, egal zu welcher Tageszeit, fallen erheblich höhere Gebühren als für Aufträge an deutschen Börsen an. Oft werden die Aktien aber auch in Deutschland gehandelt. Versuchen Sie deshalb diese Papiere lieber über eine deutsche Börse oder mit Ihrem Broker direkt zu handeln.

Ebenso ist es grundsätzlich möglich, außerhalb der deutschen Börsenzeiten an der japanischen Börse zu handeln, die um 3 Uhr morgens mitteleuropäischer Zeit öffnet. Sofern Sie einen Broker finden, der diese Handelszeiten anbietet.

20. Dezember 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Lisa Mattil
Von: Lisa Mattil. Über den Autor

Lisa Mattil beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit den Themen private Finanzen, Vorsorge, Versicherung und Steuern. Als freie Journalisten hält sie sich auf diesem Gebiet ständig auf dem Laufenden.