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SEPA-Überweisung ohne Kosten: Sparfüchse wählen den gebührenfreien Weg

Geldüberweisungen ins Ausland können durchaus Gebühren verursachen. Um zusätzliche Kosten zu vermeiden, sollten Sie die kostengünstige SEPA-Überweisung wählen.

Voraussetzungen für eine SEPA-Überweisung

Zu beachten ist jedoch, dass eine SEPA-Überweisung nur dann funktioniert, wenn Sie Ihr Geld in ein Land des Europäischen Wirtschaftsraumes überweisen wollen. Hierzu zählen alle EU-Mitgliedsstaaten sowie Island, Norwegen, Monaco und Liechtenstein.

Diese Länder einigten sich im Jahr 2008 auf einen einheitlichen Europäischen Zahlungsraum, welcher grenzüberschreitende Transaktionen zu den gleichen Konditionen garantiert wie Inlandsüberweisungen. Die Abkürzung SEPA steht für den Begriff „Single Euro Payments Area“.

SEPA- oder Auslandsüberweisung? Gebühren zahlen oder lieber nicht?

Wenn Sie Geld in ein Nachbarland überweisen möchten, stellt Ihnen Ihr Kreditinstitut dafür in der Regel zwei Möglichkeiten zur Auswahl: Die SEPA-Überweisung und die Auslandsüberweisung.


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Während die SEPA-Überweisung einen gebührenfreien Geldtransfer garantiert, verursacht die Auslandsüberweisung zusätzliche Kosten. Diese können mehr als 10% des überwiesenen Betrags ausmachen.

Überweisung zum Nulltarif: Die Pflichten der Kreditinstitute

Mit dem Beschluss zur Erleichterung des grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrs stehen die Kreditinstitute in der Pflicht, In- und Auslandsüberweisungen gleichbedeutend zu behandeln. Wenn Sie also einen bestimmten Betrag nach Italien überweisen möchten, darf Sie das genauso viel kosten wie eine Überweisung nach Hamburg – nämlich in der Regel gar nichts.

Kommen bei der SEPA-Überweisung nun aber doch Kosten auf Sie zu, liegt das an den Tarifvereinbarungen Ihrer speziellen Bank oder Sparkasse. Diese können Sie dem Preis-Leistungsverzeichnis Ihres Kreditinstituts entnehmen.

In solch einem Fall zahlen die am Überweisungsvorgang beteiligten Parteien das Entgelt ihrer eigenen Bank. Nicht betroffen von dieser Regelung sind jedoch Schecks sowie nicht automatisierungsfähige Überweisungen ohne Angabe der internationalen Kontonummer des Begünstigten (IBAN) und dessen internationaler Bankleitzahl (BIC).

Speziell für die Standardisierung des SEPA-Systems führte das ECBS, das „European Committee for Banking Standards“ (dt. Europäisches Normierungsgremium) die IBAN ein. Diese Abkürzung steht für den Ausdruck „International Bank Account Number“ und stellt eine neue europäische Kontonummer dar.

Die Auslandsüberweisung: Geldtransfer gegen Gebühr

Der Ablauf einer klassischen Auslandsüberweisung ist im Gegensatz zur kostenfreien SEPA-Überweisung teurer und komplizierter. Sie ist dafür gedacht, Überweisungen in fremder Währung zu tätigen oder aber Geld in außereuropäische Länder zu transferieren.

Zwar sind auch einfache Euro-Überweisungen in EU-Nachbarländer möglich, allerdings nur gegen eine Gebühr. In solch einem Fall können Auftraggeber und Begünstigter entscheiden, wer von beiden die Kosten zu tragen hat.

Die Gesamtkosten einer Überweisung außerhalb der EU sind nicht standardisiert. Wie hoch die Gebühr ausfällt, ist demnach abhängig von der jeweiligen Bank und der Höhe des Betrags, welcher überwiesen wird. Deutsche Kreditinstitute verlangen in der Regel 8 € bis 15 €.

Hinzu kommen die Kosten der Empfängerbank im Ausland. Überweisen Sie also einen Eurobetrag ins EU-Ausland und wollen dabei Kosten sparen, dann wählen Sie am besten die SEPA-Überweisung, um zusätzliche Gebühren zu vermeiden.

9. August 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.