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Kostenfaktor Nr. 1 beim Bausparvertrag – die Abschlussgebühr

Sie ist nicht gerade eine typische Kostenfalle. Aber sie kommt als erstes auf den Kunden eines Bausparvertrages zu, wenn die Unterschrift erfolgt ist – die Abschlussgebühr. Und auch wenn 1 bis 2 % von der Vertragssumme nicht nach so viel klingt. Unter dem Strich können die Unterschiede zwischen den Anbietern mehrere hundert Euro ausmachen.

Die Abschlussgebühr bei einem Bausparvertrag dient in erster Linie dazu, die Vertriebskosten zu decken. Und sie ist der größte Kostenfaktor, den ein Kunde der Bausparkasse zu tragen hat.

Die Bausparvertrag-Abschlussgebühr hängt vom Anbieter und vom Tarif ab

Bei der Abschlussgebühr eines Bausparvertrages gibt es je nach Anbieter und Tarif enorme Unterschiede. Auch die Zahlungsbedingungen differieren von Bausparkasse zu Bausparkasse. Hier einige Beispiele:

Bausparsumme 45.000 €. Hierbei handelt es sich um einen Bausparvertrag mit Riester-Zulagen und mit einer Netto-Darlehenssumme von 20.000 €. Die Abschlussgebühr beträgt 450,00 € und wird auf die ersten 5 Jahre der Vertragslaufzeit verteilt.


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Bausparsumme 20.000 €. Hierbei handelt es sich ebenfalls um einen Bausparvertrag mit Riester-Zulagen. Die Abschlussgebühr beträgt 200,00 €, auch diese wird auf die ersten 5 Jahre der Vertragslaufzeit verteilt. Andere Tarife veranschlagen bis zu 1,6 % der Bausparsumme.

Auch bei den Bauspartarifen der LBS und Wüstenrot wird den Kunden eine Abschlussgebühr von 1,00 % der Bausparsumme berechnet.

Beim Tarif Prämienbausparen der Deutsche Bank fällt eine Abschlussgebühr in Höhe von 1,6 % an.

Bausparer sollten allerdings über den bloßen Vergleich der Abschlussgebühr weitere Konditionen des jeweiligen Vertrages nicht aus dem Auge verlieren.

Denn sowohl bei der Höhe der Zinsen (des Guthabens wie des Darlehens) als auch bei den weiteren Kosten gibt es von Anbieter zu Anbieter Unterschiede. Und diese können sich noch gravierender auswirken als die Differenzen bei den Abschlussgebühren.

Abschlussgebühren sind verhandelbar

Obwohl von deutschen Gerichten den Bausparkassen in jüngster Zeit das Recht zugesprochen worden ist, Abschlussgebühren zu erheben, sind diese Kosten durchaus verhandelbar. Besonders, wenn der Bausparer ein besseres Angebot eines anderen Anbieters nachweisen kann, hat er gute Chancen auf einen Rabatt.

Außerdem kann die Abschlussgebühr erstattet werden, wenn der Bausparer den Vertrag über die gesamte Laufzeit einhält oder diesen bis zu einem bestimmten Termin aufrecht erhält.

Dennoch kann die Höhe der Abschlussgebühren wie der weiteren Kosten ein Kriterium für die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Bausparkasse sein. Immerhin können Kunden je nach Höhe der Bausparsumme Beträge von mehreren hundert Euro einsparen.

10. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.