Gelassenheit trotz Corona: Munich Re gibt sich stark

Im vergangenen Geschäftsjahr ist viel passiert: Naturkatastrophen verwüsteten große Teile der Erde. Und das trifft nicht nur die Menschen vor Ort, sondern am Ende auch Versicherungen. Die Münchner Rück – oder Munich Re – ist die Versicherung der Versicherungen. Und die bekommen bei größeren Schadenswellen die geballte Ladung an Forderungen.

Im vergangenen Jahr musste der Konzern Großschäden von insgesamt 3,1 Milliarden Euro abdecken. Das sind fast eine Milliarde mehr als im Jahr zuvor. Wodurch die Schaden- und Unfallsparte in die roten Zahlen rutschte. Allerdings konnte der Konzern Rückstellungen über eine Milliarde auflösen und performte auch sonst besser als erwartet. Der Konzernüberschuss kletterte um 18 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro und lag damit 400 Millionen Euro höher als in 2018. Die Dividende soll von 9,25 Euro auf 9,80 erhöht werden und übertrifft damit die Erwartungen.  Auch die Ergo-Tochter steuerte 40 Millionen mehr zum Gewinn bei als gedacht und das stimmt die Rückversicherer auch für das laufende Geschäftsjahr optimistisch

Munich RE trotzt den Großschäden

Munich RE trotzt den GroßschädenDer weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück hat ein weiteres Jahr mit markanten Großschäden hinter sich. Der Taifun "Jebi" und die kalifornischen Waldbrände hinterließen Spuren in der Bilanz. Jedoch anders als in… › mehr lesen

Marcus Schult
Von: Marcus Schult. Über den Autor

Finanzen sind sein Leben: Mit dem richtigen Gespür für Wirtschaft- und Finanzthemen ausgestattet liefert der ehemalige ARD-Mann das richtige Know-How.

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