Bitcoin – das sieht perfekt aus!

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Schulter – Kopf – Schulter. Das hat Bitcoin wunderschön in den Chart gezeichnet. Und diese Formation ist gestern nach unten ausgebrochen. (Foto: 3Dsculptor / Shutterstock.com)

Perfekt, wenn Sie Kaufkurse suchen. Wer eingekauft hat, als Bitcoin bei 64.000 US-Dollar stand, hat jetzt natürlich ein dickes Minus auf dem Konto. Chartanalyse funktioniert auch bei Kryptowährungen und natürlich eher bei denen, die richtig groß sind und viel gehandelt werden. Bitcoin ist groß genug. Da können wir deshalb auch den Stift einmal anlegen und zeichnen.

Bitcoin im Tageschart mit SKS-Formation

Schulter – Kopf – Schulter. Das hat Bitcoin wunderschön in den Chart gezeichnet. Und diese Formation ist gestern nach unten ausgebrochen. Das passt perfekt zum möglichen neuen Trendkanal, der nach unten zeigt.

Wenn wir die Schultern miteinander verbinden, entsteht eine neue Trendlinie. Diese kopieren wir nach unten an das letzte vorherige Tief bei etwa 43.000 und schon hätten wir den neuen Trendkanal.

Jetzt ist nur die eigentliche Aufgabe der Bullen, die Kurse wirklich in diesem Kanal zu halten. Denn wenn die SKS-Formation nach unten aufgelöst wird, kann es schnell noch tiefer gehen. Dass die Kurse übrigens gestern genau bei 42.029 US-Dollar wieder nach oben drehten, war kein Zufall. Hier liegt das Allzeithoch vom 8. Januar.

Als damals die Kurse erreicht wurden, brauchte Bitcoin tatsächlich einen Monat, um neue Höchststände zu basteln. Jetzt liegt das Allzeithoch bei über 64.800 US-Dollar und BTC steht bereits mehr als 20.000 US-Dollar im Minus seitdem.

Wo ist die Kaufzone?

Bitcoin macht tiefere Hochs und tiefere Tiefs. Der Aufwärtstrend ist aktuell demnach vorbei. Wir befinden uns in einer Korrektur. Nachdem Elon Musk sich plötzlich abwertend über Bitcoin äußert und am liebsten gar nichts mehr damit zu hätte, sehen wir jetzt hier einen schönen Frühjahrsputz. Alle Erwartungen hinsichtlich Tesla und Musk werden jetzt aus Bitcoin gezogen. Danach kann es weiter nach oben gehen. Doch wann ist dieses „danach“ denn erreicht?

Eine einfache Kaufzone wäre auf jeden Fall bei Kursen über 60.000 US-Dollar. Wenn die rechte Schulter wieder überboten wird. Das ist natürlich von den aktuellen Kursen ein ganzes Stück entfernt. Hier heißt es also Geduld bewahren.

Doch es gibt noch andere Möglichkeiten für einen Einstieg. Sollten wir im Bereich der 40.000 US-Dollar wieder nach oben ziehen, ist ein Kauf schon früher möglich. Dann könnte der Trendkanal nämlich halten und wir hätten viel Luft nach oben.

Sollten wir allerdings auch hier durchrutschen, könnten wir tatsächlicherst im Bereich um 29.000 US-Dollar einen Boden bauen. Hier war die letzte große Unterstützung. Das sind aus aktueller Sicht noch einmal 14.000 US-Dollar, die Bitcoin fallen könnte.

Was sagt Fibonacci?

Wenn wir die 29.000 als Basis nehmen und bis zum Allzeithoch ziehen, hätten die Kurse gestern schon das 61,8er Retracement erreicht! Insofern könnte es für die Optimisten also bereits vorbei sein, wenn wir hier jetzt Kaufdruck reinkriegen. Die nächsten Tage werden uns zeigen, wohin Bitcoin will. Der Frühjahrsputz ist vermutlich bald beendet.

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Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.

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