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Mischfonds vereinen Renditechancen und Stabilität

Mischfonds führen in der Wahrnehmung vieler Anleger ein Schattendasein. Zu Unrecht, denn diese flexiblen Anlagen sind mehr als einen Blick wert. Die Fondsmanager investieren sowohl in Aktien als auch in Anleihen, einige mischen auch Rohstoffe und Immobilien dem Fondsportfolio bei.

Ausrichtung: offensiv, defensiv oder flexibel

Ob ein Mischfonds als eher renditeorientiert oder defensiv agiert, hängt meist von seinem Aktienanteil ab. Faustregel: Je größer der Aktienanteil, desto riskanter, desto größer sind aber auch die Gewinnchancen. Im Idealfall erhöht der Fondsmanager in guten Börsenzeiten die Aktienquote und schraubt diese in schwachen Börsenzeiten zurück.

Ob ein Fonds mehr auf Aktien oder mehr auf Rentenpapiere setzt, ist im Fondsprospekt festgeschrieben. Üblicherweise ist dort definiert, wie hoch der Aktienanteil maximal sein darf. Häufig ist für einen Mischfonds eine Bandbreite definiert, innerhalb derer er in Aktien und in Anleihen investieren darf.


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So kann in den Fondsstatuten beispielsweise stehen, dass der Aktienanteil allenfalls 30 bis 50% betragen darf, der Anleihenanteil dagegen zwischen 50 und 70%. Es gibt daneben aber auch Mischfonds, die ohne solche Vorgaben auskommen und dem Fondsmanager völlig freie Hand lassen. Er kann dann flexibel auf jede Marktlage reagieren.

Das geschieht beispielsweise, indem er den Aktienanteil fast auf null reduziert, wenn die Aktienmärkte gerade sehr nervös sind. Oder er senkt den Rentenanteil im Fondsportfolio und investiert verstärkt in Aktien, wenn die Aktienkurse gerade steigen.

Namenszusätze und Kurzbeschreibungen geben Aufschluss über Strategie

Steht bereits im Fondsnamen das Wort „defensiv“, „konservativ“, „Sicherheit“ oder „Ertrag“, ist das ein Hinweis auf eine stärkere Gewichtung der Anleihen. Finden Sie dagegen Wörter wie „Chance“, „Gewinn“ oder „Wachstum“ deutet das auf einen höheren Aktienanteil hin. Letzte Sicherheit haben Sie dadurch allerdings nicht. Sie sollten sich nie auf die Namen allein verlassen, sondern immer im Fondsprospekt nachlesen.

Mischfonds geben Ihrem Depot mehr Stabilität

Die meisten Mischfonds weisen deutlich geringere Kursschwankungen als reine Aktienfonds  auf. Die Streuung in verschiedene Anlageklassen reduziert dabei Ihr Risiko. Neben dem Kauf von Aktien und Anleihen dürfen einige Mischfonds auch Zertifikate und Immobilien ins Portfolio aufnehmen. Außerdem arbeiten einige Fondsmanager mit derivaten Absicherungsinstrumenten.

Gute Mischfonds spielen ihre Stärke vor allem in schwachen Börsenzeiten aus. Hier wird der Grundstein für die Outperformance gegenüber dem Gesamtmarkt durch die rechtzeitige Reduzierung des Aktienanteils gelegt. Geht es an der Börse hingegen aufwärts, schaffen es die besten Mischfonds dank hohem Aktienanteil sogar die Mehrheit der reinen Aktienfonds zu übertreffen.

Auf den richtigen Mischfonds kommt es an

Allerdings gelingt nur einer Minderheit der Mischfonds ein wirklich gutes Timing. Viele Fondsmanager laufen dem Markt hinterher und schichten erst um, wenn es bereits  zu spät ist. Die Auswahl des richtigen Fonds ist daher für Sie der entscheidende Erfolgsfaktor.

Mehr dazu: 3 lukrative Mischfonds für Langfristanleger

19. November 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.