Energieausweis: Nebenkosten müssen einzeln abgerechnet werden

Energieausweis: Nebenkosten fassen diese Art der Aufwendung nicht. Erfahren Sie hier mehr über die Details. (Foto: kurhan / Shutterstock.com)

Als Vermieter die Aufwendung für einen Energieausweis als Nebenkosten abrechnen? Das sieht die Berechnungsverordnung nicht vor, ist also auch nicht erlaubt. Was sie vorsieht und was Sie sonst noch beachten müssen sagt Ihnen unser Experte.

Energieausweis: Die 2 Typen

Nicht jeder Energieausweis kostet gleich viel. Beim Bedarfsausweis, der den theoretischen Bedarf schätzt, fallen 80 bis 120 € an, und zwar pro Wohneinheit. Sollte der Aufwand besonders hoch sein, kann es auch noch mehr werden. Günstiger sind Verbrauchsausweise. Sie listen den Energieverbrauch der drei Vorjahre auf. Das kostet etwa 25 bis 50 €. Welche Kosten für was anfallen weiß unser stets informieter Experte.

Energieausweis: Nebenkosten? Nein, sondern Werbekosten!

Als Vermieter dürfen Sie Aufwendungen für einen Energieausweis deshalb nicht mit der Nebenkostenabrechnung umlegen, sondern können sie nur als Werbungskosten geltend machen. Das mindert Ihre Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung je nach Höhe des persönlichen Steuersatzes. Informieren Sie sich rechtzeitig über ihre Rechte und Vorteile.


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Von: Dr. Erhard Liemen. Über den Autor

Dr. Erhard Liemen ist Chefredakteur verschiedener, international renommierter Informationsdienste. Seit 1996 betreut er den angesehenen und erfolgreichen Dienst "Der Deutsche Wirtschaftsbrief".

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