Die 5 größten Hightech-Unternehmen der Welt

Der Großteil der Top 5 Hightech-Unternehmen kommt aus den USA – an der Spitze liegen ohne Überraschung 2 altbekannte Konzerne. (Foto: Lester Balajadia / shutterstock.com)

Große Technikunternehmen wie Apple & Co glänzen nicht nur immer wieder mit neuen Innovationen, die das Alltagsleben verändern, sondern schaffen auch viele Arbeitsplätze. Allein in Deutschland wollen 63% der Unternehmen aus der IT- und Telekommunikationsindustrie im laufenden Jahr neue Mitarbeiter einstellen, so der Branchenverband BITKOM,

Aber nicht nur für Arbeitssuchende bieten Technikunternehmen hervorragende Karrierechancen, auch Anleger können vom starken Wachstum der Hightech-Unternehmen profitieren, denn die Top 5 der größten Technologie-Unternehmen in den Fortune 500 erwirtschaften inzwischen Umsätze im dreistelligen Milliardenbereich.

5. IBM (Einnahmen: 80 Mrd. US-$)

Mit einem Jahresumsatz von knapp 80 Mrd. US-$ und mehr als 414.000 Mitarbeitern wächst IBM weiter. IBM ist gleichzeitig der drittgrößte Softwarehersteller der Welt.

Die in Armonk/USA ansässige IBM dominiert seit Jahren die Liste der Unternehmen mit den meisten Patenten. Geführt wird das Unternehmen von Virginia Rometty, die zur Freude der Anleger für das Jahr 2015 einen Gewinn von mindestens 20 US-$ pro Aktie in Aussicht stellt.

4. Microsoft (Einnahmen: 85 Mrd. US-$)

Das Computer-Unternehmen Microsoft, 1975 von Bill Gates und Paul Allen gegründet, dürfte wohl jedem bekannt sein. Allerdings stellt Apple eine immer größere Konkurrenz in Sachen Computer für Microsoft dar, das Unternehmen schafft es lediglich auf Platz 4.

Dennoch kann sich ein Jahresumsatz von 85 Mrd. US-$ sehen lassen. Microsoft beschäftigt über 114.000 Mitarbeiter und hat seinen Sitz in Redmond, Washington.

3. Alphabet (Einnahmen: 90 Mrd. US-$)

Die Holding Alphabet ist am meisten für ihre Tochterfirma Google bekannt. Alphabet wurde 2015 von den Gründern von Google Larry Page und Sergey Brin gegründet, die heute als der CEO und als der Präsident die Holding leiten. Der Hauptsitz der Firma befindet sich in Mountain View, Kalifornien (USA).

2016 hat Alphabet 90 Mrd. US-$ Umsatz (20,4% mehr also im Vorjahr) und 19 Mrd. US-$ Gewinn (19,1% mehr als im Vorjahr) erwirtschaft.

2. Amazon (Einnahmen: 136 Mrd. US-$)

Amazon musste kürzlich viele Rückschläge einstecken. Dazu zählen der andauernde Konkurrenzkampf mit Microsoft um das Geschäft mit Cloud Services oder die wochenlangen Streiks aufgrund der Arbeitsbedingungen beim Konzernriesen.

BioTelemetry: Internet-der-Dinge-Star aus dem GesundheitssektorDie Aktie ist auf einem neuem Allzeithoch – und zeigt einen beeindruckenden Aufwärtstrend. › mehr lesen

Dennoch kann das Unternehmen einen Umsatz von 136 Mrd. US-$ verbuchen und hat es so aufs Treppchen geschafft – allerdings nicht auf Platz 1.

1. Apple (Einnahmen: 215 Mrd. US-$)

Der Computerpionier Apple wurde im Jahre 1976 von Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne gegründet. Der erste Personalcomputer (Macinstosh) erschien im Jahr 1984 – ein Meilenstein in der Computerindustrie. Den Durchbruch schaffte das Unternehmen erst mit der Rückkehr von Steve Jobs und mit der Markteinführung des Musik-Players iPod im Jahr 2001.

Die Einführung des iTunes Stores im Jahr 2003 begründete den Aufstieg zum weltgrößten Musik-Händler. Im Jahr 2007 erfand Apple praktisch die Mobiltelefon-Industrie neu und brachte das iPhone auf den Markt. Das iPhone zeichnet heute für den Großteil der Apple-Umsätze verantwortlich und sorgte dafür, dass Apple heute mit mehr als 116.000 Mitarbeitern auch der zweitgrößte Smartphone-Hersteller weltweit ist.


© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands